Ungarn: 20-jähriges Jubiläum der Kirche und Diakonweihe in Beloiannisz

Am Samstag, 21. Mai 2016 wurde in Beloiannisz in Ungarn das 20-jährige Jubiläum der Kirche zum Heiligen Demetrios und Konstantin und Helena feierlich begangen. Vor Beginn der Göttlichen Liturgie wurde Robert Szentirmai zum Dienst als Lektor und Hypodiakon gesegnet, in Verlauf der Liturgie wurde er zum Diakon geweiht. Metropolit Arsenios stand der Göttlichen Liturgie vor, welche vom Bischofsvikar für Österreich, Erzpriester Ioannis Nikolitsis, den Priestern des Exarchates von Ungarn und Klerikern weiterer orthodoxer Gemeinden konzelebriert und von zahlreichen Gläubigen besucht wurde.

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Patriarch Bartholomaios in Smyrna und Ephesos

Vom 7. bis 10. Mai besuchte Seine Allheiligkeit der Ökumenische Patriarch Bartholomaios in Begleitung von Metropolit Arsenios von Austria sowie weiterer Kleriker des Ökumenischen Patriarchates Smyrna und Ephesos. Am Samstag, 8. Mai, zelebrierte Seine Allheiligkeit in den Ruinen der Basilika in Ephesos auf dem Grab des Hl. Johannes des Evangelisten die Göttliche Liturgie. Zahlreiche Gläubige aus Griechenland, Belgien, sowie der lokalen Gemeinde nahmen an dem Gottesdienst teil, auch die Metropoliten Barnabas von Neapolis aus Thessaloniki und Panteleimon von Koronias waren mit einer Gruppe Gläubiger angereist, um an den Gottesdiensten teil zu nehmen. In Kirkintze, einem Dorf in dem früher viele Christen lebten, weihte der Patriarch die frisch renovierte Kirche ein.

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Christus ist auferstanden!

Vom 24. April bis 2. Mai wurden in der Metropolis von Austria in Österreich und Ungarn die Gottesdienste zum Osterfest gefeiert. Eine Vielzahl von Gläubigen nahm daran teil. Seine Allheiligkeit der Ökumenische Patriarch Bartholomaios feierte dieses Jahr die Göttliche Liturgie zum Palmsonntag gemeinsam mit der Orthodoxen Gemeinde in Wien.

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Ökumenischer Patriarch Bartholomaios weiht restaurierte Kirche zum Hl. Georg in Wien

Am Wochenende des 23./24. April 2016 wurde die umfassend restaurierte Kirche zum Hl. Georg in Wien durch Seine Allheiligkeit den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios feierlich eingeweiht. Zahlreiche Kleriker, Vertreter der christlichen Schwesterkirchen, des Diplomatischen Corps in Österreich, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, sowie mehrere hundert Gläubige nahmen an den Feierlichkeiten teil.

 

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Patriarch Bartholomaios und Papst Franziskus auf Lesbos

Auf Initiative des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios und auf Einladung des Erzbischofs Hieronymus von Athen, sowie der griechischen Regierung, besuchte Papst Franziskus am Samstag, 16. April 2016, die Insel Lesbos. Am Flughafen von Mitilene wurde der Papst von Patriarch Bartholomaios, Erzbischof Hieronymus und Ministerpräsident Alexis Tsipras empfangen. Gemeinsam besuchten sie die Flüchtlinge im Flüchtlingslager Moria und unterzeichneten dort eine gemeinsame Erklärung. Darin sprachen sie sich für einen menschlichen Umgang mit den Flüchtlingen aus, sowie für die Ergreifung von Schritten zur baldigen Beendigung der Kriege in den Heimatländern der Flüchtlinge. Anschließend aßen die Hierarchen mit den Flüchtlingen gemeinsam zu Mittag, danach begaben sie sich zum Hafen von Lesbos, wo sie unter anderem die Küstenwache besuchten und für deren täglichen Einsatz zur Rettung von Menschenleben dankten.

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Stellungnahme Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria anlässlich der Wahl des neuen Bundespräsidenten

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Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria gratuliert im Namen aller Orthodoxen Christen in Österreich dem neuen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen zu seiner Wahl und entbietet ihm alle guten Wünsche für eine Amtsausübung, die dem Land Österreich und seinen Menschen zum Wohl gereichen möge.

Österreich steht heute im Zeichen großer Herausforderungen. Das Erlahmen politischer Kräfte, die das Land jahrzehntelang geführt haben, hat aktuell Ausdruck in gesellschaftlicher Polarisierung gefunden, die aus christlicher Sicht besorgniserregend ist, weil sie das Trennende vor das Einende stellt und Gefahr läuft, zur Lösung komplexer gesellschaftlicher Probleme allzu einfachen Lösungen aufzusitzen. Gleichzeitig stehen Reformen von großer Bedeutung in den Bereichen Arbeit, Bildung, Soziales und Integration an, die Kontinuität in der politischen Gestaltung, eine solide Werthaltung und den klaren Blick auf das gemeinsame Wohl aller erfordern.

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Osterbotschaft des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios 2016

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Zum unbedingten Einsatz für Frieden und Nächstenliebe hat Seine Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios in seiner Osterbotschaft aufgerufen. „Die Auferstehung Christi ist der Mittelpunkt unseres orthodoxen Glaubens. Ohne die Auferstehung ist unser Glaube ‚leer‘“, schreibt der Patriarch wörtlich und stellt zugleich die Frage: „Was bedeutet das Osterfest, der Sieg des Lebens über den Tod, in einer Welt der Gewalt und der Kriege, noch dazu, wenn diese im Namen der Religion und Gottes selbst geführt werden?“

Die Klage und die Qual der Opfer, die uns durch die modernen Medien in kürzester Zeit erreichen, „beherrschen die Welt und zerreißen unser Herz“. Darum hätten die Verantwortlichen in den Bereichen von Politik, Kultur und Kirche „die Pflicht, aus Liebe alles zu tun, was geeignet ist, solche abnormen Verhältnisse zu beenden“.

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Osterbotschaft des Metropoliten von Austria 2016

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Dem Klerus und allen Gläubigen

der heiligen Metropolis von Austria

und des Exarchates von Ungarn

                                                                                                                        

Liebe Brüder und Schwestern, meine lieben Kinder im Herrn!

Auch in diesem Jahr hat die Gnade Gottes es uns ermöglicht, vor dem leeren Grabe des Herrn Jesus Christus zu stehen, um nach Seinem freiwilligen Leiden Seine ruhmreiche und rettungsvolle Auferstehung bezeugen zu können.

Ein Grab, das nicht die Verwesung und den Tod symbolisiert, sondern Quelle des Lebens und der Unverweslichkeit ist, weil in diesem die opfernde gekreuzigte Liebe gewohnt hat, unser Herr und Retter Jesus Christus.

 

Osterbotschaft des Metropoliten von Austria 2016

Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl zu Besuch in der Metropolis von Austria

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Am Samstag, 16. April 2016, empfing Metropolit Arsenios den Bischof von Graz-Seckau, Dr. Wilhelm Krautwaschl, in der Metropolis von Austria. In freundschaftlicher Atmosphäre sprachen die beiden Bischöfe über verschiedene pastorale und soziale Themen. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf den Religionsunterricht an den Schulen Österreichs gelegt. Metropolit Arsenios als Leiter des Orthodoxen Schulamts und Bischof Wilhelm Krautwaschl als Verantwortlicher der österreichischen katholischen Bischofskonferenz für Bildung und Schule tauschten sich über die aktuelle Lage des Religionsunterrichtes aus und brachten ihren Wunsch zu einer verstärkten Zusammenarbeit in diesem Bereich zum Ausdruck.

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Sonntag der Orthodoxie

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Am ersten Sonntag der Fastenzeit (20. März) wurde der Sonntag der Orthodoxie gefeiert. Metropolit Arsenios zelebrierte die Göttliche Liturgie gemeinsam mit Bischof Porphyrios von Neapolis (Orthodoxe Kirche von Zypern), den Erzpriestern Ioannis Nikolitsis und Alexander Lapin, Priester Sladjan Vasic, und den Diakonen Athanasius und Nektarios. Eine große Zahl Gläubiger nahm an der Göttlichen Liturgie sowie dem anschließenden Gebet zum Triumph der Orthodoxie teil. Im Anschluss daran wurde auch eine Doxologie anlässlich des bevorstehenden griechischen Nationalfeiertages gesungen. Seit dem 9. Jahrhundert feiert die Orthodoxe Kirche am ersten Sonntag der Fastenzeit den Sieg des wahren Glaubens über die Häresien und insbesondere die Annahme der Heiligenverehrung mittels Ikonen und den Sieg über den Ikonoklasmus.

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Elfte Sitzung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich

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Im Zeichen der Flüchtlingskrise und des bevorstehenden Panorthodoxen Konzils stand die 11. Vollversammlung der Orthodoxen Bischofskonferenz. Die Bischöfe tagten am Montag, 21. März, unter dem Vorsitz von Metropolit Arsenios in der Metropolis von Austria. In einer Erklärung, die die Bischöfe gemeinsam verabschiedeten, riefen sie zu mehr Hilfsbereitschaft in Österreich und ganz Europa auf, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Griechenland und Italien dürften nicht weiter die Hauptlast alleine tragen.

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Antrittsbesuch des Bezirksvorstehers des 1. Bezirks, MMag. Markus Figl

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Am Freitag den 11. März 2016 empfing Metropolit Arsenios den neugewählten Bezirksvorsteher des 1. Bezirks, MMag. Markus Figl in der Metropolis von Austria. Metropolit Arsenios wünschte dem Bezirksvorsteher nochmals Gottes reichen Segen und Beistand für seine wichtige Tätigkeit im Dienst der Menschen des 1. Bezirks, sodann fand ein reger Austausch über Themen betreffend das Zentrum Wiens und die Geschichte und Gegenwart der Orthodoxie und des Griechentums in Österreich statt. Auch über die Wichtigkeit christlicher Werte und Überzeugungen in unserer Gesellschaft und im täglichen Alltag wurde gesprochen. MMag. Figl betonte seinen Wunsch gemeinsam mit der Metropolis von Austria zusammen zu arbeiten und ihr wichtiges Werk zu unterstützen.

Im Anschluss an das Gespräch besichtigte der Bezirksvorsteher die Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit und die Kirche des Heiligen Georg, wo er sich ein Bild vom Fortschritt der Renovierungsarbeiten machen konnte. Er zeigte sich sehr beeindruckt von der Schönheit der Kirchen und dankte der Metropolis von Austria für ihre Bemühungen um den Erhalt dieser historischen Juwelen griechisch-österreichischer Architektur.

 

Bibliothek: Metanoia – die Art und Weise der Wahrheit

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Metropolit Arsenios
von Austria

Gemäß der aktuellen europäischen Philosophie schafft nur der Mensch und die Gesellschaft Kultur, die ein Wissen um ihren Tod hat, und diese Kultur drückt die Notwendigkeit und den Glauben an einen Fortgang der gesamten Menschheit ohne ein Ende aus. Mit anderen Worten, sie ist mit den Grenzen des Seins zu messen, die einzige Form eines wahren Lebens und eines wesentlichen Fortschritts. Wer es wagt, sein Sein als eine Folge (Resultat) zu betrachten – da niemand von uns sein Sein (bewusst) gewollt hat – der kann nach dem Grund und dem Sinn suchen. Das Wissen um die Grenzen zeigt das Erlangen von „Selbstbewusstsein“ an und begleitet gleichzeitig die Suche nach der Erfüllung. Gemäß der christlich-orthodoxen Betrachtungsweise kann man in der Welt nur zwischen zwei „Qualitäten“ unterscheiden, dem Ungeschaffenen und dem Geschaffenen, dem Grund und der Folge, welche die Seinswirklichkeit zusammensetzen. In unserer Tradition wird das Wissen um die Grenzen nicht als ein Käfig dargestellt, sondern als Möglichkeit. Der Mensch lebt, wenn er sich dazu entscheidet, sich mit dem Selbstgrund, dem Dreieinen Gott, seinem Schöpfer, mit Ihm, dem Sinn seines Seins, in Beziehung zu setzen. So also beginnt für den Christen das wahre Leben, wenn er mit dem wahren Leben in Beziehung steht. Sich innerhalb der Grenzen des geschaffenen Seins, des biologischen Zerfalls einzusperren, lässt den Geruch von Tod aufkommen.

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