Osterbotschaft 2018 von Seiner Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios I.

Weiterlesen: Osterbotschaft 2018 von Seiner Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios I.Die Erfahrung der Auferstehung Christi, des alle errettenden Sieges des Lebens über den Tod, ist der Kern des Glaubens. Das bekräftigt Seine Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios I. in seiner heurigen Osterbotschaft. „Das Leben der orthodoxen Gläubigen wird in all seinen Aspekten und Dimensionen vom Glauben an die Auferstehung durchtränkt und gespeist“, so der Patriarch wörtlich. Das österliche Erleben ist nicht einfach nur eine Erinnerung an die Auferstehung des Herrn, „sondern auch die Erfahrung unseres eigenen Neu-Werdens und die unerschütterliche Gewissheit, dass alles in der Endzeit vollendet wird“.

Das Evangelium der Auferstehung ertönt heute freilich in einer Welt, „die erfüllt ist von sozialer Ungerechtigkeit und der Missachtung der menschlichen Person“, kritisiert Patriarch Bartholomaios und weiter wörtlich: „Es erklingt in einer Welt, die für Flüchtlinge und ungezählte unschuldige Kinder zum Golgotha geworden ist.“ Doch das Evangelium der Auferstehung proklamiert unerschütterlich, „dass das Leben der Menschen vor Gott absolute Würde hat. Es verkündet, dass die Leiden und Nöte, dass das Kreuz und Golgotha nicht das letzte Wort haben.“ Es könne nicht sein, „dass die Peiniger über ihre tragischen Opfer obsiegen“.

Zwar befindet sich in der orthodoxen Kirche das Kreuz im Mittelpunkt der Frömmigkeit, doch sei es nicht die letzte Wirklichkeit und bestimme auch nicht das Endziel der Ausrichtung des kirchlichen Lebens. Denn: „Die eigentliche Bedeutung des Kreuzes besteht darin, dass es zur Auferstehung, also zur Fülle unseres Glaubens führt“, so Patriarch Bartholomaios, der allen orthodoxen Gläubigen den österlichen Gruß zuruft: „Christus ist auferstanden!“

Die Osterbotschaft des Patriarchen im Wortlaut.

Osterbotschaft 2018 von Metropolit Arsenios von Austria

Weiterlesen: Osterbotschaft 2018 von Metropolit Arsenios von AustriaDie Auferstehung Jesu Christi ist ein „wahrhaft weltenwendendes Ereignis, das die ganze Menschheit und jeden einzelnen Menschen ganz persönlich betrifft“, schreibt Metropolit Arsenios von Austria in seiner Osterbotschaft. „Wir Menschen, indem wir Gottes ausgestreckte Hand ergreifen, können voll Vertrauen hoffen, dass nicht Leid, Dunkelheit und Tod das letzte Wort haben werden, sondern Freude, Licht und das ewige Leben mit Gott“, so der Metropolit wörtlich.

„Das Leben hat den Tod besiegt – der Tod hat keine Macht mehr!“ Christus hat die Macht des Sündentodes gebrochen „und reicht uns die Hand, die wir durch die Sünde von Gott getrennt sind, mit Ihm in die himmlische und lebenspendende Gemeinschaft mit dem Vater und dem Heiligen Geist einzutreten“. Der Metropolit appelliert an die Gläubigen: „Ergreifen wir das Leben, das Christus uns anbietet und preisen und loben wir Gott für Seine unendlich große Menschenliebe. Danken wir ihm, dass er uns den Weg öffnet, unser Leben in einer neuen Freiheit und Liebe in der Gemeinschaft mit Ihm und unseren Brüdern und Schwestern zu leben.“

Die Osterbotschaft des Metropoliten im Wortlaut.

Erste Göttliche Liturgie in der Kapelle zum Hl. Johannes Chrysostomos

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Am 3. Fastensonntag, 11. März 2018, feierte die deutschsprachige Gemeinde erstmals die Göttliche Liturgie in der Kapelle zum Heiligen Johannes Chrysostomos. Metropolit Arsenios von Austria nahm an der Feier teil und ermunterte in einer kurzen Predigt die zahlreich gekommenen Gläubigen, dem Weg zu und mit Christus treu zu bleiben. Gerade am Sonntag der Kreuzverehrung rufe uns die Kirche in Erinnerung, dass es in keinem anderen Zeichen Heil gibt außer im Kreuz; im Kreuz, das der Herr zuallererst für uns auf sich genommen hat.

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