Erzbischöfliche Göttliche Liturgie zu Weihnachten und Diakonsweihe in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien
In einer Atmosphäre besonderer Feierlichkeit und Andacht wurde das Fest der Feste, die Geburt unseres Herrn und Gottes und Erlösers Jesus Christus nach dem Fleisch, am Sitz der Metropolis von Austria in Wien begangen. Am Donnerstag, den 25. Dezember 2025, wurde in der historischen Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit die feierliche Erzbischöfliche Göttliche Liturgie zelebriert, der Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria, Exarch von Ungarn und Mitteleuropa, vorstand, in Gebetsgemeinschaft mit Seiner Exzellenz Bischof Maximos von Aristi. Liturgisch begleitet wurde Seine Eminenz vom Erzpriester des Ökumenischen Throns Ioannis Nikolitsis, dem Erzpriester Vater Georgios Cheilas, Professor für Liturgik an der Aristoteles-Universität Thessaloniki, und dem Oikonomos Stavrophoros Aristeidis Ganosis. Während des Gottesdienstes spendete Seine Eminenz Herrn Georgios Meleshko, Absolvent des Musik-Kollegs Lviv und der Nationalen Musikakademie der Ukraine sowie Student des Fachbereichs für Pastorale und Soziale Theologie der Aristoteles-Universität Thessaloniki, die Weihe zum Diakon, der damit in den Klerus der Metropolis aufgenommen wurde, um dem Volk Gottes zu dienen.
In seiner Ansprache vor der Weihe pries der neue Diakon den Dreieinigen Gott für das große Geschenk des Priestertums und drückte Seiner Allheiligkeit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios für dessen bisherige Hilfe und väterlichen Beistand sowie Seiner Eminenz Metropolit Arsenios für dessen väterliche Liebe und Vertrauen seine Dankbarkeit aus. Er dankte seinen Eltern Michael und Olga sowie seiner Großmutter Zenovia, die zur Weihe in Wien anwesend waren.
Seine Eminenz wandte sich an den neuen Diakon und betonte die Erhabenheit des priesterlichen Dienstes, indem er ihn aufrief, dem heiligen Altar mit Glauben, Demut und Selbstverleugnung zu dienen. Er unterstrich die Bedeutung des Weihnachtstages, an dem Gott Mensch wird, um den Menschen zu vergöttlichen, und lud Vater Georgios ein, Diener dieses Mysteriums der Erlösung zu werden. Besondere Erwähnung fand die ukrainische Herkunft des neuen Diakons, wobei der Metropolit auf die starken geistlichen Bande hinwies, die das Ökumenische Patriarchat und die Mutterkirche von Konstantinopel mit dem frommen ukrainischen Volk verbinden, für das sie stets als Mutter für ihre geistlichen Kinder sorgt. Abschließend ermutigte er den Geweihten, ein Mensch der Hingabe, des Opfers und der Liebe zu werden.
Während des Koinonikon wurde anstelle einer Predigt der Weihnachtsbotschaft Seiner Allheiligkeit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios verlesen. Darin betont Seine Allheiligkeit, dass der Lobgesang der Engel „Friede auf Erden“ in einer Zeit zunehmender kriegerischer Tendenzen erklingt, obwohl der Herr die „Friedensstifter“ seligpreist und Seine Heilige Kirche für den Frieden von oben und den Frieden der ganzen Welt betet. Besonders tadelt er die Abwesenheit von Frieden unter den Christen und lobt den Dialog zur Überwindung der Spaltung und zur Erreichung der Einheit. Namentlich ruft er die jungen Christen dazu auf, die Verantwortung für die Fortsetzung der zwischenchristlichen Dialoge zu übernehmen und dabei Gleichgültigkeit und Fundamentalismus entgegenzutreten.
Vor der Entlassung wünschte Seine Eminenz allen anwesenden Gläubigen, dem Klerus und dem neugeweihten Diakon gesegnete und heilige Weihnachten, erfüllt vom Licht und der Freude von Bethlehem.
Fotos: (Roman Rudenko)























