Erzbischöfliche Göttliche Liturgie in der neu geweihten Kapelle der Heiligen Piroska in Budapest und Totengedenken für die Verstorbenen von Holodomor (1932-33)
Am Sonntag, dem 26. November 2023, leitete Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Österreich und Exarch von Ungarn die Göttliche Liturgie zur Ehre unseren Heiligen Vaters Stylianos aus Paphlagonien in der neu geweihten Kapelle der Heiligen Piroska in Budapest. Seiner Eminenz stand liturgisch Generalvikar Archimandrit Maximos Rudko bei, im Gebet begleitete Seine Exzellenz Bischof Paisios von Apameia. Nach der Göttlichen Liturgie begab sich Metropolit Arsenios zur ukrainischsprachigen Gemeinde der Verkündigung Mariens in der ungarischen Hauptstadt, wo er dem Totengedenken für die Verstorbenen der Hungerkrise in der Ukraine (Holodomor, 1932-33) vorstand.
In seiner Predigt lud Metropolit die Gläubigen dazu ein, sich auf das Hohe Fest unseres Herrn Jesus Christus vorzubereiten. Er ermutigte sie, die Worte aus dem Evangelium des Tages zu reflektieren und sich ihrer Berufung von unserem Herrn bewusst zu werden, wie es in der Apostel Lesung des Tages gelehrt wird. Das Leben in Christus sei eine Rennbahn, auf der wir geistliche Sportarten meistern müssen; Seine Gebote zu beachten, zu fasten, zu beten und regelmäßig an der Liturgie teilzunehmen. Durch die Fesseln von Christus könnten wir die Fesseln dieser Welt ersetzen, indem wir Tugenden praktizieren. Metropolit Arsenios betonte, dass niemand durch seine eigene Würdigkeit Erlösung erlangen könne, sondern dass wir uns alle auf die Großzügigkeit und endlose Barmherzigkeit Gottes verlassen sollten. Er lud die Gläubigen erneut ein, christliche Werke der Liebe nach dem Vorbild des Heiligen Stylianos aus Paphlagonien zu vollbringen. Väterlich riet er dazu, keine heimlichen Sehnsüchte zu hegen, die den Weg zum himmlischen Vater blockieren könnten, sondern sich ganz auf Gottes Willen zu verlassen, um reichlich die Gaben des Heiligen Geistes zu empfangen.