Ökumenischer Patriarch Bartholomaios weiht restaurierte Kirche zum Hl. Georg in Wien

Am Wochenende des 23./24. April 2016 wurde die umfassend restaurierte Kirche zum Hl. Georg in Wien durch Seine Allheiligkeit den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios feierlich eingeweiht. Zahlreiche Kleriker, Vertreter der christlichen Schwesterkirchen, des Diplomatischen Corps in Österreich, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, sowie mehrere hundert Gläubige nahmen an den Feierlichkeiten teil.

 

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Patriarch Bartholomaios und Papst Franziskus auf Lesbos

Auf Initiative des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios und auf Einladung des Erzbischofs Hieronymus von Athen, sowie der griechischen Regierung, besuchte Papst Franziskus am Samstag, 16. April 2016, die Insel Lesbos. Am Flughafen von Mitilene wurde der Papst von Patriarch Bartholomaios, Erzbischof Hieronymus und Ministerpräsident Alexis Tsipras empfangen. Gemeinsam besuchten sie die Flüchtlinge im Flüchtlingslager Moria und unterzeichneten dort eine gemeinsame Erklärung. Darin sprachen sie sich für einen menschlichen Umgang mit den Flüchtlingen aus, sowie für die Ergreifung von Schritten zur baldigen Beendigung der Kriege in den Heimatländern der Flüchtlinge. Anschließend aßen die Hierarchen mit den Flüchtlingen gemeinsam zu Mittag, danach begaben sie sich zum Hafen von Lesbos, wo sie unter anderem die Küstenwache besuchten und für deren täglichen Einsatz zur Rettung von Menschenleben dankten.

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Empfang der Kreuzreliquie und Sonntag der Kreuzverehrung in der Metropolis von Austria

Von Freitag, 1. April, bis Sonntag, 3. April, beging die Metropolis von Austria feierlich das Fest der Kreuzverehrung. Dank dem Stift Heiligenkreuz hatten Gläubige der Orthodoxen Kirche die Gelegenheit, die kostbare Reliquie des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus zu verehren und vor dem Heiligen Holz zu beten. Bei den Feierlichkeiten waren Abt Pater Maximilian Heim mit der Bruderschaft des Stiftes Heiligenkreuz sowie Ihre Exzellenzen, der Apostolische Nuntius Dr. Peter Stephan Zurbriggen und Bischof Ägidius J. Zsifkovics von Eisenstadt anwesend.

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Sonntag der Orthodoxie

Am ersten Sonntag der Fastenzeit (20. März) wurde der Sonntag der Orthodoxie gefeiert. Metropolit Arsenios zelebrierte die Göttliche Liturgie gemeinsam mit Bischof Porphyrios von Neapolis (Orthodoxe Kirche von Zypern), den Erzpriestern Ioannis Nikolitsis und Alexander Lapin, Priester Sladjan Vasic, und den Diakonen Athanasius und Nektarios. Eine große Zahl Gläubiger nahm an der Göttlichen Liturgie sowie dem anschließenden Gebet zum Triumph der Orthodoxie teil. Im Anschluss daran wurde auch eine Doxologie anlässlich des bevorstehenden griechischen Nationalfeiertages gesungen. Seit dem 9. Jahrhundert feiert die Orthodoxe Kirche am ersten Sonntag der Fastenzeit den Sieg des wahren Glaubens über die Häresien und insbesondere die Annahme der Heiligenverehrung mittels Ikonen und den Sieg über den Ikonoklasmus.Weiterlesen ...

Elfte Sitzung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich

Im Zeichen der Flüchtlingskrise und des bevorstehenden Panorthodoxen Konzils stand die 11. Vollversammlung der Orthodoxen Bischofskonferenz. Die Bischöfe tagten am Montag, 21. März, unter dem Vorsitz von Metropolit Arsenios in der Metropolis von Austria. In einer Erklärung, die die Bischöfe gemeinsam verabschiedeten, riefen sie zu mehr Hilfsbereitschaft in Österreich und ganz Europa auf, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Griechenland und Italien dürften nicht weiter die Hauptlast alleine tragen.Weiterlesen ...

Osterbotschaft des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios 2016

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Zum unbedingten Einsatz für Frieden und Nächstenliebe hat Seine Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios in seiner Osterbotschaft aufgerufen. „Die Auferstehung Christi ist der Mittelpunkt unseres orthodoxen Glaubens. Ohne die Auferstehung ist unser Glaube ‚leer‘“, schreibt der Patriarch wörtlich und stellt zugleich die Frage: „Was bedeutet das Osterfest, der Sieg des Lebens über den Tod, in einer Welt der Gewalt und der Kriege, noch dazu, wenn diese im Namen der Religion und Gottes selbst geführt werden?“

Die Klage und die Qual der Opfer, die uns durch die modernen Medien in kürzester Zeit erreichen, „beherrschen die Welt und zerreißen unser Herz“. Darum hätten die Verantwortlichen in den Bereichen von Politik, Kultur und Kirche „die Pflicht, aus Liebe alles zu tun, was geeignet ist, solche abnormen Verhältnisse zu beenden“.

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Osterbotschaft des Metropoliten von Austria 2016

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Dem Klerus und allen Gläubigen

der heiligen Metropolis von Austria

und des Exarchates von Ungarn

                                                                                                                        

Liebe Brüder und Schwestern, meine lieben Kinder im Herrn!

Auch in diesem Jahr hat die Gnade Gottes es uns ermöglicht, vor dem leeren Grabe des Herrn Jesus Christus zu stehen, um nach Seinem freiwilligen Leiden Seine ruhmreiche und rettungsvolle Auferstehung bezeugen zu können.

Ein Grab, das nicht die Verwesung und den Tod symbolisiert, sondern Quelle des Lebens und der Unverweslichkeit ist, weil in diesem die opfernde gekreuzigte Liebe gewohnt hat, unser Herr und Retter Jesus Christus.

 

Osterbotschaft des Metropoliten von Austria 2016

Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl zu Besuch in der Metropolis von Austria

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Am Samstag, 16. April 2016, empfing Metropolit Arsenios den Bischof von Graz-Seckau, Dr. Wilhelm Krautwaschl, in der Metropolis von Austria. In freundschaftlicher Atmosphäre sprachen die beiden Bischöfe über verschiedene pastorale und soziale Themen. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf den Religionsunterricht an den Schulen Österreichs gelegt. Metropolit Arsenios als Leiter des Orthodoxen Schulamts und Bischof Wilhelm Krautwaschl als Verantwortlicher der österreichischen katholischen Bischofskonferenz für Bildung und Schule tauschten sich über die aktuelle Lage des Religionsunterrichtes aus und brachten ihren Wunsch zu einer verstärkten Zusammenarbeit in diesem Bereich zum Ausdruck.

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Antrittsbesuch des Bezirksvorstehers des 1. Bezirks, MMag. Markus Figl

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Am Freitag den 11. März 2016 empfing Metropolit Arsenios den neugewählten Bezirksvorsteher des 1. Bezirks, MMag. Markus Figl in der Metropolis von Austria. Metropolit Arsenios wünschte dem Bezirksvorsteher nochmals Gottes reichen Segen und Beistand für seine wichtige Tätigkeit im Dienst der Menschen des 1. Bezirks, sodann fand ein reger Austausch über Themen betreffend das Zentrum Wiens und die Geschichte und Gegenwart der Orthodoxie und des Griechentums in Österreich statt. Auch über die Wichtigkeit christlicher Werte und Überzeugungen in unserer Gesellschaft und im täglichen Alltag wurde gesprochen. MMag. Figl betonte seinen Wunsch gemeinsam mit der Metropolis von Austria zusammen zu arbeiten und ihr wichtiges Werk zu unterstützen.

Im Anschluss an das Gespräch besichtigte der Bezirksvorsteher die Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit und die Kirche des Heiligen Georg, wo er sich ein Bild vom Fortschritt der Renovierungsarbeiten machen konnte. Er zeigte sich sehr beeindruckt von der Schönheit der Kirchen und dankte der Metropolis von Austria für ihre Bemühungen um den Erhalt dieser historischen Juwelen griechisch-österreichischer Architektur.

 

Bibliothek: Metanoia – die Art und Weise der Wahrheit

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Metropolit Arsenios
von Austria

Gemäß der aktuellen europäischen Philosophie schafft nur der Mensch und die Gesellschaft Kultur, die ein Wissen um ihren Tod hat, und diese Kultur drückt die Notwendigkeit und den Glauben an einen Fortgang der gesamten Menschheit ohne ein Ende aus. Mit anderen Worten, sie ist mit den Grenzen des Seins zu messen, die einzige Form eines wahren Lebens und eines wesentlichen Fortschritts. Wer es wagt, sein Sein als eine Folge (Resultat) zu betrachten – da niemand von uns sein Sein (bewusst) gewollt hat – der kann nach dem Grund und dem Sinn suchen. Das Wissen um die Grenzen zeigt das Erlangen von „Selbstbewusstsein“ an und begleitet gleichzeitig die Suche nach der Erfüllung. Gemäß der christlich-orthodoxen Betrachtungsweise kann man in der Welt nur zwischen zwei „Qualitäten“ unterscheiden, dem Ungeschaffenen und dem Geschaffenen, dem Grund und der Folge, welche die Seinswirklichkeit zusammensetzen. In unserer Tradition wird das Wissen um die Grenzen nicht als ein Käfig dargestellt, sondern als Möglichkeit. Der Mensch lebt, wenn er sich dazu entscheidet, sich mit dem Selbstgrund, dem Dreieinen Gott, seinem Schöpfer, mit Ihm, dem Sinn seines Seins, in Beziehung zu setzen. So also beginnt für den Christen das wahre Leben, wenn er mit dem wahren Leben in Beziehung steht. Sich innerhalb der Grenzen des geschaffenen Seins, des biologischen Zerfalls einzusperren, lässt den Geruch von Tod aufkommen.

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Fastenhirtenbrief: Patriarch Bartholomaios ruft zu Solidarität mit Flüchtlingen auf

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Zur Solidarität mit Flüchtlingen und allen anderen Menschen in Not ruft Seine Allheiligkeit, der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. in seinem Fastenhirtenbrief auf. Wer das Fasten auf reinen Nahrungsverzicht reduziert, verfehle dessen eigentlichen Sinn. Der „wahre Geist des Fastens“ bestehe darin, den Nahrungsverzicht mit Handlungen der Menschenliebe und der Solidarität zu verbinden, schreibt der Patriarch.

Diese Zuwendung mit Menschen in unmittelbarer Not, mit den Leidenden, den Bedürftigen und Armen, den Obdachlosen und Flüchtlingen, müsse ungeachtet ihrer Nationalität, ihrer Religion, ihrer Sprache und ihrer Herkunft erfolgen, betont Bartholomaios I.

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Metropolit Arsenios in Ungarn

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Vom 5. bis 7. März besuchte Metropolit Arsenios das Exarchat von Ungarn. Am Samstag hatte der Metropolit verschiedene Termine und Gespräche mit Priestern und Laien des Exarchates, um über die Entwicklung der pastoralen Arbeit in Ungarn zu sprechen und verschiedene Möglichkeiten zu prüfen. Am Abend nahm er an der Feier der Vesper in der Kapelle der Hl. Ierotheos und Stephan in Budapest teil, im Anschluss fand eine Besprechung mit den Gläubigen der Gemeinde über die Organisation und Entwicklung der Gemeinde statt. Der Metropolit ermunterte die Gemeinde, mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu entwickeln und schlug verschiedene Aktivitäten vor, welche die Gemeinde unternehmen könnte. Die Gläubigen zeigten sich sehr interessiert und motiviert, ihr Gemeindeleben und ihre missionarische Arbeit in Ungarn weiter auszubauen.

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Laßt uns gemeinsam die Renovierung der ältesten orthodoxen Kirche in Österreich vollenden!

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Im Herzen Wiens steht in Form der Kirche zum Heiligen Georg ein Symbol der jahrhundertealten lebendigen Präsenz des orthodoxen Glaubens in Österreich. Dieses Gotteshaus der Metropolis von Austria ist die älteste orthodoxe Kirche in Österreich, ein Juwel der europäischen Kirchenarchitektur. Seit über hundert Jahren ist es zu keiner umfassenden Renovierung dieser wunderschönen Kirche gekommen, weshalb die Metropolis von Austria im Jahre 2015 die Initiative ergriffen hat, um der geistlichen, kulturellen und künstlerischen Bedeutung dieses Gotteshauses gerecht zu werden und dem Vorbild und Geiste der griechischen Mäzene, die sie errichtet und unterhalten haben, zu folgen.

 

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Metropolit: Appell an Flüchtlingspolitik Europas

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Besorgt über „die politische Entwicklung der vergangenen Tage, die zu einer schweren Belastung des Verhältnisses zwischen traditionellen europäischen Partnern geführt hat“, hat sich der griechisch-orthodoxe Metropolit von Austria, Arsenios, gezeigt.

Die Herausforderung, die durch die massive Flüchtlingsbewegung nach Europa entstanden ist, betreffe alle europäischen Staaten gleichermaßen, so der Metropolit in einer schriftlichen Stellungnahme, die dem ORF am Freitag zugesandt wurde. Gemeinsam sollten sie sich auch um Lösungen bemühen. „Es geht um Menschen. Es geht um Menschlichkeit. In dieser schweren Zeit müssen sich die viel beschworenen ‚europäischen Werte‘ und ‚christlichen Wurzeln‘ des Kontinents bewähren“, so Arsenios. Nirgendwo anders als in der täglichen Praxis müsse sich zeigen, ob sie mehr seien als „Floskeln für Sonntagsreden“.

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