Das theologische Verständnis

der Mission

Erzbischof Anastasios von Tirana
Dyrrhachium und ganz Albanien
Ehrenmitglied der Akademie von Athen

 

Das theologische Verständnis der Mission ist nicht nur für die Theologen und Kleriker notwendig. Es hat entscheidende Bedeutung für die ganze Kirche. Jeder orthodoxe Christ muss sich bewusst sein, dass die Mission nicht nur eine Ergänzung oder einen Anhang unserer kirchlichen Tätigkeiten darstellt, sondern ein grundlegender Ausdruck unseres Glaubens, unseres kirchlichen Selbstbewusstseins ist. Die Mission bedeutet nicht, aus unserem geographischen oder sozialen Umfeld in ein unbekanntes, exotisches Land zu ziehen, sie bedeutet vielmehr beständige Orientierung hin zum Kern der christlichen Erfahrung, des Wesens unseres Glaubens, der Hoffnung, der Liebe und der christlichen Erwartungen, so dass wir das Mysterium der Rettung in Christus in seiner weltumspannenden und  eschatologischen Perspektive verstehen.

Damit wir die missionarische Vision und das damit verbundene Bewusstsein lebendig halten, ist es erforderlich, dass wir „wieder und wieder“ über die „theologischen Begriffe“, die mit der Mission zusammenhängen, nachdenken. Wir werden diese hier auf drei grundlegende theologische Punkte zuzüglich zweier fundamentaler Erläuterungen begrenzen.

I

Grundlegende theologische Bedeutung

1. Die triadologische Dimension

Der Inhalt des Glaubens und das Zentrum unseres Lebens ist Gott – als Heilige Dreifaltigkeit, als Liebe. Das grundlegende Verständnis der christlichen Mission begründet sich exakt auf dem Mysterium des dreifaltigen Gottes. Gott dehnt seine wahrhaftige Liebe über die ganze Menschheit, über die ganze Schöpfung aus, denn er ist Liebe. Ausgangspunkt für jede apostolische Handlung bleibt das Versprechen und das Gebot des auferstandenen Herrn in seiner trinitarischen Perspektive: „Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich auch euch. [..] Empfangt den Heiligen Geist“ (Joh 20,21-22). Die Liebe des Vaters drückt sich durch die Sendung des Sohnes aus. „Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn hingab“ (Joh 3,16). Der Sohn sendet dann seine Jünger, mit der Kraft des Heiligen Geistes versehen, aus, damit alle „zerstreuten Kinder Gottes“ (Joh 11,52) in sein Reich gerufen werden. Alle nach dem Bilde Gottes geschaffenen Menschen sind aufgerufen, in die Freiheit der Liebe einzutreten und teilzuhaben am Leben der Liebe der drei Personen der Heiligen Dreifaltigkeit. Die Herrlichkeit Gottes, welche auf die Schöpfung ausstrahlt und diese belebt, muss das All verklären, damit sie erhöht wird „über alles auf der Erde und über den Himmeln“.

Die Sendung des Sohnes markiert den Beginn und definiert im höchsten Grade die christliche Mission. Das Werk Christi ist nicht einfach eine Erzählung, sondern eine Tatsache, die entscheidende Tatsache der Weltgeschichte schlechthin, welche den Weg für die eschatologische Verwirklichung öffnet, zur Erfüllung der Geschichte des Kosmos. Es handelt sich um die Annahme der menschlichen Natur durch Christus, zu ihrer Erneuerung im Leben der Liebe der Heiligen Dreifaltigkeit. Und diese Eigenschaft der Liebe, die ständige Bewegung des Lebens der Liebe, die Neuschaffung aller Dinge im Lichte der Herrlichkeit Gottes, setzt sich durch die Mission der Kirche in Zeit und Ort fort.

Maßgeblich für die orthodoxe Mission ist die Verbindung des „wie“, wie es in Joh 20,21 genannt wird: „In meinen Spuren müsst ihr wandeln“, betont Christus, „und meinem Vorbild müsst ihr folgen.“ Das christologische Dogma bestimmt die andauernde Aussendung des dreifaltigen Gottes zu den Gläubigen. Das Wesentliche in der Mission ist nicht das, was jemand verkündigt, sondern das, was er lebt, das, was er ist. Das „in Christus sein“ konstituiert das Herz der Mission – und der Mensch „wird“ ein Bewohner Christi. Nur ein solcher Mensch trägt die Früchte und hat Erfolg. „Der, der in mir bleibt, in dem bin auch ich, und dieser wird viele Früchte tragen, und ohne mich wird ihm nichts möglich sein“ (Joh 15,5).

An der Sendung des Sohnes nimmt von Anfang an der Heilige Geist teil. Die Menschwerdung wurde mitverwirklicht, wie wir im Glaubensbekenntnis bekennen, „aus dem Heiligen Geist und der Jungfrau Maria“. Der Geist wirkte mit dem Besten, was das menschliche Geschlecht hervorgebracht hatte: mit der allheiligen Jungfrau, die sich vorbehaltlos und dankbar dem Willen des göttlichen Vaters unterordnete, zur Verwirklichung der Aussendung des Sohnes. Der Geist, in Gestalt einer Taube, besiegelte im Jordan den Beginn der öffentlichen Predigt des Sohnes. In Gestalt der brennenden Zungen und als heftiger Sturm begründete er die Kirche und verwandelte die furchtsamen Jünger in heldenhafte Apostel, erfüllt mit dem göttlichen Licht, der Erkenntnis und der Kraft. Er gründete die Kirche und formte  die Menschen zu einer Gemeinschaft von Personen, zu einer offenen Gemeinschaft mit weltumspannender Verantwortung. Der Geist belebt ununterbrochen die Kirche, und jedes ihrer Glieder und verwandelt sie in eine lebendige Zelle des mystischen Leibes Christi, damit sie fähig wird, an der sich fortsetzenden Sendung des Sohnes zur Rettung des ganzen Kosmos teilzuhaben.

Die Energien des dreifaltigen Gottes sind immer persönlich: Vom Vater, durch den Sohn, im Heiligen Geist. Der dreifaltige Glaube und Gedanke findet sich in der Tiefe unseres Denkens und Handelns. Die Mission, wie alles im orthodoxen Leben, verwirklicht sich „im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Sie ist Teilhaber am Leben der Heiligen Dreifaltigkeit, wesentlicher Ausdruck des orthodoxen Selbstverständnisses, ein Ruf der Tat, zur Erfüllung des Willens Gottes, „wie im Himmel, so auf der Erde“. Der trinitarische Glaube muss unser missionarisches Wirken und Denken immer tief durchdringen.

 

2. Die kirchliche Dimension

Die Entwicklung des orthodoxen, missionarischen Bewusstseins trägt zum tieferen Verständnis der orthodoxen Ekklesiologie bei und umgekehrt verstärkt das tiefere Verständnis der orthodoxen Ekklesiologie das Bewusstsein für die orthodoxe Mission. In einer Zeit, in welcher solche Begriffe für die Unterscheidung der verschiedenen religiösen Bekenntnisse und Gruppen bestimmend waren, wählten die ersten Christen, um ihr Selbstverständnis festzulegen, das Wort „Kirche/Ekklesia“, was die Versammlung des ganzen Volkes bedeutet. In der neuen Wirklichkeit, in der neuen eschatologischen „Stadt“, die auf dem Kreuz und dem leeren Grab des auferstandenen Herrn errichtet worden war, ist Gott derjenige, der ruft, und das „Volk“ ist der ganze Erdkreis. Es handelt sich um die „katholische“, also allumfassende Kirche Gottes. Während die neue Gemeinschaft, die der dreifaltige Gott einberief, als ihr Selbstverständnis das Wort „Kirche/Ekklesia“ wählte, wohlgemerkt in einer Zeit, in welcher die Cäsaren und Autokraten (d.h. Alleinherrscher) regierten, betonte sie damit die verantwortungsbewusste Teilhabe aller Glieder der Kirche an ihrem Leben, ihrem Weg und ihrer Entwicklung.

Wir gehören der „katholischen (d.h. allumfassenden) Kirche“ an, welche die ganze Welt umarmt, die ganze Menschheit, das ganze Leben und   alles „Menschliche“. Wir orthodoxen Christen betonen die Tradition der alten Kirche, und mit dieser übereinstimmend bedeutet „die Kirche“ – wenn wir über die „katholische“ Kirche einer konkreten Stadt sprechen – die Anwesenheit ihrer Fülle in jeder eucharistischen, lokalen Versammlung. So wie Christus vollkommen im Mysterium der Eucharistie anwesend ist, so ist auch die Kirche als sein mystischer Leib vollkommen in der lokalen „katholischen“ Kirche vorhanden. Diese grundlegende These aber widerspricht nicht der anderen fundamentalen Wahrheit, dass der Horizont der Apostel von Anfang an von ökumenischer Weite getragen war und dass die apostolische Vision eine Übertragung des Evangeliums „bis zum Ende aller Tage der Erde“ war und die Einladung aller Völker in die Kirche beinhaltete: „Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker“ (Mt 28,19).

Weiters hat keine lokale Kirche Anspruch darauf, allein Hüterin der christlichen Tradition wie eines alleinigen, exklusiven Schatzes zu sein. Grundlegende Pflicht jeder „katholischen“ Lokalkirche ist es, dass sie lebt und „katholisch“ bleibt, friedlich, entschlossen und mit einer Perspektive auf den ganzen Kosmos hin. Der Begriff „orthodox“ ist ein altes Adjektiv: „orthodoxe katholische Kirche“, korrekterweise „katholische“ Kirche, mit richtiger Lehre, richtigem Dogma und mit den beiden Bedeutungen, die zuvor bereits angeführt wurden. Diese doppelte Sichtweise der Bedeutungen der Katholizität der Kirche ist notwendig für das tiefere Verständnis der Kirche und muss in alle Richtungen richtig betont werden.

Wir orthodoxen Christen sind dazu berufen, konsequent die „Apostolizität“ unserer Kirche zu leben, nicht nur, indem wir die apostolische Nachfolge betonen, sondern auch, indem wir die apostolische Kraft und das Selbstbewusstsein der Kirche leben. Indem wir bekennen, dass wir an die „Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche“ glauben, anerkennen wir gleichzeitig unsere Pflicht und versprechen, Teilhaber ihrer Sendung zu werden. Sofern die Kirche der in die Ewigkeit reichende Christus ist, sind wir als lebendige Glieder der Kirche verpflichtet, Sein rettendes Werk zur Neuschöpfung der ganzen Menschheit fortzusetzen.

Zentrum des orthodoxen geistlichen und missionarischen Lebens ist die Heilige Eucharistie, durch welche wir uns mit Christus vereinen. Indem wir an seinem Leben teilhaben, haben wir gleichermaßen an seiner Mission Anteil. Das „in Christus bleiben“ drückt sich in einem ständigen, seinen Spuren folgenden Weg aus. „Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.“ (1 Joh 2, 6)

Die orthodoxe Mission, die innere wie die äußere, ist von ihrem Wesen her kirchlich. Sie kann nicht als eine Handlung einzelner Personen oder einer Gruppe verstanden werden, die abgetrennt vom Leib Christi stattfindet. Diejenigen, die der Mission dienen, dienen gleichermaßen der Kirche, vertreten diese und nähren das kirchliche Leben. Niemand wird alleine gerettet, niemand wird sich alleine der Rettung in Christus anbieten. Er wird in der Mitte der Kirche gerettet, und das, was er tut, tut er in ihrem Namen.

 

3. Die weltumspannende und eschatologische Perspektive

Wenn wir an der Mission teilhaben, nehmen wir auch an einem göttlichen Plan teil, der sich in Entwicklung befindet und eine weltweite Dimension besitzt. Wir bewegen uns bereits in der eschatologischen Epoche. Mit der Ausgießung des Heiligen Geistes und der Gründung der Kirche, mit ihrem Ergießen in die Welt, mit ihrer andauernden Präsenz, ist ein neuer Schritt der Neuschöpfung der Welt erfolgt, welcher die Menschheit erhebt und das All verwandelt. Die Mission stellt eine Voraussetzung für die Ankunft des Reiches Gottes dar: „Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt […] und dann wird das Ende kommen“ (Mt 24,14). Aber auch das letzte Gericht ist eine weltweite Tatsache. „Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden“ (Mt 25,32). Alles in der eschatologischen Epoche – das All, der ganze Kosmos – betrifft den ganzen Erdkreis. Gleichzeitig ist die Überraschung, der Bruch alles für Wahr angenommene ein grundlegendes Element des letzten Gerichtes. Sowohl diejenigen, „die gute Taten vollbringen“, als auch die, „die das Elende tun“, hatten nie damit gerechnet, dass die Grundlage der Entscheidungen Gottes tatsächlich die Identifizierung Jesu Christi mit den Demütigen und den Verfolgten auf dieser Welt wäre: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40). Unser Beistand für die Armen und die Leidenden der Erde ist essentiell für die Begegnung mit dem für uns gestorbenen Herrn. Diese Sichtweise macht die christliche Eschatologie revolutionär, missionarisch und aktuell.

Nicht nur die gequälte Menschheit, sondern die ganze Schöpfung nimmt durch die christliche Mission an der Wiederherstellung teil, die mit dem befreienden Werk Christi verwirklicht wurde und in Gott lobend ihr Ziel wiederfindet (da die Schöpfung die Menschheit enthält). Entsprechend der orthodoxen Vorstellung wird der ganze Kosmos in eine Verwandlung geführt. Das ganze All ist eingeladen, in die Kirche einzutreten, um Kirche Christi zu werden, damit sie hernach in die Vollendung der Zeit und das himmlische Königreich Gottes verwandelt wird. „Die Kirche ist das Zentrum des ganzen Alls, der Ort, wo sich seine Bestimmung entscheidet.“ (V. Lossky)

Alles, was die Kirche hat, hat sie zur Gnade des ganzen Alls. Sie leuchtet ihm und sie bietet sich ihm an, indem sie „das Ganze“ verwandelt. Der ganze Kosmos, nicht nur das Menschliche, sondern das komplette All, das absolute Ganze, nimmt an der Wiederherstellung teil, welche mit dem befreienden Werk Christi stattgefunden hat und seine Bestimmung wiederfindet, wofür er Gott lobt.

Mit der Idee, welche die griechischen Väter entwickelten, dass die menschliche Person in ihrer Erhöhung zum personellen Gott die ganze Schöpfung mit einbeziehen muss, wird nicht nur dem Menschen eine besondere Bedeutung zugesprochen, sondern der gesamten Schöpfung. Das Ganze wird in Ihm zusammengefasst (Eph 1,10). Alles, „das über den Himmeln und das auf der Erde“, wird seinen Platz und seinen Grund finden, nämlich Christus. An diesem Mysterium Gottes haben wir Anteil, wenn wir missionarisch tätig sind. Diese Vision befreit uns aus jedweder geschlossenen, individualistischen Frömmigkeit und gibt der Mission eine weltweite, eschatologische Perspektive.

 

II

Die inneren kirchlichen Probleme

 

Was wird aus den „inneren Problemen der Kirche“, die wir um uns herum festgestellt haben, in unserem Land und darüber hinaus in den traditionellen christlichen Ländern, in Europa ebenso wie in Amerika? Wir werden uns auf zwei Erläuterungen beschränken, und kurz ausführen, wie in unserer Zeit die orthodoxe Mission zu verstehen ist:

1. Wir  unterstützen  nicht  eine romantische „äußere Mission“, sondern beziehen uns auf das Selbstverständnis der Kirche, ihre Relevanz für die ganze Welt und auf ihre Vollständigkeit. In den unterschiedlichen Diskussionen und Argumenten im Zusammenhang mit dem Vorrang einer Ortskirche bleibt die beste und endgültige Antwort das letzte Gebot des Herrn, welches er hinterließ, bevor er die Welt verließ, wie es uns vom ersten griechischen Theologen, dem Apostel und Evangelisten Lukas, überliefert wurde: „Und Ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Enden der Erde“ (Apg 1,8). Dieses Gebot deckt sowohl die örtliche als auch die weltumspannende Dimension ab. In Wirklichkeit gibt es kein Dilemma, es gibt kein „entweder/oder“. Notwendig sind beide, „dieses und jenes“, sowohl die innere als auch die äußere Mission.

Wir sind nicht dazu berechtigt, uns auf unsere inneren Probleme zu beschränken. Wir müssen die christliche Vision und unser Interesse auf die weltweite Gemeinschaft, so wie sie in unseren Tagen auf dieser Welt besteht, erweitern. Niemand ist heute realistischer als diejenigen, welche Interesse für die menschlichen Probleme und Herausforderungen zeigen, die der menschlichen Bestimmung dienen, indem sie für die Freiheit, Würde und für die Suche nach Wahrheit arbeiten und die gleichzeitig eine weltweite Perspektive in ihren Gedanken und in ihrer Liebe tragen. Die gesamte Kirche muss der ganzen Welt das Evangelium überbringen, denen, die ihr nahe sind, und denen, die ihr fern sind, und so Interesse für den ganzen Menschen und für jeden Ausdruck des menschlichen Lebens zeigen.

Es ist Zeit, dass wir lernen, im Rahmen unserer Lokalkirche zu wirken, indem wir an der weltweiten und eschatologischen Perspektive festhalten.

2. Die lokale kirchliche Gemeinschaft, sofern sie an der Katholizität der Kirche Teil hat, muss in vollem Ausmaß an den Schmerzen und Kämpfen der gesamten Kirche teilhaben. Tatsächlich weist jede Ortskirche ihre eigenen Charakteristika auf. Und genau mit diesen speziellen Eigenschaften ist sie aufgerufen, Gott zu verherrlichen und Zeugnis abzulegen. Gleichzeitig jedoch bestehen das Bedürfnis und die Pflicht für jede Diözese und Gemeinde, die Globalität ebenso wie die Beschränktheit auf den Ort (Lokalität) zu leben.

Jede Ortskirche muss, damit sie authentisch „katholisch“ ist, für jene Länder und Gebiete arbeiten und beten, in welchen die Menschen nach dem Wort Gottes hungern und in welchen die christliche Präsenz bereits spürbar oder sogar völlig inexistent ist. Millionen Menschen warten noch darauf, das Evangelium zu hören.

Indem wir die Tatsache betonen, dass jeder Ort ein Ort der Mission ist, umfassen wir damit diese Länder ebenso wie unsere eigenen. Dennoch ist der Gedanke, dass es heute keine Notwendigkeit mehr nach der „äußeren Mission“ gäbe, da die Ortskirche nur Verantwortung für ihre eigene Jurisdiktion hätte, äußerst gefährlich. Wenn eine Diözese oder Gemeinde ausschließlich von ihren eigenen Interessen aufgesaugt wird, hält eine geistliche Verwelkung Einzug. Derjenige, der sein Selbst verschließt und isoliert, wird sich selbst verlieren. Es handelt sich hierbei um eine geistliche Regel, welche für das Leben der einzelnen Menschen ebenso Gültigkeit besitzt wie für größere oder kleinere Gemeinschaften, unabhängig davon, ob sie staatlicher, ethnischer oder anderer Natur sind.

Die Fürsorge und die Ausübung der Mission sind ein inneres Bedürfnis für die Gläubigen und für die Kirche. Wenn wir diese verneinen, verneinen wir nicht nur eine Verpflichtung, sondern wir verneinen unser eigenes Selbst.

Mit der Mission wird die Liebe des Dreieinigen Gottes ununterbrochen ausgedehnt, indem er die Liebe seiner Menschen anregt, mit dem Ziel der Verklärung der ganzen Welt, des ganzen Kosmos.

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