Feier des griechischen Nationalfeiertages in Österreich und Ungarn

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Wie in jedem Jahr wurde auch 2018 der griechische Nationalfeiertag am 25. März in Österreich und Ungarn gefeiert. Dieser erinnert an den Aufstand der Griechinnen und Griechen gegen das Osmanische Reich im Jahre 1821, der schließlich 1830 zur griechischen Eigenstaatlichkeit geführt hat.

Am Samstag, 17. März 2018, feierte die Griechische Nationalschule in Wien den Nationalfeiertag. Das reichhaltige Programm aus Gedichten und Liedern wurde von den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Schülerinnen und Schülern organisiert. Neben Metropolit Arsenios von Austria waren der stellvertretende Botschafter Griechenlands in Österreich, S. E. Herr Nikolaos Sapountzis, der Konsul der Hellenischen Republik in Wien, Herr Evangelos Pelekanos, und viele Eltern erschienen. Metropolit Arsenios dankte allen Anwesenden herzlich für ihre Kommen und ihren Einsatz. Er sprach in seiner Rede vom Sinn des Aufstandes gegen die damalige Besatzung und zitierte dabei den griechischen Unabhängigkeitskämpfer Theodoros Kolokotronis. Dieser beschrieb damals als zentralen Punkt des Aufstandes den Wunsch nach der Befreiung und danach, Christus selbst als Haupt der Nation zu erlangen. Denn nur mit Christus als Oberhaupt ist die Freiheit der Menschen garantiert. Der stellvertretende Botschafter Griechenlands, S. E. Herr Nikolaos Sapountzis, dankte allen Anwesenden und wünschte allen viel Kraft, Elan und Freude in den zukünftigen Feiern des Nationalfeiertages.

Am Samstag, 24. März, zelebrierte Metropolit Arsenios von Austria die Göttliche Liturgie in der Kapelle zur „Weisheit Gottes“ in Budapest. Mit ihm feierten der Generalvikar Archimandrit des Ökumenischen Thrones P. Paisios Larentzakis und der Klerus des Exarchats von Ungarn. S. E. Herr Dimitrios Letsios, der Botschafter der Hellenischen Republik in Ungarn, S. E. Herr Panagiotis Papadopoulos, der Botschafter Zyperns in Ungarn, der Präsident der Griechischen Selbstverwaltung in Ungarn Herr Georgios Koukoumtzis und zahlreiche Gläubige waren zur Liturgie gekommen.

Nach der Doxologie fand die traditionelle Kranzniederlegung im Zentrum von Budapest statt. Metropolit Arsenios sprach in seiner Rede von der Bedeutung des Aufstandes in seiner historischen Dimension und er betonte, dass jeder Mensch dazu aufgerufen sei, sich in einem persönlichen Aufstand gegen das Böse zu wenden, um sich gerade in der Großen Fastenzeit auf die Auferstehung des Herrn vorzubereiten und Teilhaber am ewigen Leben zu werden.

Danach sprach der Botschafter der Hellenischen Republik in Ungarn, S. E. Herr Dimitrios Letsios, Dankesworte und betonte die wichtige Rolle Griechenlands in Südosteuropa, der EU und auf internationaler Ebene. Im Anschluss daran verlas der griechische Konsul Loukas Tsokos die Rede des griechischen Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos aus Anlass des Nationalfeiertages.

Am Sonntag, 25. März, feierte Metropolit Arsenios von Austria die Göttliche Liturgie mit Bischofsvikar Erzpriester des Ökumenischen Thrones P. Ioannis Nikolitsis, Erzpriester P. Alexander Lapin und Diakon P. Maximos in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien. I. E. Frau Botschafterin Chrysoula Aliferi, Botschafterin der Hellenischen Republik in Österreich, und zahlreiche Gläubige waren anwesend. Metropolit Arsenios predigte über die Bedeutung des hohen Festes Mariä Verkündigung. Dieser Feiertag ist der Beginn des Mysteriums der Rettung des Menschen. Wörtlich sagte er: „Die Gottesmutter war gehorsam dem Willen Gottes gefolgt und hat mit ihrem Verhalten jenes der Eva berichtigt. Mit Eva war die Beziehung Gottes zu den Menschen zerbrochen, um durch den Gehorsam und die Liebe der Gottesmutter wiederhergestellt zu werden.“ Der Mensch habe das Paradies verlassen müssen und sich nackt gegenüber Gott gefühlt, weil seine Beziehung zu Ihm zerstört war. Die Gottesmutter habe durch ihren Gehorsam dem heilbringenden Ratschluss Gottes in einzigartiger Weise gedient, durch den Gott und Mensch wieder verbunden sind und der Mensch das ewige Leben zu erlangen vermag.

I. E. Frau Botschafterin Chrysoula Aliferi betonte die Bedeutung des griechischen Aufstandes im Jahre 1821 und hob die wichtige Rolle Griechenlands in der Welt sowie die guten Beziehungen zwischen Griechenland und Österreich hervor. Danach wurden feierlich Kränze vor der Gedenktafel des griechischen Unabhängigkeitskämpfers und Aufklärers Rigas Feraios in der Griechengasse niedergelegt. Schließlich lud Frau Botschafterin Aliferi zu einer Agape in den neuen Gemeindesaal „Rigas Feraios“ der Metropolis von Austria.

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