Ökumenischer Patriarch Bartholomaios : Fünfunddreißig Jahre Patriarchat – Dienst, Hingabe und opferbereite Liebe
Seit fünfunddreißig Jahren trägt Seine Allheiligkeit, der Ökumenische Patriarch, in Glauben und Geduld das Kreuz der Großen Kirche Christi. Er ringt um die Einheit, stiftet Frieden, umfängt den Menschen mit väterlicher Fürsorge und ruft der Welt die Heiligkeit der Schöpfung ins Bewusstsein. Hinter jedem seiner Bemühen wird das Herz des Hirten sichtbar,der gelernt hat, die Sorge in Gebet und die Verantwortung in Liebe zu verwandeln. Wir Menschen erkennen seine Mühen an, doch die Lasten, die er täglich trägt, kennt allein Gott. Sein stilles Gebet in jeder Lebenslage übertrifft an Kraft jedes laute Wort und bringt reiche Gaben hervor – herrliche Früchte des innigen Glaubens an den allgütigen Gott.
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie im Kloster des heiligen Georg Epanosifis und Erzbischöfliches Trisagion zum Gedenken an Metropolit Michael von Austria
Am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, dem Fest des heiligen Apostels Lukas, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie im Kloster des heiligen Georg Epanosifis auf Kreta vor, dem Kloster seiner Mönchsweihe, mit kanonischer Erlaubnis des zuständigen Oberhirten, Seiner Eminenz Erzbischof Eugenios von Kreta. Mit Seiner Eminenz konzelebrierten Seine Exzellenz Bischof Paisios von Apameia, ebenfalls Bruder des Klosters, und Seine Exzellenz Bischof Maximos von Ariste. Liturgisch begleitet wurden die Bischöfe vom Generalvikar der Erzdiözese, Archimandrit Bartholomaios Vogiatzoglou, vom Abt des Klosters, Archimandrit Dionysios Kasimatis, von Vätern des Klosters sowie vom Bischofsvikar für Österreich, Erzpriester Ioannis Nikolitsis.
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie zum Patronatsfest der Pfarrgemeinde der heiligen Paraskeva von Epivates in Wiener Neustadt
Am Sonntag der Heiligen Väter des Siebten Ökumenischen Konzils, dem 11. Oktober 2026, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie in der rumänischen Pfarrgemeinde der heiligen Paraskeva von Epivates in Wiener Neustadt vor, die an diesem Tag ihr Patronatsfest feierte. Mit ihm zelebrierten der Pfarrer der Gemeinde, Priester Marian Tosu, und Diakon Iacob Feresuaru. Den byzantinischen Gesang übernahm der Chor des heiligen Nektarios des Protopsalten unter der Leitung von Diakon Sabin Preda. Seine Eminenz brachte einen Teil der Reliquie der ehrwürdigen rechten Hand des heiligen Apostels Andreas des Erstberufenen zur Verehrung mit, den die Kirche in Rumänien als ihren Gründer und Schutzheiligen ehrt.
13. Panorthodoxes Jugendtreffen in Wien zum Thema „Die Sakramente – unser Weg zur Heiligung“
Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, fand in Wien das 13. Panorthodoxe Jugendtreffen in Österreich zum Thema „Die Sakramente – unser Weg zur Heiligung“ statt. Auf Einladung Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn, des Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich, wurde das Treffen vom Orthodoxen Schulamt organisiert: von den Fachinspektoren für den orthodoxen Religionsunterricht Archimandrit Ilias Papadopoulos und Branislav Djukarić, von Erzpriester Emanuel Nutu als Leiter des ehrenamtlichen Organisationsteams sowie von den orthodoxen Religionslehrerinnen und Religionslehrern.
Am Abend des 20. Dezember nahm Metropolit Arsenios an der Weihnachtsfeier der griechischen Schule in Wien teil. Eine große Anzahl Schüler und Eltern versammelten sich in der Kirche der Heiligen Dreieinheit, um den Darbietungen der Schülerinnen und Schüler zu lauschen. In seiner Ansprache dankte der Metropolit allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrern und Eltern für Ihre Bemühungen bei der Vorbereitung der Feier sowie während des Unterrichts im vergangen Jahr.
Der Metropolit betonte besonders die Wichtigkeit des Weihnachtsfestes für die Menschen, denn am diesem Tag wurde Gott Mensch, damit der Mensch Gott werde. Das Weihnachtsfest sei der Beginn der Heilsgeschichte der Menschheit. Metropolit Arsenios bat die Eltern, die Kinder zu Christus zu heranzuführen, da Christus der einzig verlässliche Begleiter in den schwierigen Momenten der Einsamkeit in ihren Leben sein werde. Wie schon in Graz verteilte der Metropolit im Anschluss an seine Rede Geschenke an alle Schülerinnen und Schüler.
Metropolit Arsenios betonte in seiner Predigt die große Freude, die die Herzen der gesamten Christenheit anlässlich der Geburt Christi erfülle. Die Geburt Christi sei ein Licht, dass die ganze Schöpfung erleuchte und die ursprüngliche Schönheit des Menschen, welche durch den Sündenfall getrübt sei, wiederherstelle.
Der Patriarch und Premierminister Orbán erörterten neben gesellschaftlichen und sozialen Themen auch die Frage des unter dem kommunistischen Regime widerrechtlich und entgegen dem Geist des Evangeliums besetzten griechisch-orthodoxen Kathedrale der Entschlafung der Muttergottes in Budapest. Der Patriarch gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass eine baldige positive Lösung in dieser Causa gefunden wird.
Mit Metropolit Antoni besprach Metropolit Arsenios die Arbeit der Orthodoxen Kirche in Österreich und die zukünftigen Aufgaben der Orthodoxen Bischofskonferenz sowie die weitere Zusammenarbeit bei verschiedenen Themen. Beide Metropoliten äußerten sich sehr positiv über das gemeinsam Erreichte im Jahr 2013 und tauschten gute Wünsche für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage aus.