Hirtenbrief des Ökumenischen Patriarchen zum Tag der Bewahrung der Schöpfung

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Der Schutz der natürlichen Umwelt und die menschenliebende Sorge um den Nächsten können nicht voneinander getrennt werden, wie Patriarch Bartholomaios in seinem Hirtenbrief zum „Tag der Bewahrung der Schöpfung“ (1. September) betont. Beide Haltungen seien lebenswichtige Dimensionen der eucharistischen Verwirklichung der Kirche. „Das Leben der Kirche ist tätiger Respekt vor der Schöpfung, es bezeichnet den Ort und die Lebensweise einer Kultur der Person und der Solidarität“, schreibt der Patriarch. Und mit anderen Worten: „Wo die Schöpfung respektiert und die Liebe zum Menschen, ‚dem Geliebten Gottes‘, tätig verwirklicht wird, da ist Gott gegenwärtig.“

Eindringlich mahnt Patriarch Bartholomaios auch zur Covid-Impfung und betet für eine schnelle Überwindung der Folgen der Pandemie sowie für die „gottgeschenkte Erleuchtung der Regierungen“ weltweit, damit diese nicht zu jener Wirtschaftsweise bzw. grenzenlosen Ausbeutung der natürlichen Ressourcen zurückkehren, die vor der Pandemie in Geltung waren.

Den Hirtenbrief des Patriarchen im Wortlaut finden Sie hier.