Erzbischöfliche Göttliche Liturgie des Heiligen Basilius des Großen in der Kirche zum Heiligen Georg und Anschnitt der Vasilopita in der Dreifaltigkeitskathedrale
Am Donnerstag, den 1. Januar 2026, am Fest der Beschneidung unseres Herrn Jesus Christus und des Gedenkens an unseren Heiligen Vater Basilius den Großen, Erzbischof von Cäsarea in Kappadokien, wurde die Erzbischöfliche Göttliche Liturgie in der historischen Kirche zum Heiligen Georg in Wien mit besonderer Feierlichkeit zelebriert. Der Göttlichen Liturgie stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria vor und zelebrierte gemeinsam mit Seiner Exzellenz Bischof Maximos von Aristi. Die Hierarchen begleiteten Erzpriester des Ökumenischen Thronen Ioannis Nikolitsis und Stavrophor Ökonom Aristeidis Ganosis. Im Anschluss an die Göttliche Liturgie und die Doxologie zum Beginn des neuen Jahres begaben sich Klerus und Volk in die Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit, wo Seine Eminenz traditionsgemäß die Vasilopita segnete und anschnitt.
In seiner Predigt sprach Seine Eminenz zunächst über die heilige Gestalt des Basilius des Großen und würdigte dessen Heiligkeit, theologische Weisheit und sein reiches Werk für die Kirche und das Heil des Menschen; anschließend ging er auf die Bedeutung der Zeit ein und betonte, dass der Mensch in der Zeit die Möglichkeit habe, sich zu wandeln, sein Leben zu korrigieren und sich dem Licht zuzuwenden, da es ohne Zeit keine Umkehr gäbe. Er unterstrich, dass wir zwar oft die Last der Vergangenheit und die Sorge um die Zukunft spüren, die Kirche uns jedoch lehrt, die Gegenwart mit Bewusstsein und Verantwortung zu leben, da dieser Augenblick der Ort der Begegnung mit Gott sei, während wir die Vergangenheit Seiner Barmherzigkeit und die Zukunft Seiner Vorsehung anvertrauen. Er stellte das Vorbild des Heiligen Basilius heraus, der nicht auf ideale Bedingungen wartete, sondern die Zeit in Gebet, Dienst und Fürsorge für den Mitmenschen verwandelte. Metropolit rief die Gläubigen dazu auf, ihrer Zeit einen Sinn zu geben, nicht durch große Versprechungen, sondern indem sie ihr Leben tatkräftig Gott übergeben, damit jeder Tag des neuen Jahres ein Schritt hin zum Himmelreich werde.
Vor der Entlassung richtete Seine Exzellenz Bischof Maximos von Aristi im Namen des Klerus und des Volkes Neujahrswünsche an Seine Eminenz Metropolit Arsenios, wobei er einen Rückblick auf die pastorale Arbeit des vergangenen Jahres gab und Kraft von Gott für das neue Jahr wünschte. Seine Eminenz dankte dem Bischof von Aristi, den Klerikern und dem Volk für ihre Hingabe an die Kirche und ihre Liebe. Er betonte, dass das vollbrachte Werk ein Werk Gottes, der Metropolis, des Klerus und des Volkes sei, und zeigte sich dafür dankbar. Er bat alle, das Werk Gottes mit Liebe und Gebet zu unterstützen, damit alle als Leib Christi vereint bleiben.
Im Anschluss begaben sich Klerus und Volk in die Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit, wo Seine Eminenz traditionsgemäß die Vasilopita (Neujahrskuchen) der Metropolis segnete und anschnitt. Abschließend verteilte Seine Eminenz die Vasilopita und die Kalender der Metropolis und wünschte dem anwesenden Klerus und dem Volk ein gesegnetes und heilbringendes Jahr.
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