Konferenz über das heiligste Antlitz der Theotokos

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Am Freitag, 8. September, und Samstag, 9. September, fand in Budapest eine zweitägige wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Faces of the Theotokos. International Conference on the All-Holy Virgin“ unter der Schirmherrschaft der Metropolis von Austria und des Exarchats von Ungarn statt. An dieser zweitägigen Konferenz nahmen Universitätsprofessoren aus Griechenland und Ungarn teil. Anwesend war auch S. E. der Botschafter der Hellenischen Republik in Ungarn, Herr Dimitrios Letsios.

Zu Beginn des Kongresses trug Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria über die Allerheiligste Theotokos und ihre Rolle in der Göttlichen Oikonomia vor. Die Gottesmutter wurde zu einer Teilhaberin unserer Rettung in Christus und verkörpert die menschliche Heiligkeit, das heißt einen Menschen, der in sich den Logos Gottes trug. Metropolit Arsenios nahm auch auf die tausenden Namen Bezug, die der Gottesmutter gegeben wurden und die die Liebe der orthodoxen Gläubigen ihrem verehrten Antlitz gegenüber verdeutlichen. Abschließend dankte er den Universitätsprofessoren für deren Teilnahme und allen, die bei der Vorbereitung der Konferenz geholfen haben.

Der erste Vortragende war der Ikonenmaler Dimitrios Syrengelas mit dem Thema „Die Vorbilder der Gottesmutter im Alten Testament und deren Darstellung in der orthodoxen Ikonographie“. Im Alten Testament gibt es zahlreiche Symbole, die mit wundervoller Genauigkeit die Tugenden und Vorzüge der Gottesmutter abbilden und in die orthodoxe Ikonographie Aufnahme gefunden haben.

Den ersten Tag der wissenschaftlichen Konferenz beendete der Vortrag von Etele Kiss, eines Museologen und Kunsthistorikers, mit dem Titel „‘In the Heights is shining Forth the Image of the Saint Mother‘. The First Representations of the Panagia in Hungarian Medieval Art“. Danach folgte eine interessante Diskussion.

20170908 02klDer zweite Tag der Konferenz begann mit einer Göttlichen Liturgie in der Kapelle der Heiligen Hierotheos und Stephanos des Exarchats von Ungarn in Budapest. Es folgten Vorträge des Erzpriesters Tibor Imrényi zu „The Words of the Mother of God in the New Testament”, von Dimitra Koukoura, Professorin für Homiletik, zu „Female Metaphors of the Church. The Figure of Mother of God”, von György Geréby, Professor für Philosophie, zu „The Holy Virgin in the Protoevangelium of James“, von Christos Arampatzis, Professor für Patrologie, zu „Die theologische Dokumentation der Gottesmutter als Mutter Gottes und der Menschen”, von István Bugár, Professor für Philosophie, zu „Hippolytos on the Virgin“, des Diakons Csaba Ötvös zu „Panagia and Creation. Appearing and Development of a Concept in the Early Patristic Literature”, von Dozentin Andra Juganaru zu „’The Virgin bears the Light and is not Corrupted’. Gregory of Nyssa's Mariology, von István Perczel, Professor der Byzantinischen Geschichte, zu „Biblical Interpretation and Christology in the Early Stages of the Nestorian Controversy” und schließlich von Dionysios Skliris, Doktor der Philosophie, zu „The Contribution of the Theotokos to the Catholicity of Christ’s Human Nature according to Saint Maximus the Confessor”.

Auf all diese Vorträge folgte eine rege und interessante Diskussion mit zahlreichen Fragen. Die zweitägige, wissenschaftliche Konferenz „Faces of the Theotokos. International Conference on the All-Holy Virgin“ wurde von Archimandrit Paisios Larentzakis, dem Generlavikar des Exarchats von Ungarn, geschlossen. Er faßte die Vorträge und Erkenntnisse der Konferenz zusammen und dankte allen Vortragenden und Anwesenden sowie den Mitgliedern des Organisationskomitees herzlich.

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