Zweite Bischofsversammlung im Ökumenischen Patriarchat

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Auf Einladung Seiner Allheiligkeit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. von Konstantinopel haben sich alle Metropoliten des Ökumenischen Patriarchats aus der ganzen Welt sowie die Metropoliten der Diözesen aus dem Norden Griechenlands (ton neon choron), die kanonisch Diözesen des Ökumenischen Patriarchats sind und zur Verwaltung der orthodoxen Kirche Griechenlands bis auf weiteres anvertraut wurden, von 1. bis 4. September 2018 zur Zweiten Bischofsversammlung (Synaxis Ierarchias) in Konstantinopel versammelt. Unter den geladenen Metropoliten war auch Metropolit Arsenios von Austria. Die erste derartige Bischofsversammlung hatte bereits im Jahre 2015 stattgefunden.

Am Freitag, 31. August 2018, erfolgte die Anreise der geladenen Metropoliten und Bischöfe, und es wurde am Abend desselben Tages eine feierliche Vesper in dem Kloster Balukli in Konstantinopel gefeiert. Dabei wurde vor der ehrwürdigen Ikone der Panagia Pammakaristos für einen segensreichen Beginn des neuen Kirchenjahres (Indiktion) gebetet.

Am Samstag, 1. September, zelebrierte Seine Allheiligkeit die Göttliche Liturgie in der Patriarchalkirche des Heiligen Georg im Phanar. Am Abend desselben Tages wurde die Zweite Bischofsversammlung feierlich in der griechisch-orthodoxen Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit bei Stavrodromion eröffnet. Seine Allheiligkeit sprach umfassend über Themen das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel, aber auch die Weltorthodoxie und andere Religionsgemeinschaften betreffend. Danach ergriff Metropolit Konstantin von Nikaia das Wort. Am Sonntag, 2. September, wurden die Beratungen in derselben Kirche fortgesetzt. Metropolit Johannes von Pergamon hielt einen Vortrag über die Gewährung der Autokephalie aus historischer, kanonischer und theologischer Sicht. Danach sprach Bischof Kyrillos von Abydos über das Berufungsrecht in der Orthodoxen Kirche. Nach Beratungen zu diesen Themen setzte Metropolit Emmanuel von Frankreich mit einem Bericht über die rezenten Besuche der patriarchalen Delegationen bei den lokalen orthodoxen Kirchen fort. Dieser Arbeitstag wurde von Bischof Makarios von Christupolis mit einem Vortrag über die Lage der Orthodoxen Kirche in der Ukraine beschlossen.

Am Montag, 3. September, trug Metropolit Andreas von Arkalohorion, Kastellion und Viannos über die Geschichte der Kirche von Ohrid in Beziehung zu der neu entstandenen Identität vor. Metropolit Amphilochios von Adrianupolis berichtete über die kanonische und ekklesiologische Erneuerung der Kirche in Skopje. Auch Themen der weltweiten orthodoxen Diaspora wurden behandelt. Metropolit Demetrios der Prinzeninseln hielt einen Vortrag über das Ökumenische Patriarchat und dessen Diözesen im Ausland. Während Metropolit Elpidophoros von Bursa die theologische Ausbildung im Ökumenischen Patriarchat erörterte, sprach Metropolit Bartholomaios von Smyrna über das Heilige und Große Konzil der Orthodoxen Kirche.

Die Zweite Bischofsversammlung bekräftigte die Tatsache, dass einzig das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel gemäß den Kanones der Orthodoxen Kirche und der Tradition über die Autokephalie innerhalb der Orthodoxie berät und diese gewährt. Auf dieser Basis wurde auch über die eingelangten Ansuchen aus der Ukraine und Skopje eingehend beraten.

Schließlich hat Seine Allheiligkeit die Zweite Bischofsversammlung des Ökumenischen Thrones mit Abschlussworten abgerundet. Er fasste die überaus wichtigen Diskussionsbeiträge und Resultate zusammen. 

Im besonderen betonte Seine Allheiligkeit, dass die Metropoliten und Bischöfe Erben und Hüter der heiligen Überlieferung der Kirchenväter sind und dass sie die Verantwortung tragen, den orthodoxen Glauben, die rechte Glaubensausübung, den Lob und Preis zu Christus, die Orthopraxie und Wahrheit sowie die Nächsten- und Menschenliebe jederzeit und überall zu leben und zu vertreten. Seine Allheiligkeit sagte wörtlich: „Wir kämpfen für die Einheit der Orthodoxie und das gemeinsame Zeugnis der Kirche.“ Das Ziel der Orthodoxen Kirche hat die allzeitige Begegnung mit der zeitgenössischen Welt zu sein, in der die Kirche lebt und ihr Zeugnis tagtäglich ablegt.

© Bildquellen:
Titelbild: Μαγγίνας Νικόλαος
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