Was ist die Beichte

Quelle: Heilige Metropolis von Glyfada

 

Was ist die Beichte

Sie ist vor allem das menschenfreundliche Mysterium der Liebe Gottes. Sie ist das Mysterium der Katharsis (Reinigung) und der Heilung der Seele.

Wie sie wirkt

Die Beichte bricht mit der Reue auf, die das Bewusstsein unserer Erfolglosigkeit ist. Sie ist die Richtungsänderung des Geistes und die beständige Entscheidung für Änderung. Die Reue wird mit unserer Ankunft im Sakrament der Beichte vollendet, wo der Mensch vor dem Träger der göttlichen Gnade, dem Priester, seine Fehler an Gott selbst bekennt. Das Sakrament findet nicht vor der Ikone, bei Freunden oder Psychologen statt. Diese können uns vielleicht zuhören, aber sie können uns nicht von der schweren Sünder befreien. Sie können uns nicht heilen. Nur die Apostel und ihre Nachfolger, die Priester, erhielten die Macht, die Sünden zu lösen, und zwar nur mit der Beichte an den Priester – was Erniedrigung voraussetzt – wird jemand zur Entwurzelung seiner Leidenschaften, zur Befreiung von der Last, von den Schulden, von der Aufregung und der Betrübnis, die die Früchte der Sünde sind, und zur wahren Heilung geführt. Die Beichte hilft uns, unsere Seele zu pflegen, damit sie, wenn möglich, Christi selbst würdig wird. Das Sakrament funktioniert entsprechend der Aufrichtigkeit, der Vorbereitung, der Eröffnung, der Erniedrigung und des gewissenhaften Gehorsams des Gläubigen. Der Gehorsam, als Ergebnis unserer eigenen Auswahl und nicht äußerer Gewalt, befreit uns von dem Verschluss in uns selbst und führt uns zu der tatsächlichen Freiheit.

Die Hindernisse

Die Angst oder die Hoffnungslosigkeit. ABER Gott bestraft nicht, Gott ist Liebe und die Hölle ist die Ablehnung der Liebe Gottes. Es gibt keine Sünde, die Gott nicht vergibt, außer diejenige der nicht Bereuung.

Die Scham. ABER die Kirche ist ein Krankenhaus und dem Beichtvater zeigen wir unsere Wunden, genauso wie dem Arzt, damit wir geheilt werden.

Der Mangel an Vertrauen. ABER das Geheimnis der Beichte ist unantastbar. Selbst wenn der Priester irgendwelche Schwächen hat, übermittelt Gott seine Gnade durch die Priester, die dem Sakrament (der Beichte) dient.

Der Aufschub. ABER je länger wir zögern, desto schwieriger wird es, dass wir uns der Beichte nähern. Niemand kennt die Stunde seines Todes und niemand kann Gott verspotten. Die Reue erlaubt keinen Aufschub.

Die wahrscheinlichen Bußen. ABER die Bußen werden als Medikamente für unsere Krankheit gegeben, und nicht weil der Priester uns verurteilt oder bestraft.

Die Missverständnisse

Wir glauben, dass wir keine Sünden haben. ABER niemand ist ohne Sünde, weil das Maß des Vergleiches Christus ist.

Wir glauben, dass wir nicht schuld sind. ABER bereut nicht derjenige, welcher sich selbst rechtfertigt und die Lasten auf die anderen wirft.

Wir analysieren das „Wie“ unserer Fallen und das „Warum“ unserer Leidenschaften. ABER es nützt nichts, dass wir uns mit der Versuchung beschäftigen und an Wunden kratzen. Wir bekennen demütig unsere Fehler.

Wir beichten nur unsere Taten. ABER wir sündigen sowohl mit unseren Worten als auch mit unseren Gedanken.

Uns beschäftigen die Sünden, die wir gebeichtet haben. ABER Gott hat uns alles vergeben, was wir mit Reue gebeichtet haben.

Worauf wir aufpassen müssen

Damit wir Gott erkennen, müssen wir zuerst unsere Sünden kennen und zugeben, diese bereuen und die Gnade und die Menschenliebe Gottes verlangen.

Worte können Sakrament nicht beschreiben. Wir müssen das Sakrament der Reue erleben, damit wir einen Vorgeschmack unserer Erlösung erhalten.

 

 

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