Pfingstfest 2019
Dienstbesprechung der Orthodoxen Religionslehrer in Wien
Besuch Seiner Eminenz in Tschechien
Lange Nacht der Kirchen
Patronatsfest der Kirche der Hl. Konstantin und Helena in Beloiannisz

Orthodoxe Theologie-Studenten auf Besuch in Wien

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Theologie Studenten aus München und aus Wien haben im Rahmen eines gemeinsamen Seminars in Wien Dokumente zum orthodox-katholischen Dialog erforscht und dabei Chancen aber auch Hürden für eine Annäherung zwischen den beiden Kirchen zur Sprache gebracht. Geleitet wurde das Seminar von Prof. Rudolf Prokschi (katholisch, Universität Wien) und Prof. Athanasios Vletsis (orthodox, Universität München).

Die aus München kommenden Studenten nahmen gemeinsam mit Prof. Vletsis am Sonntag an der Göttlichen Liturgie in der Metropolis teil. Im Anschluss an den Gottesdienst lud Metropolit Arsenios die jungen Theologen zu einem Gespräch ein.

Im Mittelpunkt des Seminars standen das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) der römisch-katholischen Kirche und nachfolgende Dokumente zum Dialog zwischen orthodoxer und katholischer Kirche. Ein orthodoxer und katholischer Theologiestudent stellten jeweils gemeinsam ein Dokument vor und besprachen die Bedeutung für das Verhältnis zwischen den beiden Kirchen mit dem Ziel, einander besser zu verstehen und einander näher zu kommen.

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Geschichte der griechisch-orthodoxen Kirche in Österreich

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Am Dienstag, 13. November, informierte Metropolit Arsenios die Mitglieder des Johanniterordens in Wien über die griechisch-orthodoxe Kirche in Österreich. Der Metropolit referierte auf Einladung der Subkommende Wien des Ordens im St. Johanns Club. Aufgabe der Metropolis und der einzelnen griechisch-orthodoxen Kirchengemeinden sei es, das reiche historische und kulturelle Erbe zu bewahren und aufzuzeigen; andererseits aber auch die gute Zusammenarbeit mit der österreichischen Gesellschaft und den Kirchen in Österreich zu intensivieren, betonte der Metropolit.

Metropolit Arsenios: Glückwünsche zum 50-Jahr-Jubiläum

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Im Zeichen der Einheit der orthodoxen Christen in Österreich und der Offenheit für den ökumenischen Dialog stand am Montag, 12. November, in der Wiener russisch-orthodoxen Nikolauskathedrale die 50-Jahr-Feier. Metropolit Arsenios betonte in seiner Festrede, dass die Orthodoxie in Österreich “eine einige Kirche mit einer starken Stimme” sei. Die Liebe zu Christus lasse die orthodoxe Kirche in Österreich wachsen und gedeihen. Die Nikolauskathedrale als “integraler Bestandteil des Wiener Stadtbildes” sei ein Sinnbild dafür, “wie herzlich wir Orthodoxen in diesem Land aufgenommen sind”. Die orthodoxen Christen könnten in Österreich in Frieden und Freiheit leben und “das gottgefällige Werk unserer Vorväter pflegen”. Wie die Vorgänge in vielen Teilen der Welt zeigen, sei das “keine Selbstverständlichkeit”.

Wörtlich sagte der Metropolit: “Wir alle Orthodoxen in Österreich feiern mit unseren Brüder und Schwestern der Russischen Kirche und freuen uns auf dieses Jubiläum und dem gelaufenen Weg all dieser Jahre und die geleistete Arbeit”.

 

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Syrien-Appell der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich

Die Orthodoxe Bischofskonferenz von Österreich, die am Samstag, 10. November, unter dem Vorsitz von Metropolit Arsenios in Wien tagte, hat in einer Resolution an die österreichische Bundesregierung und an die Zivilgesellschaft appelliert, ihren Einfluss gelten zu machen, “damit es in Syrien so bald wie möglich zu einer Friedenslösung kommt”.

 

Die Angehörigen der religiösen und ethnischen Minderheiten, vor allem die Christen, “sind in einer besonders schwierigen Situation”, so die orthodoxen Bischöfe in ihrer Erklärung. Die Versöhnung sei das Herzensanliegen der Christen in Syrien, betonen die Bischöfe: “Die Christen wollen, dass dieses Land auch in Zukunft jenes religiös-kulturelle Mosaik bleibt, das es so viele Jahrhunderte hindurch war. Für die orthodoxen Christen in aller Welt auch für die in Österreich hat Syrien eine besondere Bedeutung, weil viele Wurzeln von Liturgie, Theologie, Frömmigkeit, christlicher Kunst vor allem in diesem Land liegen, das seit der Zeit der Apostel immer ein Brennpunkt christlichen Lebens war”.

Daher richten die orthodoxen Bischöfe und Bischofsvikare in Österreich an die anderen Christen, aber auch an alle Menschen, denen Menschenrechte und Pluralismus ein Anliegen sind, den Appell, in Wort und Tat für den Frieden in Syrien einzutreten.

4. Sitzung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich

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Unter dem Vorsitz von Metropolit Arsenios tagte in Wien am Samstag, 10. November, zum vierten Mal die Orthodoxe Bischofskonferenz von Österreich. Eröffnet wurde die Konferenz mit einer Göttlichen Liturgie in der serbisch-orthodoxen Kirche zur Auferstehung Christi im zweiten Bezirk. Metropolit Arsenios betonte in seiner Predigt, dass die Orthodoxen “harmonisch sein sollen und müssen, um als Einheit in Vielfalt mit einer gemeinsamen klaren und starken Stimme zum Wohle der Orthodoxie in Österreich zu sprechen und auch zu wirken”. An der Liturgie und anschließenden Sitzung nahmen u.a. die Bischöfe Irinej, Mark und Johannes teil.

Metropolit Arsenios erinnerte in seiner Predigt unter anderem an das erste Panorthodoxe Jugendtreffen im vergangenen September in Wien, das von der Bischofskonferenz initiiert worden war. Der Erfolg dieser Veranstaltung zeige, “dass die Orthodoxe Kirche eine lebendige Kirche ist und sehr wohl gesellschaftlich relevante Impulse setzen kann und wird”.

 

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Metropolit Arsenios würdigt verstorbenen bulgarisch-orthodoxen Patriarchen Maxim

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Tief betroffen vom Tod des bulgarisch-orthodoxen Patriarchen Maxim hat sich Metropolit Arsenios gezeigt. “Patriarch Maxim hat als Oberhirte der bulgarisch-orthodoxen Kirche Gott und den Menschen 41 Jahre hingebungsvoll, aufopfernd und treu gedient”, betont Metropolit Arsenios in einem Kondolenzschreiben. Er würdigt die Verdienste des Verstorbenen um die orthodoxe Kirche in Bulgarien aber auch in Österreich. – Patriarch Maxim ist am Dienstag, 6. November, im Alter von 98 Jahren verstorben.

 

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Wien: Erste Lange Nacht des Gebets

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In der Wiener griechisch-orthodoxen Kirche “Zum Heiligen Georg” fand vom 2. auf den 3. November erstmals eine “Lange Nacht des Gebets” (Agrypnie) statt. Metropolit Arsenios machte im Rahmen der liturgischen Feier allen anwesenden Gläubigen auf das spirituelle Reichtum und die Bedeutung des “Gebets” aufmerksam. Er unterstrich die Agrypnie als eine Erfahrung, in der die extreme Relativität der Zeit bewusst wird und in welcher sich die Liturgie und das tägliche Leben in einer ganz besonderen Art und Weise überschneiden.

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Feierlichkeiten zum Österreichischen und griechischen Nationalfeiertag

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An der traditionellen Göttlichen Liturgie und Doxologie am Sonntag, 28. Oktober, in der Wiener Dreifaltigkeitskathedrale zum griechischen und österreichischen Nationalfeiertag nahmen Vertreter des griechischen und zypriotischen diplomatischen Corps (griechischer Botschafter Themistokles Dimidis, zypriotischer Botschafter Konstantin Papademos), viele Gläubige sowie Schülerinnen und Schüler der griechische Nationalschule in Wien teil.

Am 26. Oktober 1955 wurde das Gesetz zur Österreichischen Neutralität beschlossen. Seit 1965 wird im Gedenken daran am 26. Oktober der österreichische Nationalfeiertag begangen (zuvor Tag der Fahne). Der griechische Nationalfeiertag (28. Oktober) geht auf ein Ereignis während des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1940 zurück, als Griechenland die Forderung zu Kapitulation durch die Achsenmächte verweigerte und mit einem schlichten Nein (griechisch: Ochi) erwiderte.

 

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Ungarn: Feierlichkeiten zum griechischen Nationalfeiertag in Budapest

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Am Samstag, 27. Oktober, fanden in Budapest die Feierlichkeiten zum griechischen Nationalfeiertag (28. Oktober) statt, der an den Widerstand der Griechen im Zweiten Weltkrieg und ihrer Ablehnung jeglicher Kapitulation erinnert.

Vor der Kirche „Zur Entschlafung der Gottesgebärerin am Griechendenkmal stand zunächst Metropolit Arsenios dem Totengedenken vor. Vertreter des diplomatischen Corps aus Griechenland und Zypern sowie der griechischen Gemeinden in Ungarn legten Kränze nieder. Die traditionelle Doxologie fand in der Kapelle der Heiligen Ierotheos und Stephan statt.

 

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