Gerechtigkeit in einer endlichen Welt

Vortrag Seiner Eminenz des Metropoliten Arsenios von Austria

bei der Konferenz „Gerechtigkeit in einer endlichen Welt“

am 11. Jänner 2013 an der Universität Wien

 

 Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Heute wende ich mich als Vertreter des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. von Konstantinopel an Sie, welcher mir die Ehre erwiesen hat, an Seiner statt einen Vortrag im Rahmen Ihrer Konferenz zu halten. Im Namen Seiner Allheiligkeit darf ich Ihnen Seine besten Grüße und Wünsche entrichten. Im Gebet und in Gedanken weilt Seine Allheiligkeit unter uns und erbittet Gottes reichen Segen für diese Veranstaltung.

In meinem Vortrag werde ich die „Ökologischen Initiativen des Ökumenischen Patriarchats“ von Konstantinopel zur Sprache bringen und synoptisch zusammenfassen. Bevor ich dies tue, ist es mir ein besonderes Anliegen, Ihnen die theologischen Fundamente der Orthodoxie darzulegen, welche die Bewahrung der Schöpfung und damit die Bewahrung der Umwelt des Menschen einfordern.

Vor kurzem haben wir in Wien das Heilige Fest der Theophanie mit der anschließenden Großen Wasserweihe am Wiener Donaukanal gefeiert.[1] Ich erwähne dies deswegen, weil es bei diesem Fest nicht, wie es der Name vermuten lässt, primär um das Wasser an sich geht, sondern darum, dass durch das Wasser die gesamte Schöpfung Gottes gesegnet wird. Wir glauben und bekennen, dass durch die Taufe Jesu Christi im Wasser des Flusses Jordan durch Johannes den Täufer auch alle Gewässer von Gott gesegnet und geheiligt wurden. Damit wurde die göttliche Natur Christi für alle Menschen sichtbar und hörbar. Johannes der Täufer und der Vorläufer Christi erkennt den Messias und sagt: „Das habe ich gesehen, und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.” (Joh 1, 34)

Das Höchste, das an diesem Tag der Theophanie geschehen ist, war die Offenbarung des Dreieinigen Gottes und die öffentliche Manifestation der Herkunft und der Identität Jesu Christi.[2] Liturgisch wird Gott der Allmächtige innig für die Heiligung des Wassers durch das Wirken des Heiligen Geistes, für das Einwirken der reinigenden Kraft der Heiligen Dreieinigkeit in diesem Wasser und für die Erleuchtung aller durch den Heiligen Geist gebeten. Laut Friedrich Heiler liegt die hohe Bedeutung dieser Wasserweihe darin, dass sie gelegentlich unter die Sakramente gerechnet wurde.[3]

Wir alle benötigen Licht und Wasser zum Leben. Ohne beides sind wir physisch nicht lebensfähig. Ohne den Dreieinigen Gott jedoch sind wir psychisch leer und verloren. Nur ein Leben im Lichte Christi vermag uns geistig und körperlich wachsen und gedeihen zu lassen. Sein Licht spornt uns zu Nächstenliebe und guten Taten an.

Gleichzeitig erinnert uns das Fest der Großen Wasserweihe daran, dass wir alle im Einklang mit der Schöpfung und mit unserer Umwelt leben sollen und müssen, damit wir unsere gemeinsame Welt für zukünftige Generationen aktiv und nachhaltig bewahren.

Die orthodoxe Kirche betet insbesondere in der Göttlichen Liturgie um den Segen und die Heilung der ganzen Schöpfung und um alles, was mit dem Leben der Menschen zu tun hat. Wenn der Mensch Frieden in sich hat, ist auch die Schöpfung friedlich und auch umgekehrt. Es wird also gebetet für den Frieden Gottes für alle Menschen, für die Einheit aller Kirchen, für den Klerus und die Laien, für die Stadt und das Land und für jede Stadt und jedes Land der Welt, für die Reisenden, die Kranken, die Leidenden, die Gefangenen und Unterdrückten und insbesondere für eine freundliche Witterung, für fruchtbringenden und nicht zerstörenden Regen, für gute Ernte und für friedliche Zeiten.

Zentrales Element der Fürbitten ist das Anvertrauen der Natur als Teil des Kosmos an Gott den Schöpfer, auf dass der Mensch seine Reise in Gottes Reich friedlich weiterführt. Die orthodoxe Kirche hat bei diesen Fürbitten den Menschen in seiner Gesamtheit in seiner horizontalen, aber auch in seiner vertikalen Dimension vor Augen.[4]

Die unendliche Liebe Gottes manifestiert sich ganz deutlich im Mysterium der „Entäußerung“ Gottes (Phil 2, 7‑8) durch die Menschwerdung Gottes, „die auf den Menschen und die Gesamtschöpfung überhaupt ausgerichtet ist“[5].

Im Buch Genesis heißt es über die Erschaffung der Welt: „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.“ (Gen 1, 27-28)

Oftmals wird diese Stelle aus der Bibel missverstanden oder missverständlich interpretiert. Sie bedeutet mitnichten, dass der Mensch die Schöpfung uneingeschränkt unterwerfen und ausbeuten soll, sondern dass ihm die Schöpfung zu treuen Handen anvertraut ist und er mit ihren Gütern verantwortungsvoll umzugehen hat.

Wie darf die Menschheit verantwortungslos mit der Schöpfung umgehen, wo sie doch von ihrem Schöpfer – also von Gott selbst – wie folgt beurteilt wurde: „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.“ (Gen 1, 31) Diese Worte beziehen sich auf die Vollendung der Schöpfung. Für uns Menschen hat die Schöpfung drei grundlegende Bedeutungen:

Erstens: mit der Schöpfung fing alles an

Zweitens: die Schöpfung ist gut

Und drittens: in der Schöpfung hat der Menschen eine zentrale Rolle zu spielen und gleichzeitig eine große Verantwortung

Aus diesem Grund hat bereits der Ökumenische Patriarch Dimitrios I. von Konstantinopel im Jahre 1989 eine Einladung an die gesamte Christenheit ausgesprochen, den 1. September jeden Jahres als „Tag der Schöpfung“ zu feiern. Ein Jahr später (1990) wurde der berühmte Hymnograph des Heiligen Berges Athos, Mönch Gerasimos Mikragiannanites, vom Ökumenischen Patriarchat beauftragt, eine Sammlung von Gebeten für den Umweltschutz zusammenzustellen.[6] Die Idee der „Zeit der Schöpfung“ geht somit ursprünglich auf eine orthodoxe Initiative zurück. Diesen Gedanken aufgreifend setzt sich der amtierende Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. aktiv für den Umweltschutz ein, so dass er bereits im Jahre 1997 vom damaligen Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Al Gore und dann auch in der Presse[7] als „der grüne Patriarch“ bezeichnet wurde.

Wie Patriarch Bartholomaios bemerkt, erinnert uns die Umweltkrise an die weltlichen Dimensionen und Konsequenzen der Sünde als einer aus dem freien Willen erfolgten Entfremdung von Gott.[8] Denn jedes menschliche Handeln, das die Umwelt vergiftet und schädigt, stellt eine Lästerung gegen Gott als Schöpfer eines sehr gut geschaffenen (Gen. 1, 31) Kosmos dar.

Wie die paulinische Theologie und die Kirchenväter ausführen, haben die physische Katastrophe der Umwelt und deren Aufbegehren mit der moralischen Situation des sündigenden Menschen zu tun. Wenn der Mensch wieder die Gebote des Evangeliums befolgt und wenn er ein geistliches Leben ohne Sünde führt, wird auch die Schöpfung ihm folgen und in ihr ursprüngliches physisches Gleichgewicht zurückfinden.[9]

Das ununterbrochene Streben der neu emporsteigenden Mächte einerseits im Rahmen der globalisierten Produktion und Wirtschaft nach Erweiterung und nach immer größerem Abbau der natürlichen Ressourcen der Erde zur Befriedigung der eigenen materiellen Bedürfnisse, zur Stärkung ihrer geopolitischen Lage und zur Erweiterung ihres Tätigkeitsumfeldes und andererseits das Bemühen der entwickelten Länder zur Aufrechterhaltung ihrer wirtschaftlichen Überlegenheit führt allmählich und mit mathematischer Genauigkeit zu einem ökologischen Kollaps. Besonders verantwortlich dafür sind die Letzteren als Träger eines zügellosen westlichen „Rationalismus“, der jedes Gleichgewichtsverhältnis des heutigen Menschen zur Geistlichkeit zerrissen, dem unaufhaltsamen Individualismus Raum gegeben und jede gesunde Wahrnehmung von Gemeinschaft zerstreut hat. Darüber hinaus hat die rationalistische und individualistische Logik den Menschen dazu ermuntert und verführt, die Natur, die als wertvolles Geschenk Gottes zu gelten hat, auszubeuten und zu missbrauchen zu Lasten der zukünftigen Generationen.

Unabhängig von den kulturellen Strukturen und der westlichen globalisierten Weltanschauung liegt die Schuld für die heutige ökologische Krise in der Natur des Menschen selbst und vor allem in seiner ihm von Gott geschenkten Fähigkeit, frei zu entscheiden. Diese Gunst missbrauchend ist der Mensch auf ein verkehrtes Verhältnis zur Natur eingegangen, und statt sie zu bewahren im Sinne des «φυλάσσειν» (Gen 2, 15) und sich als deren gläubiger und vernünftiger Verwalter als «πιστοὶ καὶ φρόνιμοι οἰκονόμοι» (Luk 12, 42) zu erweisen, wurde er zu deren Missbraucher und Ausbeuter.

In der Sensibilisierung der Menschheit für die Erhaltung der Schöpfung Gottes liegt der Schlüssel für ein zukünftiges harmonisches und nachhaltiges Leben und Zusammenleben. Dieser Aufgabe haben sich die Orthodoxe Kirche im allgemeinen und das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel unter Patriarch Bartholomaios im speziellen gewidmet. Hierbei wurde die Verknüpfung zwischen Ökologie und Theologie durch zahlreiche Initiativen mit Leben erfüllt, worüber ich Ihnen abschließend in aller Kürze berichten möchte:

Bereits im Jahre 1991 hat Patriarch Bartholomaios ein Treffen zu ökologischen Fragen auf der Insel Kreta einberufen. Das Thema dieses Symposiums lautete „Living in the Creation of the Lord“. 1992 hat er bei einer Versammlung von Vertretern der orthodoxen Patriarchate und autokephalen Kirchen im Phanar dazu aufgefordert, dass die jeweiligen Kirchen über die Bedeutung der ökologischen Fragen unserer Zeit informieren. Im April 1994 hat der Ökumenische Patriarch vor dem Europäischen Parlament eine wichtige Rede gehalten, in der er unter anderem Aspekte der Ökologie hervorgehoben hat. Zwischen 1994 und 1998 veranstaltete das Ökumenische Patriarchat fünf Konferenzen in der Theologischen Hochschule auf Halki, in deren Mittelpunkt verschiedenste ökologische Fragen standen.[10]

Ganz speziell zur Sensibilisierung aller Menschen für die Gewässer der Welt hat das Ökumenische Patriarchat mit dem persönlichen Einsatz des Patriarchen Bartholomaios ökologische Symposien für die Gewässer initiiert und sogar auf einem Schiff durch Meere und Flüsse durchgeführt: Das erste Symposium fand auf dem Schiff unterwegs nach Patmos im September 1995 statt, das zweite im September 1997 ebenfalls auf einem Schiff im Schwarzen Meer unter dem Titel „Religion-Wissenschaft-Umwelt: Das Schwarze Meer in Gefahr”, das dritte im Großraum der Donau im Oktober 1999 unter dem Thema „Donau-Fluß des Lebens” und das vierte im Adriatischen Meer im Juni 2002 unter dem Thema „Adria: ein gefährdetes Meer; ein gemeinsames Ziel”. Das fünfte im Baltikum im Jahre 2003, das sechste auf dem Amazonas, 2006, und dann in der Antarktis im Jahre 2007, bis zum Symposion in New Orleans über den Fluß Mississippi, in dem der Ökumenische Patriarch am 21. Oktober 2009 wieder eine vielbeachtete Rede gehalten hat.[11]

An allen diesen wissenschaftlichen Symposien mit mehreren Stationen in verschiedenen Städten und Häfen hat der Ökumenische Patriarch Bartholomaios auch persönlich mit lesenswerten Reden teilgenommen. Beim letzten Symposion wurde sogar vom Patriarchen Bartholomaios und dem damaligen Papst Johannes Paul II. eine gemeinsame Erklärung am 10. Juni 2002 zugleich in Rom und in Venedig unterzeichnet.

Meinen kurzen und prägnanten Ausführungen können Sie entnehmen, dass die Orthodoxe Kirche ein klares Bekenntnis zur Schöpfung Gottes ablegt und jeden Menschen dazu einlädt, ja auffordert, sich für den Umweltschutz stark einzusetzen und ein erneuertes liebevolles Verhältnis zur Natur aufzubauen.

Eine der Leitlinien der Orthodoxen Kirche im Hinblick auf ihre ökologischen Initiativen sind den Worten des Apostels Paulus im ersten Brief an Timotheus zu entnehmen, worin es heißt: „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank genossen wird; es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch das Gebet.“ (1 Tim 4, 4-5)

Wie kann nun die christliche Theologie bei dem zugespitzten Problem der Ökologie wesentlich eingreifen und diesen scheinbar unumkehrbaren Kurs in Richtung einer unwiderruflichen Umweltkatastrophe in eine andere Richtung, nämlich der Richtung des Wiederaufle­bens der Erde[12] lenken? Christlicher Glaube darf sich nicht in bloßen Worten erschöpfen, es braucht auch tatkräftiges Handeln in und für diese Welt, für die wir alle unabhängig von unserer konfessionellen Überzeugung verantwortlich sind. Im Vertrauen auf Gott liegt die notwendige Kraft, die Schöpfung zu bewahren und den Wunsch nach Nachhaltigkeit stärker zu verankern. Ein tatkräftiges Handeln setzt aber zuerst eine Umformung der Gesinnung des Menschen der Natur gegenüber voraus, die zugleich eine Änderung des verkehrten Verhältnisses signalisiert, das er im Laufe der Jahrhunderte mit der Natur aufgebaut hat. Eine Änderung der Gesinnung ist gemäß der orthodoxen christlichen Moral mit der Tugend der Reue zu identifizieren. Die Reue bedeutet nichts anderes als die freiwillige, selbstbewusste Verhaltensänderung, eine neue Anschauung, die Betrachtung einer Sache aus einem anderen Blickwinkel. Das ist der erste Schritt, dem ökologischen Problem entgegenzutreten.

Nur innerhalb der Kirche ist es möglich, den Geist der „Eucharistie“ und folglich eine diesem Geist angemessene Weltanschauung zu erfahren. Diesem Geist gemäß ist die Welt ein wertvolles Geschenk, das uns von Gott angeboten wird, damit wir uns um sie kümmern und die aus ihr geschöpften Güter gerecht miteinander teilen. Die Armen der Welt sind Teil dieser Welt, und wir haben als Christen die Pflicht, sie einzuladen, unser „Brot“ mit ihnen zu teilen. Denn alles in der Welt gehört in Wirklichkeit nicht uns, sondern Gott.

Unmittelbar mit dem eucharistischen Geist ist auch das asketische Ethos als eine der heutigen Glückseligkeitsvorstellungen entgegentretende Lebenshaltung, die der Beziehung des Menschen zur Natur einen anderen Sinn geben könnte, verbunden. Wenn die Gier und das Streben des heutigen Menschen nach Glückseligkeit die ökologische Krise nährt, kann das asketische Ethos ein Erdwall gegen sie sein, da das christliche Mönchtum solch ein Leben vertritt, wonach die Umwelt als etwas Heiliges betrachtet wird. Daraus erklärt sich die große Empfindlichkeit jedes Mönchs der Natur gegenüber.

Folglich liegt im Vertrauen auf Gott die notwendige Kraft, die Schöpfung zu bewahren und den Wunsch nach Nachhaltigkeit stärker zu verankern.

Fußnoten:


[1] Vgl. dazu den Bericht auf der Homepage der Metropolis von Austria unter:   Fest der Theophanie: Gottesdienst und Große Wasserweihe  (eingesehen am 2. Jänner 2013).

[2] Von griech. Θεός für „Gott“ und φαίνεσθαι für „erscheinen“ (also wörtlich die „Erscheinigung Gottes“). Siehe dazu: Johannes Fountoulis, Θεοφάνεια, in: Θρησκευτική καί Ἠθική Ἐγκυκλοπαιδεία, Bd. 6. Athen 1965, 361; Friedrich Heiler, Urkirche und Ostkirche. München 1937, 339, Anm. 75; Karl Holl, Der Ursprung des Epiphaniefestes, in: Gesammelte Aufsätze zur Kirchengeschichte II. Tübingen 1928 (Nachdruck Darmstadt 1968), 123-154.

[3] Heiler, Urkirche und Ostkirche, 241.

[4] Aus einem unpublizierten Beitrag von Professor Dr. Grigorios Larentzakis mit dem Titel „Epiphanie-Fest der Orthodoxie. Die Begegnung des Dreieinigen Gottes mit der ganzen Schöpfung. Mit orthodoxen Bemerkungen zur Umweltverantwortung“ zu Ehren von Professor Dr. Hermann Goltz.

[5] A.Kallis, Orthodoxie. Was ist das? Mainz 1979, 56.

[6] Diese Sammlung wurde von Syndesmos im Jahre 1996 unter dem Titel „Orthodoxy and Ecology. Resource Book, Office of Vespers for the Preservation of Creation” publiziert.

[7] So zum Beispiel in der KirchenZeitung 41 (12.10.1999). Vgl. dazu den folgenden Link im Internet: http://www.kirchenzeitung.at/index.php?id=28&tx_ttnews%5Btt_news%5D=39884&cHash=82a7c8c3c82425935a537751c5f48998 (eingesehen am 2. Jänner 2013).

[8] Siehe dazu: Bartholomew I, His All Holiness Ecumenical Patriarch, Encountering the Mystery. Understanding Orthodox Christianity Today. New York 2008. Vgl. auch: Lynn White Jr., The Historical Roots of our Ecological Crisis. Washington 1967; Johannes Zizioulas, Die Orthodoxie und das Problem des Umweltschutzes, in: Orthodoxie 2000. Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Akten des Internationalen Symposiums, Athen 4.-8. Mai 2000. Athen 2002, 397-411.

[9] Röm 8, 19-21; Theophilus von Antiochien, Apologie an Autolycus (II, 17, 35-43).

[10] Eine Gesamtdokumentation in griechischer Sprache und zum Teil in englicher Übersetzung siehe in: Ökumenischer Patriarch Bartholomäos, Μηνύματα καί ὁμιλίαι διά τό περιβάλλον, Phanarion-Athen 2002. Dort auch andere Reden der Ökumenischen Patriarchen Dimitrios und Bartholomäos zu verschiedenen ökologischen Anlässen, vor allem mehrere Rundschreiben zum 1. September der letzten Jahre seit 1989.

[11] Alle beschriebenen Aktivitäten und Initiativen des Ökumenischen Patriarchats sind unter folgendem Link ausführlich dokumentiert: http://www.patriarchate.org/environment (eingesehen am 2. Jänner 2013).

[12] Vgl. J. Moltmann, Eine gemeinsame Religion der Erde „Weltreligion“ in ökologischer Perspektive, in ÖR 60 (1/2011) 18-29 mit Verweis auf die Gaia – Theorie vertreten von J. Lovelock, Gaia – A New Look at life on Earth, Oxford 1979, ders. The Revenge of Gaia: Why the Earth is Fighting back and How We Can Still Save Humanity? London 2008. Es ist eine Diskussion darüber entstanden, ob man die Erde „lebendig“ nennen kann. Wenn man „lebendig“ nur nennt, was sich selbst reproduzieren kann, ist die Erde nicht „lebendig“. Wenn man sie als Lebensgrund und Lebensraum für anderes Leben ansieht, ist sie mehr als „lebendig“ zu nennen.

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