Geschichte des Exarchats

Eine wichtige Rolle für die Orthodoxie in Ungarn spielte die Taufe und Christianisierung Ungarns im 10. Jahrhundert, die eng verbunden ist mit der Rolle des ersten Königs von Ungarn, Stefan I., und mit dem ersten Bischof Ierotheos von Ungarn. Bischof Ierotheos wurde vom Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Theofilaktos nach Ungarn gesandt, um der engen Verbindung zwischen diese beiden Staaten, bedingt durch die familiären Banden zwischen den Herrscherhäusern, Rechnung zu tragen.

Bischof Ierotheos und König Stefan I. werden heute als Heilige der Orthodoxen Kirche verehrt. Nach dem Fall Konstantinopels emigrierten viele Griechen, hauptsächlich über die Handelswege, nach Mitteleuropa und gründeten auch in Ungarn orthodoxe Gemeinden, wie zum Beispiel in den Städten von Szeged, Egger, Szentes, Gyöngesz, Kecskemét, Karcag, Debreczen, Szentendre, Miskolcz und natürlich in Budapest. Die erste griechisch-orthodoxe Kirche wurde am 15. August 1790 in Budapest feierlich eingeweiht.

Ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Orthodoxie in Ungarn war die Gründung der Metropolie von Ungarn und Exarchat von Mitteleuropa im Jahre 1924 mit dem Sitz in Budapest und später in Wien. Der erste Bischof von Ungarn, mit dem Titel Metropolit von Amassia, war, bis zu seinem Tod im Jahre 1935, Germanos Karavanggelis. Nach seinem Tode wurde die Metropolie von Ungarn und das Exarchat von Mitteleuropa der Verwaltung der Metropolie von Thyateira und Großbritannien unterstellt, welcher zunächst Metropolit Athenagoras Kabadas und später Metropolit Germanos Strinopoulos vorstand.

1963 gründete das Ökumenische Patriarchat das Exarchat von Ungarn, welches bis heute in administrativer Union mit der Metropolis von Austria existiert. Am 17. Juni 1995 wurden vom Ökumenischen Patriarchat die Statuten über das Exarchat in Ungarn verabschiedet. Damit wurde das Exarchat offiziell von der ungarischen Regierung anerkannt (Entscheidung des ungarischen Gerichtes: 7, RK 61.190/9/51-19.9.1995).

Patriarchale Exarchen (seit 1963):

1963-1991: Metropolit Chrysostomos (Dr. Dr. Chrysostomos Tsiter)
1991-2011: Metropolit Michael (Dr. Michael Staikos)
Seit 2011: Metropolit Arsenios (Dr. Arsenios Kardamakis)

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