Formular für Spendendauerauftrag
Nur durch die großzügige Hilfe zahlreicher Menschen guten Willens kann die Metropolis von Austria ihre umfangreichen pastoralen, sozialen und karitativen Aufgaben erfüllen. Auf Wunsch einiger Gläubigen gibt die Metropolis deshalb folgendes Formular für einen Dauerauftrag für monatliche Spenden heraus. Die Metropolis dankt allen Förderern für ihre Hilfe und Unterstützung und wünscht allen Spendern Gottes reichen Segen!
FORMULAR
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie am Thomassonntag in der ukrainischsprachigen Gemeinde Maria Schutz in Perchtoldsdorf
Am Thomassonntag, dem 19. April 2026, besuchte Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria die ukrainischsprachige Gemeinde Maria Schutz in Perchtoldsdorf, wo er der Göttlichen Liturgie vorstand. Mit ihm konzelebrierte Seine Exzellenz Bischof Maximus von Aristi. An der liturgischen Feier nahmen außerdem der Gemeindepfarrer, Priester Sergii Pavelko, sowie Archidiakon Georgios Melesko teil.
Patriarch Bartholomaios: Osterbotschaft ist Absage an Gewalt und Angst
Patriarch Bartholomaios I. ruft in seiner diesjährigen Osterbotschaft jede eindringlich zum Frieden in der Welt und zu Gerechtigkeit und Geschwisterlichkeit auf und betont die gleiche Würde jedes Menschen. Die österliche Botschaft von der Auferstehung Christi sei eine Absage an Gewalt und Angst und ein Aufruf zu einem Leben in Frieden, so Bartholomaios: "Der Krieg bringt Klage und Tod hervor; die Auferstehung besiegt den Tod und schenkt Unvergänglichkeit."
Bartholomaios I. weist abschätzige Behauptungen über das christliche Ethos als "Moral der Schwachen" zurück und betont vielmehr die selbstlose Liebe, die "nicht ihren Vorteil sucht", verbunden mit Mut, Tapferkeit und existenzieller Echtheit. Wörtlich schreibt der Patriarch: "Das Wort vom Kreuz und von der Auferstehung erklingt heute als Evangelium des Friedens, der Versöhnung und der Gerechtigkeit. Krieg, Hass und Ungerechtigkeit widersprechen den grundlegenden christlichen Prinzipien, für deren Verwirklichung und Festigung das Volk Gottes täglich betet und arbeitet." Und Bartholomaios fügt hinzu: "Die Liebe zu Gott duldet keineswegs den Hass gegen den Menschen."
Der Patriarch ruft zum Gebet für "die Opfer der Gewalt, für die Waisen, für die Mütter, die ihre Kinder beweinen, und für alle, die in Leib und Seele die Folgen menschlicher Grausamkeit und Gefühllosigkeit tragen". Angesichts der täglichen Bilder der Grausamkeit des Krieges verkünde die Kirche mit lauter Stimme "die Heiligkeit der menschlichen Person in jedem einzelnen Menschen, wo auch immer auf Erden, und die Pflicht, sie uneingeschränkt zu respektieren", so Bartholomaios weiter. Es gebe auch nur eine einzige Menschenfamilie. Der Patriarch erinnert in seiner Osterbotschaft auch an das Große Konzil von Kreta vor zehn Jahren. Dieses habe die Pflicht der Kirche hervorgehoben, "nach dem zu streben, was zum Frieden beiträgt".
Das Osterfest sei der Kern des christlichen Glaubens, so Bartholomaios: "Die Auferstehung des Herrn ist auch unsere eigene Auferstehung in dieser Welt, Vorausbild und Vorgeschmack der 'Auferstehung aller Menschen' und die Erneuerung der ganzen Schöpfung." Der Patriarch schließt mit dem orthodoxen Ostergruß: "Christus ist auferstanden! Wahrhaftig, der Herr ist auferstanden!"
Metropolit Arsenios: Frieden entsteht durch die Verwandlung der Herzen
Wahre Christinnen und Christen erkennt man daran, dass sie sich für den Frieden einsetzen. Das betont Metropolit Arsenios in seiner diesjährigen Osterbotschaft. Der auferstandene Herr Jesus Christus sei der "Fürst des Friedens", so der Metropolit und weiter: "Diejenigen, die den Krieg lieben und herbeiwünschen, können nicht in Beziehung zu Christus stehen". Friede entstehe nicht durch die Ausübung von Macht, sondern aus der Verwandlung des Herzens: "Wenn der Mensch mit österlicher Gesinnung lernt, im Antlitz des anderen einen Bruder zu erkennen, wird Versöhnung möglich und das Leben gelingt." Zu Ostern werde deutlich, "dass der eigentliche Sinn und das Ziel des Menschen darin besteht, in der Gemeinschaft der Liebe mit seinem Schöpfer, mit seinen Mitmenschen und mit der gesamten Schöpfung zu existieren", schreibt der Metropolit: "Wenn sich die Existenz der Liebe öffnet - Gott selbst, entdeckt sie ihren wahren Horizont. Wenn sie sich jedoch in sich selbst verschließt, schrumpft sie zusammen und gerät in Angst."
Das egozentrische Haften der Menschen an ihrem eigenen Willen verursache immer tiefe Wunden. Kriege, Konflikte und Unsicherheit würden die Geschichte verdunkeln. Menschen würden ihre Heimat verlieren, die Sicherheit ihres Lebens und die Hoffnung auf die Zukunft. Die Auferstehung Christi aber führe weg von Gewalt und Zwietracht. Die Christen hätten die Verantwortung, "die Wahrheit der Liebe zu bewahren und sowohl mit Worten als auch mit Taten allen unseren Brüdern und Schwestern beizustehen, die unter den Schmerzen des Krieges, unter Verlust und Entwurzelung leiden".
Und der Metropolit fügt den Aufruf hinzu: "Lasst uns daher das Geheimnis der Auferstehung als eine Existenzweise annehmen, als eine Einladung, mit Glauben, Liebe und Frieden zu leben."
Wortlaut der Osterbotschaft des Metropoliten Arsenios von Austria 2026
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie am Palmsonntag in der Kirche des Heiligen Georg in Wien
Am Palmsonntag, dem 5. April 2026, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie in der Kirche des Heiligen Großmärtyrers Georgios des Siegreichen in Wien vor. Ihm assistierten der Erzpriester des Ökumenischen Thrones Ioannis Nikolitsis, der Stavrophor Ökonom Aristeidis Ganosis sowie Diakon Georgios Melesko. Vor dem Schluss der Göttlichen Liturgie und vor der Segnung der Palmzweige erhob Seine Eminenz Diakon Georgios zum Erzdiakon der Heiligen Metropolis von Austria und Exarchat von Ungarn.
1.400 Jahre „Akathistos-Hymnus“ - Hirtenbrief von Patriarch Bartholomaios
Als „Meisterwerk kirchlicher Dichtung, unvergleichliches Denkmal der griechischen Sprache und kunstvoll gewobenes Werk inspirierten theologischen Denkens“ hat Patriarch Bartholomaios I. den „Akathistos-Hymnus“ gewürdigt. Daher rührt der Begriff „akathistosposition dieses Hymnus, der bei weitem nicht nur, aber besonders in der Fastenzeit einen besonderen liturgischen Platz in der Orthodoxen Kirche hat. Am Samstag der fünften Fastenwoche (heuer der 28. März) wird er im Gottesdienst zur Gänze gebetet bzw. gesungen. Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel hat dem Hymnus aus Anlass des Jubiläums heuer einen eigenen Hirtenbrief gewidmet, in dem er u.a. auch die Friedensdimension des Hymnus' hervorhebt.
Mariä Verkündigung im Kloster Sankt Andrä am Zicksee
Mit geistlicher Freude wurde das große Marienfest der Verkündigung des Herrn im Kloster der Gottesmutter Maria Schutz und des Heiligen Paisios in Sankt Andrä am Zicksee gefeiert. Am Mittwoch, den 25. März, fand eine feierliche göttliche Liturgie statt, die von Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria geleitet wurde. Mit ihm zelebrierte Seine Exzellenz Bischof Maximos von Aristi, während der Stavrophor Ökonom Aristidis Ganosis sowie Hieromönch P. Andreas Bolla die Bischöfe liturgisch begleiteten, unter reger Teilnahme der Gläubigen, die gekommen waren, um die allheilige Gottesmutter zu ehren.
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