Dritte Pilgerreise der Metropolis von Austria in das Heilige Land

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Von 2. bis 10. Februar 2017 führte Metropolit Arsenios von Austria eine Pilgergruppe in das Heilige Land, die aus insgesamt 52 Gläubigen bestand. Das Ziel der Pilgerreise war die Stärkung des persönlichen geistlichen Lebens und die Erquickung der Seele, im Besonderen vor der bevorstehenden Osterfastenzeit. Begleitet wurden der Metropolit und die Gläubigen vom orthodoxen Klerus. Gemeinsam wandelten die Pilger auf den Spuren Jesu Christi und spürten die Segenskraft der heiligen Stätten.

Der erste Weg in der Heiligen Stadt führte die Pilgergruppe in die Grabeskirche, um die heiligsten Stätten des Leidens, Sterbens, der Grabesruhe und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus zu verehren und die Pilgerreise ganz Ihm anzuvertrauen. Unmittelbar anschließend empfing Seine Seligkeit Patriarch Theophilos III. von Jerusalem Metropolit Arsenios, den Klerus und die Gläubigen. Patriarch Theophilos hieß die Gäste herzlich willkommen und betonte die Bedeutung der heiligen Stätten für das Leben in Christus. Er erzählte von den umfassenden Initiativen des Patriarchats von Jerusalem, die segensreichen Orte des Wirkens Christi zum Wohl aller Menschen zu erhalten, und von den Pilgerinnen und Pilgern, die aus aller Herren Länder – von Südamerika bis China – in das Heilige Land kommen.
Metropolit Arsenios dankte Seiner Seligkeit für die erwiesene Nächstenliebe, Gastfreundschaft und die Möglichkeit, drei Liturgien im Heiligen Land feiern zu können. Danach besichtigten die Pilger die segensreichen Stätten in Jerusalem selbst (nämlich das Haus von Joachim und Anna, das Taufbecken der Schafe, das Gefängnis des Apostels Petrus und das Prätorium) sowie das geschichtsträchtige Österreichische Hospiz.
JERUSALEM kl 02Der zweite Tag führte die Pilgergruppe zum Ort der Geburt des Heiligen Johannes des Vorläufers und Täufers, zum Grab des Symeon, zum Heiligen Kreuzkloster und nach Zion, wo das Grab Davids, der Saal von Zion und die Wohnung des Heiligen Johannes des Theologen zu finden sind, in der die Gottesmutter entschlafen ist. Auf der Anhöhe der Himmelfahrt Christi sahen sie Gläubigen jene Stelle, von der Christus zur Rechten Gottes des Allmächtigen Vaters auffuhr. In der Nacht auf Sonntag zog die Pilgergruppe in der Altstadt von Jerusalem betend vom Prätorium über die Via Dolorosa zur Grabeskirche: Dort angekommen konzelebrierte Metropolit Arsenios gemeinsam mit Erzbischof Theophanes von Gerasa als dem Vertreter des Episkopats des Patriarchats von Jerusalem und der Bruderschaft des Heiligen Grabes sowie einem eine Pilgergruppe aus Sibirien anführenden Bischof die Agrypnie mit Vesper, Orthros und Göttlicher Liturgie am Ort der Auferstehung unseres Herrn und Gottes und Erlösers Jesus Christus.

Am Sonntag fuhr die Pilgergruppe zu den Feldern der Hirten, zum Kloster des Heiligen Savvas, des Geheiligten, und zum Kloster des Heiligen Theodosios des Zönobiarchen, wo die Höhle der drei Magier liegt.

JERUSALEM kl 02b JERUSALEM kl 02cWo immer die Pilgergruppe die Stätten des Wirkens großer Heiliger besuchte, beteten die Gläubigen inständig um Fürsprache und vertrauten den heute dort lebenden Mönchen ihre lebenden und entschlafenen Angehörigen, Freunde, Bekannte und Gemeindemitglieder an, indem sie Namenslisten übergaben.

Der Montag stand im Zeichen einer Fahrt nach Norden, nach Nazareth, nach Kana in Galiläa, auf den Berg der Verklärung (Tabor), nach Kapharnaum und Tiberias am See von Genezareth.

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Am Dienstagmorgen konzelebrierte Metropolit Arsenios in der Früh die Göttliche Liturgie in der Geburtsgrotte zu Bethlehem mit Erzbischof Theophylaktos vom Jordan als dem Vertreter des Episkopats des Patriarchats von Jerusalem. Ergreifend war der Moment, als die Gläubigen in der Kommunion gewahr wurden, welche große Gabe Gott durch seine Menschwerdung den Menschen dieser Welt bereitet hat. Danach fuhr die Pilgergruppe zum Grab des Heiligen Großmärtyrers Georg in Lydda, wo Metropolit Arsenios mit dem Klerus und den Gläubigen die Paraklisis dieses bedeutenden und in der Orthodoxen Kirche besonders verehrten Heiligen betete. In der Folge wurden die Altstadt von Jaffa und das Kloster der Heiligen Erzengel besichtigt, wo die Pilger vom Erzbischof Damaskinos von Joppe empfangen wurden.
JERUSALEM kl 05 JERUSALEM kl 06Der Mittwoch führte die Pilgergruppe ins Kloster des Heiligen Georgios Chozevitis, wo im 20. Jh. der aus Rumänien stammende und im Jahr 1960 entschlafene Heilige Johannes Jakob Neochozevitis wirkte. Danach fuhren die Pilger weiter zur Stelle der Taufe des Herrn im Jordan und gedachten des damit verbundenen Ereignisses der Theophanie. Die Pilger besuchten in weiterer Folge in Jericho das Kloster des Propheten Elischa (dort sind Stumpf und Astverzweigungen des Maulbeer-Feigenbaums zu sehen, den Zachäus erklimmte, um den Herrn zu sehen) sowie ein recht neues dem Heiligen Johannes Neochozevitis geweihtes rumänisches Kloster. Anschließend bestiegen die Pilger den Berg Sarantarion (Berg der Versuchung Christi) und beendeten den Tag im Kloster des Heiligen Gerasimos Jordanitis.
JERUSALEM kl 06bDer letzte Tag begann mit der Feier der Göttlichen Liturgie am Grab der Gottesmutter in Gethsemane. Vor dem Kenotaph und der wundertätigen Ikone der Gottesmutter richteten die Gläubigen ihre innigen Gebete gen Himmel. Danach wandelte die Pilgergruppe über den Ölberg und ging zur Kirche des Heiligen Erzmärtyrers Stephanus, wo der Heilige durch Steinigung den Märtyrertod fand. Schließlich hatten die Pilger die Möglichkeit, nochmals die Altstadt von Jerusalem zu sehen und die Reise mit einem erneuten Besuch in der Grabeskirche zu beschließen.

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Die Liturgien und gemeinsamen Gebete an den heiligen Stätten haben die Herzen und Seelen aller Beteiligten erfrischt und gestärkt. Die Fahrzeiten im Bus wurden genutzt, um ein Wort der Katechese an die Gläubigen zu richten sowie den Tag mit einem Gebet zu begrüßen und zu beschließen. Stark war im Besonderen das Gefühl der Präsenz des Herrn in den zahlreichen Kirchen und Klöstern, in denen ununterbrochen für die Nächstenliebe und den Frieden auf der Welt gebetet wird. Klar wurde die Bedeutung der Menschwerdung Gottes für unser Heil und die Liebe, die aus dieser Tat Gottes für uns Menschen hervorquillt.

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