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Erzbischöfliche Göttliche Liturgie zum Patronatsfest der Pfarrgemeinde der heiligen Paraskeva von Epivates in Wiener Neustadt
Am Sonntag der Heiligen Väter des Siebten Ökumenischen Konzils, dem 11. Oktober 2026, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie in der rumänischen Pfarrgemeinde der heiligen Paraskeva von Epivates in Wiener Neustadt vor, die an diesem Tag ihr Patronatsfest feierte. Mit ihm zelebrierten der Pfarrer der Gemeinde, Priester Marian Tosu, und Diakon Iacob Feresuaru. Den byzantinischen Gesang übernahm der Chor des heiligen Nektarios des Protopsalten unter der Leitung von Diakon Sabin Preda. Seine Eminenz brachte einen Teil der Reliquie der ehrwürdigen rechten Hand des heiligen Apostels Andreas des Erstberufenen zur Verehrung mit, den die Kirche in Rumänien als ihren Gründer und Schutzheiligen ehrt.
13. Panorthodoxes Jugendtreffen in Wien zum Thema „Die Sakramente – unser Weg zur Heiligung“
Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, fand in Wien das 13. Panorthodoxe Jugendtreffen in Österreich zum Thema „Die Sakramente – unser Weg zur Heiligung“ statt. Auf Einladung Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn, des Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich, wurde das Treffen vom Orthodoxen Schulamt organisiert: von den Fachinspektoren für den orthodoxen Religionsunterricht Archimandrit Ilias Papadopoulos und Branislav Djukarić, von Erzpriester Emanuel Nutu als Leiter des ehrenamtlichen Organisationsteams sowie von den orthodoxen Religionslehrerinnen und Religionslehrern.
Die Welt als Gabe: Von der Aneignung zur eucharistischen Schau der Schöpfung
Grußwort Seiner Eminenz Metropolit Arsenios vor der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich Am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, fand in Wien die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) statt, die in den Räumlichkeiten der Neuapostolischen Kirche in Wien-Penzing zu Gast war. Den Vorsitz führte der Vorsitzende des ÖRKÖ, Bischof Tiran Petrosyan von der Armenisch-Apostolischen Kirche. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Klima- und Umweltschutz. Eröffnet wurden die Beratungen von Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn mit einer Ansprache zum Thema „Die Welt als Gabe: Von der Aneignung zur eucharistischen Schau der Schöpfung“.

Der große Kirchenvater und -lehrer Basilius wurde etwa im Jahr 330 in Caesarea von Kappadokien als Sohn von Basilius und Emmeleia geboren. Nach seiner ersten Ausbildung in Caesarea setzte er sein Studium in Byzanz fort und besuchte im jungen Alter Athen. Dort absolvierte er nach vier Jahren sein Studium in Philosophie, Rhetorik, Grammatik, Astronomie und Medizin. Gregor von Nazianz und Julian, der im Jahr 363 Kaiser wurde und Vorwände gegen die Verbreitung des Christentums suchte, studierten gemeinsam mit ihm. Aus Athen kehrte er in Caesarea zurück, wo er sich für das Mönchsleben entschieden hat. Er besuchte Orte der Askese und des monastischen Lebens, wie in Ägypten, Palästina, Syrien und Mesopotamien. Nach seiner Rückkehr trat er in ein Kloster in Pontos ein, wurde Mönch und lebte fünf Jahre lang streng asketisch (357-362).

Basilius war bereits in der orthodoxen Glaubenslehre bestens ausgebildet, als er zum Diakon und Presbyter von Bischof Eusebius von Caesarea geweiht wurde. Später wurde er selbst nach dem Tod von Eusebius Bischof (370). Er zeichnete sich durch seine Bildung, Anständigkeit und makellose Lebensführung aus und stach somit unter allen älteren Bischöfen hervor. Er vertrat unnachgiebig den richtigen Glauben bei der Bekämpfung des Arianismus. Weder die Versuche des Kaisers Valens (364-378), ihn zum Arianismus zu bekehren, noch die Drohungen von Modestus waren erfolgreich. „Alle Fackeln, Schwerter, Jagdwachen oder fleischzerreißende Nägel bereiten uns Freude. Es ist möglich, beleidigend und drohend zu sein, solange es klar als solches gekennzeichnet ist. Bitte beachten Sie, dass Sie uns nicht überzeugen können, der Irrlehre zuzustimmen, noch uns mit Drohungen einschüchtern können, König.“ (Grabesrede zum Großen Basilius von Gregor von Nazianz, Kap. 30). Er hat tapfer den richtigen Glauben verteidigt, den König überrascht und die Arianer angegriffen. In seiner pastoralen Tätigkeit war er außergewöhnlich, insbesondere während der Hungersnot in Caesarea, wo er ein Armenhaus gründete und allen Bedürftigen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Abstammung, Nahrung zur Verfügung stellte. Nach einer Nierenerkrankung und aufgrund der Belastungen durch die Askese verstarb er im Alter von 50 Jahren (378) und wurde von seiner verwaisten Herde zutiefst betrauert.

 

Quelle: Sofronios von Leontopolis, Ἁγιολόγιον τῆς Ὀρθοδόξου Ἐκκλησίας, (Athen: Apostoliki Diakonia 1961).

Übersetzung: Mag. Emmanouil Drylerakis für die Heilige Metropolis von Austria

Relevante Links:

Homilien des Gregor von Nazianz — Leben und Tod des heiligen Basilius, Folio 104 recto