Formular für Spendendauerauftrag
Nur durch die großzügige Hilfe zahlreicher Menschen guten Willens kann die Metropolis von Austria ihre umfangreichen pastoralen, sozialen und karitativen Aufgaben erfüllen. Auf Wunsch einiger Gläubigen gibt die Metropolis deshalb folgendes Formular für einen Dauerauftrag für monatliche Spenden heraus. Die Metropolis dankt allen Förderern für ihre Hilfe und Unterstützung und wünscht allen Spendern Gottes reichen Segen!
FORMULAR
Heilige und hohe Woche
Liturgische Texte
Während der Heiligen und Hohen Woche gilt eine besondere Gottesdienstordnung. Zur Information der Gläubigen werden Texte dieser Zeremonien mit deutscher Übersetzung bereitgestellt.
Palmsonntagnachmittag
Gottesdienst des Bräutigams (Orthros des Hohen Montags)
Heiliger und Hoher Montag
Gottesdienst des Bräutigams (Orthros des Hohen Dienstags)
Heiliger und Hoher Dienstag
Göttliche Liturgie der Vorgeweihten Gaben (Vesper des Hohen Dienstags)
Heiliger und Hoher Donnerstag
Abendliche Göttliche Liturgie des hl. Basilius des Großen (Vesper des Hohen Freitags, am Hohen Donnerstag morgens)
Gottesdienst der Heiligen Leiden Christi (Orthros des Hohen Freitags)
Heiliger und Hoher Freitag
Die Großen Stunden
Vesper der Kreuzabnahme
Grablegung Christi
Heiliger und Hoher Samstag
Abendliche Göttliche Liturgie Basilius des Großen (Samstag morgens)
Gottesdienst der Auferstehung
Heilige Ostern
Vesper der Liebe (Gottesdienst ohne Kommunion)
Liturgisches Programm
Darüber hinaus hier finden Sie Links zum liturgischen Programm nach Bundesländern
- Wien Das Liturgische Programm in PDF-Datei
- Niederösterreich
- Burgeland
- Oberösterreich
- Steiermark
- Salzburg
- Tirol
- Vorarlberg
Aus der Metropolis von Austria
Budapest: Silbernes Verdienstkreuz an Erzpriester Josef Kalota verliehen
Am 5. und 6. September 2015 besuchte Metropolit Arsenios die Gemeinde des Exarchates in Budapest. Am Samstag nahm er an der Feier der Vesper in der Kapelle des Hl. Ierotheos und Stephan teil, welche von Priester Boris Fuzek zelebriert wurde. Am Sonntag zelebrierte der Metropolit die Göttliche Liturgie gemeinsam mit Erzpriester Josef Kalota, den Priestern Grigorios Nasinak, Boris Fuzek, Makarios Beke sowie Erzdiakon Athanasius. Zahlreiche Gläubige nahmen an der Feier teil. Am Ende des Gottesdienstes gratulierte Metropolit Arsenios Erzpriester Josef zum 25-jährigen Jubiläum seiner Priesterweihe. Als Zeichen und Ausdruck der Dankbarkeit der Kirche sowie als Ermutigung und Stärkung für seine weiteren Dienste verlieh Metropolit Arsenios Vater Josef das silberne Verdienstkreuz der Metropolis von Austria und des Exarchates von Ungarn.
Totengedenken für die 71 auf der Ostautobahn tot aufgefundenen Flüchtlinge in Neusiedl am See
Am Freitag, 4. September 2015, nahm Metropolit Arsenios im burgenländischen Neusiedl an einem Ökumenischen Gottesdienst für die 71 auf der Ostautobahn tot aufgefundenen Flüchtlinge teil. Gemeinsam mit Bischof Ägidius Zsifkovics von Eisenstadt und Superintendent Koch betete er für die ewige Ruhe der Verstorbenen, aber auch für die Flüchtlinge überall auf der Welt, die in den letzten Monaten und Jahre auf tragische Weise ums Leben gekommen sind. Mehrere hundert Gläubige nahmen an dem Gottesdienst teil, Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Norbert Darabos vertraten die burgenländische Landesregierung.
4. Panorthodoxes Jugendtreffen am 3. Oktober in Wien
Am Samstag, den 3. Oktober 2015, lädt Metropolit Arsenios als Vorsitzender der orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich alle orthodoxen Jugendlichen zum 4. Panorthodoxen Jugendtreffen ein. Die Veranstaltung findet dieses Jahr bereits zum vierten Mal statt und ist zu einem beliebten Ereignis für die orthodoxe Jugend und zu einem sichtbaren Ausdruck der Einheit der Orthodoxen Kirche in Österrreich geworden. Orthodoxe Jugendliche aus dem ganzen Land kommen zusammen, um gemeinsam die Göttliche Liturgie zu feiern, über ihren Glauben zu sprechen und sich gegenseitig kennen zu lernen. Dank der Hilfe und unermüdlichen Arbeit der orthodoxen Religionslehrer sowie freiwilliger Helfer wird den Teilnehmern auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Synaxis der Hierarchen des Ökumenischen Patriarchates in Konstantinopel
Vom 29. August bis zum 2. September 2015 findet in Konstantinopel die Synaxis der Hierarchen des Ökumenischen Patriarchates statt. Alle Metropoliten, Erzbischöfe und Bischöfe des Patriarchates kommen in Konstantinopel zusammen, um zahlreiche Fragen des kirchlichen Lebens zu besprechen. Auf der diesjährigen Agenda stehen unter anderem das panorthodoxe Konzil, welches mit Gottes Hilfe zum Pfingstfest 2016 in Konstantinopel stattfinden wird, die bisherige Arbeitsweise der orthodoxen Bischofskonferenzen in der „Diaspora“ auf der ganzen Welt, ihre Vor- und Nachteile sowie die noch zu lösenden Schwierigkeiten dieser „kanonischen“ Zwischenlösung, welche die orthodoxe Einheit voranbringen soll und ein gemeinsames Zeugnis der Orthodoxen Kirche gegenüber der Gesellschaft darstellt. Auch über die Entwicklung des Dialoges der Orthodoxen Kirche im Ökumenischen Rat der Kirchen (Weltkirchenrat, WCC), der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), mit der römisch-katholischen Kirche, den altorientalischen, lutherischen, reformierten, altkatholischen und den anglikanischen Kirchen und Gemeinschaften, sowie über die Positionen der Orthodoxen Kirche zu verschiedenen Fragen der Bioethik, zur Flüchtlingsproblematik und der zunehmenden weltweiten Christenverfolgung wird während der Versammlung der Bischöfe gesprochen.
Metropolit Arsenios zu Flüchtlingstragödie: Tiefe Betroffenheit und Kritik an europäischer Flüchtlingspolitik
Tief betroffen von der Flüchtlingstragödie auf der Ostautobahn hat sich Metropolit Arsenios gezeigt. Zugleich hat er mit scharfen Worten die europäische Flüchtlingspolitik kritisiert. Europa befinde sich im „Zustand moralischer Narkose“, so der Metropolit. Mit der jüngsten Flüchtlingstragödie „sind wir an einem Punkt angelangt, wo keiner von uns mehr wegschauen darf“, schreibt der Metropolit wörtlich in seiner Stellungnahme: „Wir alle stehen als Österreicher und als Europäer in gemeinsamer Verantwortung für eine Welt menschlicher Werte und menschlicher Würde. Mit jedem toten Flüchtling stirbt Tag für Tag ein Stück Würde dieses Europas, dessen Vereinigung als Absage an Krieg und Terror entstanden ist und das noch vor Jahren Anlass zu großer Hoffnung in einer sich globalisierenden Welt gab.“
Auf „beschämende Weise“ offenbare die aktuelle Flüchtlingstragödie, dass die in den europäischen Gründungsverträgen beschworenen Werte in der gegenwärtigen Realverfassung Europas nicht mehr zum Tragen kommen.
Europa habe zu lange weggeschaut von den Entwicklungen, die sich nur wenige hunderte Kilometer von seinen Außengrenzen entfernt langsam aber unübersehbar aufgebaut haben, und nun sei man im Angesicht der humanitären Katastrophe ohne Plan und lasse einzelne Mitgliedstaaten mit ihren verschieden großen Flüchtlingsproblemen allein, kritisiert der Metropolit.
Interreligiöser Dialog im Bundeskanzleramt
Auf Einladung von Bundeskanzler Werner Faymann fand am Donnerstag, 20. August, zum zweiten Mal der „Interreligiöse Dialog“ zwischen Vertretern der in Österreich ansässigen Religionsgemeinschaften und der Bundesregierung statt. Metropolit Arsenios vertrat als Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich die Orthodoxe Kirche. Alle Anwesenden lobten das gute Klima und die guten Beziehungen des Staates mit den Religionen in Österreich. Es würden vielfältige Bemühungen angestellt, gemeinsam Lösungen für die Probleme des gemeinsamen Heimatlandes zu finden und die Einheit und den Zusammenhalt der Gesellschaft zu wahren, so der Tenor.
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