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Erzbischöfliche Göttliche Liturgie und Priesterweihe des Diakons Markus Peter
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Am Samstag, dem 7. März 2026, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien vor. Stavrophor Ökonom Nebojsa Grdinic, Priestermönch Savvas Kucenko sowie die Diakonen Markus Peter und Cedomir Mijic begleiteten Seine Eminenz liturgisch. Im Gebet war auch Seine Exzellenz Bischof Maximos von Aristi anwesend. Während der Göttlichen Liturgie wurde Diakon Marcus Peter zum Presbyter geweiht. Er wird künftig den pastoralen Dienst in der Region Vorarlberg versehen.

In seiner Ansprache nahm Seine Eminenz Bezug auf die Evangelienlesung des Tages (Mk 1,35-44). Er erinnerte daran, dass Christus „früh am Morgen, noch vor Tagesanbruch, aufstand, an einen einsamen Ort ging und dort betete“. Darin zeige sich, dass jede kirchliche Sendung ihren Ursprung im Gebet und in der Gemeinschaft mit Gott hat. Weiter verwies er auf die Heilung des Aussätzigen. Der Herr, „von Mitleid bewegt, streckte seine Hand aus, berührte ihn und sprach: Ich will – werde rein“. Diese Begebenheit offenbare, so Seine Eminenz, den heilenden Charakter der Kirche. Die priesterliche Sendung bestehe darin, die heilende Gnade Christi zu vermitteln. Er ermutigte den neuen Presbyter, die Menschen mit Liebe aufzunehmen, ihnen zuzuhören und sie zum wahren Arzt der Seelen und Leiber zu führen – zu unserem Herrn Jesus Christus – durch die heilenden Mittel der Kirche: die Heiligen Mysterien, die Liebe und den Dienst. Der Weinberg und das Werk gehören Christus selbst; die Diener der Kirche seien gerufen, demütige Arbeiter im Weinberg des Herrn zu sein, damit durch die Gnade des Heiligen Geistes das Werk Frucht bringe und die Menschen zum Heil gelangen. Seine Eminenz rief den neuen Priester auf, den Dienst in Vorarlberg mit aufopfernder Hingabe auszuüben und seine Kräfte dem Volk Gottes zu widmen. Abschließend dankte er P. Nebojsa für seine Unterstützung der jungen Geistlichen und für seinen Beitrag zum pastoralen Wirken der Kirche in dieser Region.

Nach der Weihe hatten die Gläubigen Gelegenheit, dem Neupriester ihre Glückwünsche auszusprechen und seinen priesterlichen Segen zu empfangen.

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