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Die Welt als Gabe: Von der Aneignung zur eucharistischen Schau der Schöpfung
Grußwort Seiner Eminenz Metropolit Arsenios vor der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich Am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, fand in Wien die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) statt, die in den Räumlichkeiten der Neuapostolischen Kirche in Wien-Penzing zu Gast war. Den Vorsitz führte der Vorsitzende des ÖRKÖ, Bischof Tiran Petrosyan von der Armenisch-Apostolischen Kirche. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Klima- und Umweltschutz. Eröffnet wurden die Beratungen von Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn mit einer Ansprache zum Thema „Die Welt als Gabe: Von der Aneignung zur eucharistischen Schau der Schöpfung“.
Pilgerreise Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria nach Georgien
Vom 28. September bis zum 4. Oktober 2026 unternahm Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn gemeinsam mit Seiner Exzellenz Weihbischof Maximos von Ariste eine Pilgerreise nach Georgien mit einer Pilgergruppe, die Archimandrit Bartholomaios Ungureanu organisiert hatte. Die Pilgergruppe wurde von Seiner Seligkeit dem Katholikos-Patriarchen von Georgien Schio III. herzlich empfangen, mit dem Seine Eminenz Metropolit Arsenios zu einer Begegnung zusammentraf.
Gedenkveranstaltung zum 250. Geburtstag von Ioannis Kapodistrias in der Kirche zum Heiligen Georg in Wien
Am Sonntag, dem 27. September 2026, dem Tag, an dem sich seine Ermordung zum 195. Mal jährte, fand in der Kirche zum Heiligen Georg in Wien eine Gedenkveranstaltung zum 250. Geburtstag von Ioannis Kapodistrias statt. Sie trug den Titel „Ioannis Kapodistrias – 250 Jahre seit seiner Geburt. Der ehrenhafte Gouverneur Griechenlands zyprischer Abstammung und wohltätige Diplomat Europas“. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn und Mitteleuropa, der sie auch mit seiner Anwesenheit beehrte; organisiert wurde sie vom Zypriotischen Kulturzentrum Wien (Zypriotisches Kulturzentrum 2004) und vom Kapodistrias-Museum. Am Vormittag desselben Tages war in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit ein Gedenkgottesdienst für die Seelenruhe des ersten Gouverneurs Griechenlands gefeiert worden.

Lesung aus dem hl. Evangelium nach Johannes

20,11-18

In jener Zeit stand Maria draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in das Grab vor  und sah zwei weiß gekleidete Engel dasitzen, einen am Kopfende und einen am Fußende der Stelle, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte.  Sie sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Weil man meinen Herrn weggenommen hat und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.  Nach diesen Worten wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.  Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn fortgetragen hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann werde ich ihn holen.  Jesus sagte zu ihr: Maria! Da erkannte sie ihn und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.  Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu den Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und euerem Vater, meinem Gott und euerem Gott.  Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündigte ihnen: Ich habe den Herrn gesehen, und dies habe er ihr gesagt.