Pastoralbesuch in Kärnten und der Steiermark

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An den Tagen vom 2. bis 3. Juni 2018 besuchte Metropolit Arsenios von Austria die Gemeinden in Graz und Klagenfurt. Am Samstag feierte der Metropolit gemeinsam mit P. Zafeirios Koutelieris, P. Vissarion aus der rumänischen Gemeinde und Diakon P. Maximos die Göttliche Liturgie. Gemeinsam mit ihnen feierte auch P. Albert Miggisch SDB, dem Seine Eminenz herzlich für die freundliche Erlaubnis dankte, die Liturgie in der katholischen Don-Bosco-Kirche in Klagenfurt zu feiern. Die orthodoxe Gemeinde in Klagenfurt beging ihr Patrozinium, das Fest Allerheiligen, das auch im Anschluss an die Göttliche Liturgie mit einem kleinen Fest gefeiert wurde, an dem alle Gläubigen teilnahmen und zu traditionellem griechischem Essen eingeladen waren.

In seiner Predigt sprach der Metropolit insbesondere über die Heiligkeit und über die Bedeutung, auf dem eigenen Lebensweg Christus entgegenzugehen und Ihm zu begegnen. Heiligkeit, so der Metropolit, müssten wir zuallererst als Geschenk Gottes betrachten, die wiederum mit einer klaren und nüchternen Erkenntnis seiner selbst verbunden ist. Wir müssten uns immer wieder die Frage stellen, wie wir die Beziehung zu Gott, dem einzig Heiligen, pflegen. Christ zu sein bedeute, mit Christus in Beziehung zu stehen, an der Heiligkeit Gottes teilzunehmen, mit Ihm gemeinsam zu existieren und zu leben. Die Heiligkeit Gottes schenke dem Glaubenden Teilhabe am ewigen Leben in vollendeter Liebe. Dieses Geschenk Gottes sei kein Verdienst des Menschen aufgrund eines moralisch guten Lebenswandels, sondern eben Gabe und Geschenk, Teilhabe an Gottes ewigem Leben.

Am Sonntag besuchte der Metropolit die Gemeinde in der Leechkirche in Graz, wo er mit P. Zafeirios und dem Diakon P. Maximos gemeinsam mit vielen Mitgliedern der Gemeinde die Göttliche Liturgie feierte. In seiner Predigt sprach der Metropolit über das Tagesevangelium, besonders über die auf den ersten Blick anstößig erscheinende Forderung Christi, Vater und Mutter nicht mehr zu lieben als Ihn. Würde Christus hier nicht als neidvoller Gott erscheinen? Warum wolle Gott unsere Liebe so sehr, dass wir Vater und Mutter dafür hintanstellen müssten? Dieses Verhältnis sei jedoch nicht als Konkurrenz zu verstehen, so der Metropolit. Vielmehr sei es die Liebe zu Christus, die erst die wahre Liebe zu den Mitmenschen, zu Vater und Mutter ermögliche und fruchtbar mache. Wenn sie von der Liebe zu Christus getragen wird, würde die menschliche Liebe eine neue Form annehmen, da sie verewigt und von der Liebe Gottes getragen werde. Wo immer die menschliche Liebe nicht auf Christus ausgerichtet sei, bliebe sie immer eine individuelle und atomistische Liebe, die nicht selten sogar egoistische Formen annehmen könne. Deshalb müssten wir als Christen stets der Liebe zu Christus den Vorrang geben.

In der musikalisch umrahmten Agape gab es Gelegenheit zum Austausch und Kostproben aus der griechischen Küche.

Metropolit Arsenios sprach P. Zafeirios seinen tiefen Dank für seine Dienste für die Kirchengemeinden der Metropolis von Austria aus. Leider werde P. Zafeirios im Juli Graz verlassen und nach Griechenland zurückkehren. Der Metropolit sicherte den Gemeinden jedoch zu, dass auch weiterhin ein Priester sich ihrer annehmen werde, um gemeinsam mit ihnen das Reich Gottes zu suchen.

Graz 3

Klangefurt 1

Klagenfurt 3

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