Formular für Spendendauerauftrag
Nur durch die großzügige Hilfe zahlreicher Menschen guten Willens kann die Metropolis von Austria ihre umfangreichen pastoralen, sozialen und karitativen Aufgaben erfüllen. Auf Wunsch einiger Gläubigen gibt die Metropolis deshalb folgendes Formular für einen Dauerauftrag für monatliche Spenden heraus. Die Metropolis dankt allen Förderern für ihre Hilfe und Unterstützung und wünscht allen Spendern Gottes reichen Segen!
FORMULAR
Heilige und hohe Woche
Liturgische Texte
Während der Heiligen und Hohen Woche gilt eine besondere Gottesdienstordnung. Zur Information der Gläubigen werden Texte dieser Zeremonien mit deutscher Übersetzung bereitgestellt.
Palmsonntagnachmittag
Gottesdienst des Bräutigams (Orthros des Hohen Montags)
Heiliger und Hoher Montag
Gottesdienst des Bräutigams (Orthros des Hohen Dienstags)
Heiliger und Hoher Dienstag
Göttliche Liturgie der Vorgeweihten Gaben (Vesper des Hohen Dienstags)
Heiliger und Hoher Donnerstag
Abendliche Göttliche Liturgie des hl. Basilius des Großen (Vesper des Hohen Freitags, am Hohen Donnerstag morgens)
Gottesdienst der Heiligen Leiden Christi (Orthros des Hohen Freitags)
Heiliger und Hoher Freitag
Die Großen Stunden
Vesper der Kreuzabnahme
Grablegung Christi
Heiliger und Hoher Samstag
Abendliche Göttliche Liturgie Basilius des Großen (Samstag morgens)
Gottesdienst der Auferstehung
Heilige Ostern
Vesper der Liebe (Gottesdienst ohne Kommunion)
Liturgisches Programm
Darüber hinaus hier finden Sie Links zum liturgischen Programm nach Bundesländern
- Wien Das Liturgische Programm in PDF-Datei
- Niederösterreich
- Burgeland
- Oberösterreich
- Steiermark
- Salzburg
- Tirol
- Vorarlberg
Aus der Metropolis von Austria
Wien: Ostergottesdienst für die orthodoxen Schüler
Anlässlich des großen und hohen Festes der Auferstehung Christi wurde am Ostermontag, 13. April, in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit die Göttliche Liturgie gefeiert. Dazu waren alle Wiener Schüler eingeladen worden, die den orthodoxen Religionsunterricht besuchen. Zahlreiche Schüler sind mit ihren Religionslehrern gekommen. Metropolit Arsenios zelebrierte die Liturgie gemeinsam mit Bischofsvikar Ioannis Nikolitsis, Priester Emanuel Nutu und Erzdiakon Athanasius.
Die Karwoche und das Osterfest in der Metropolis von Austria
Χριστός Ἀνέστη!
Christus ist auferstanden!
Vom 6. bis 11. April 2015 wurden in der Kirche zum Heiligen Georg und in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit die Gottesdienste der Karwoche zur Vorbereitung auf das große Fest der Auferstehung Christi gefeiert. Am Abend des Palmsonntags wurde bereits die Karmette des Bräutigams gefeiert, am Großen Montag und Großen Dienstag folgten die Karmetten des Tages. Am Großen Mittwoch wurde ebenfalls die Karmette gesungen, gefolgt von der Salbung der Gläubigen, welche Metropolit Arsenios gemeinsam mit 3 Priestern spendete. Am Donnerstag wurde der Gottesdienst zur Erinnerung der Einsetzung der Liturgie durch Jesus Christus gefeiert, am Abend wurden die 12 Leidensevangelien gelesen. Am Freitag wurde der Ritus der Kreuzabnahme und die Grablegung Christi zelebriert und das Grab Christi in feierlicher Prozession durch die Straßen getragen. Am Samstag schließlich wurden die feierlichen Gottesdienste der Auferstehung gefeiert, um 23 Uhr wurde das Licht der Auferstehung an die zahlreichen Gläubigen verteilt und die frohe Botschaft der Auferstehung in einer großen Prozession gefeiert und verkündet. Dann wurden die Ostermette und die Göttliche Liturgie der Auferstehung gefeiert.
Ostern: Das wichtigste Ereignis der Menschheitsgeschichte
Die Auferstehung Jesus Christi’ von den Toten ist das „wichtigste Ereignis der Menschheitsgeschichte“, welches „das Trauma der Sünde heilt, uns von dem Drama des Todes erlöst und uns den Weg hin zu Gott öffnet, indem Er uns hilft, unsere Bestimmung zu erfüllen und Teilhaber der Ewigkeit zu werden“. Das betont Metropolit Arsenios in seiner Osterbotschaft 2015. Ostern dürfe nicht auf eine oberflächliche, unbeteiligte oder rein gewohnheitsmäßige Art gefeiert werden. Der auferstandene Christus richte sich persönlich an jeden einzelnen Menschen, so Metropolit Arsenios: „Wir hören ihn, damit er uns zu unserem persönlichen Ostern einlädt, zu unserem persönlichen Ausweg aus der Sünde, aus der Bedrückung und Verzweiflung und zu unserem Eingang in sein Königreich, der ewigen Freude und Unvergänglichkeit, welche er uns allen reichlich schenkt. Damit wir erfahren, begreifen und erleben, dass letztendlich das Leben ohne Christus den Tod bedeutet, während das Leben mit Christus Auferstehung heisst, Freude und ewiges Ostern.“
In besonderer Weise bitte Metropolit Arsenios die Gläubigen auch um das Gebet für die in vielen Teilen der Welt verfolgten Christen. Wörtlich schreibt er: „Lasst uns unser Gebet vermehren für die auf der Welt verfolgten Mitmenschen und insbesondere für die Märtyrer des christlichen Glaubens in unserer Zeit, deren Blut den Baum der Kirche bewässert.“
Patriarch Bartholomaios: „Christus hat den Tod ein für allemal besiegt“
Zum Einsatz gegen Krieg und Gewalt und zur Achtung der Menschenrechte und der Würde jedes einzelnen Menschen ruft Seine Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios I. in seiner Osterbotschaft auf.
Wörtlich schreibt der Patriarch: „Während wir voll Freude die Auferstehung des Herrn als eine Realität des Lebens und der Hoffnung feiern, vernehmen wir aus der uns umgebenden Welt Schreie und Todesdrohungen, die aus allen Himmelsrichtungen diejenigen ausstoßen, die glauben, die Unterschiede zwischen den Menschen durch die Tötung ihrer Gegner beseitigen zu können – ein Verhalten, das nur ihre Unfähigkeit beweist.“ Denn durch Gewalt „wird die Welt nicht besser, noch werden dadurch die Probleme der Menschen gelöst.“ Das Böse könne nur durch das Gute, nie durch das Böse besiegt werden.
„Christus ist von den Toten auferstanden und hat auch dadurch bewiesen, dass der Tod unfähig ist zu herrschen und die Welt dauerhaft zu verändern“, schreibt der Patriarch in seiner Osterbotschaft: „Was der Tod bewirkt, ist umkehrbar, denn es ist entgegen dem Augenschein vorläufig. Es hat weder Wurzeln noch Lebenskraft, während Christus, der den Tod ein für allemal besiegt hat, unsichtbar gegenwärtig ist.“
Feier des Palmsonntags in der Kirche des Hl. Georg
Am Sonntag, 5. April, wurde in der Kirche des Heiligen Georg in Wien der Palmsonntag gefeiert. Metropolit Arsenios stand der Göttlichen Liturgie vor. Es konzelebrierten Bischofsvikar Ioannis Nikolitsis, Archimandrit Georgios Schinas, Erzpriester Alexander Lapin, Priestermönch Paisios und Erzdiakon Athanasius. Zahlreiche Gläubige nahmen an dem Gottesdienst teil. Am Ende des Gottesdienstes wurden die Palmzweige gesegnet und verteilt. Metropolit Arsenios wünschte allen Anwesenden viel Segen und Kraft für die bevorstehende Karwoche und eine freudige Auferstehung.
Nationalfeiertag und zwanzigster Todestag des Metropoliten Chrysostomos Tsiter
Am Sonntag, 29. März, feierten Metropolit Arsenios und Metropolit Paulos von Siatistas und Sisaniu die Heilige Liturgie in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien. Der Gottesdienst stand auch im Zeichen des Gedenkens an den griechischen Unabhängigkeitskrieges gegen das Osmanische Reich, der am 25. März 1821 begonnen hat. Weiters wurde auch des ersten Metropoliten von Austria, Chrysostomos Tsiter, gedacht, dessen Todestag (1. April) sich heuer zum 20. Mal jährt. Zudem wurde der Gefallenen aller Kriege und im Besonderen der EOKA-Bewegung des Jahres 1955 gedacht.
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