Erzbischöfliche Göttliche Liturgie und Patrozinium des Klosters Schutz der Allerheiligsten Gottesgebärerin und des Heiligen Paisios vom Berg Athos
Pastoralbesuch und Veranstaltungen in den Pfarren von Graz 2024
Patrozinium der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien
Pfingstsonntag in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien
Sonntag der Heiligen Väter in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie in der rumänischsprachigen Kirchengemeinde des Heiligen Antonius in Wien.

Metropolit Arsenios bei internationaler Kirchen-Tagung in Warschau

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Von 4. bis 6. Februar 2013 fand eine gemeinsame Tagung der Präsidien des “Rates Europäischer Bischofskonferenzen” (CCEE) und der “Konferenz Europäischer Kirchen” (CEC) in Warschau statt. Unter dem Vorsitz von Metropolit Emmanuel von Frankreich und von Kardinal Peter Erdö tagten katholische, orthodoxe und evangelische Kirchenvertreter über aktuelle Heraus-forderungen in Europa. Metropolit Arsenios von Austria nahm als Vertreter des Ökumenischen Patriarchates, das in der CEC engagiert ist, an den Beratungen teil. Mit großer Gastfreundschaft empfing die polnische katholische Bischofskonferenz die Teilnehmer und stellte das neu errichtete und kürzlich eröffnete Caritas-Zentrum in Warschau zur Verfügung.

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Katholische Pfarrgemeinde besucht die Metropolis

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Am 30. Jänner besuchte eine Gruppe der katholischen Wiener Pfarre St.Anna Baumgarten unter der Leitung von Pfarrer Clemens Abrahamowicz die Metropolis von Austria. Die Gruppe besichtigte mit großem Interesse die Dreifaltigkeitskathedrale und informierte sich über die Geschichte der Griechen in Wien. Metropolit Arsenios begrüßte die Delegation und stand den interessierten Besuchern für Fragen zur Verfügung. Er informierte über die orthodoxe Kirche, das Priestertum, den verheiraten Klerus in der orthodoxen Tradition und nahm auch zum ökumenischen Dialog Stellung.

Der Metropolit betonte, dass in Österreich der ökumenische Dialog eine lange Geschichte hat und bereits unter seinem Vor-Vorgänger Metropolit Chrysostomos Tsiter und Kardinal Franz König etwa mit Initiativen wie Pro Oriente – dieser Weg beschritten worden sei. Ein Weg, der dann von Metropolit Michael Staikos und Kardinal Christoph Schönborn weitergeführt wurde, “ein Weg den auch ich weitergehen will”.

Zur Frage, wie “reif” die Ökumene sei, sagte Metropolit Arsenios, “dass die Ökumene kein kleines Kind mehr ist, aber ein junger Mensch mit eigener Erfahrung des Lebens mit guten Perspektiven vor sich, der seine Zukunft in der Hand hat. Diesen Weg müssen wir weiter verfolgen, einander mehr kennenlernen und vertrauen. Die Ökumene braucht Menschen, die Gott und die Menschen lieben. Unser Ziel muss die gemeinsame Eucharistie sein, aber das ist ein Geschenk Gottes wofür wir beten müssen”.

Gottesdienst und Anschneiden der Vassilopita in Salzburg

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Am Sonntag, 27. Jänner, zelebrierte Metropolit Arsenios die Göttliche Liturgie in der Kajetanerkirche in Salzburg. Am Ende der Liturgie segnete Metropolit Arsenios die traditionelle Vassilopita und wünschte allen Anwesenden ein heiliges und gesundes Neues Jahr. Die Lesung aus dem Evangelium nahm Bezug auf den Zöllner Zachäus, der von kleiner Gestalt war und deshalb auf einen Maulbeer-Feigenbaum kletterte, um den von einer Volksmenge erwarteten Einzug Jesu in die Stadt Jericho beobachten zu können. Zur Überraschung aller begrüßte Jesus ihn im Vorbeigehen mit seinem Namen und kehrte daraufhin in seinem Haus ein. Durch diese Zuwendung Jesu änderte Zachäus sein ganzes bisheriges Leben und gelobte vor Gott, die Hälfte seines Besitzes an die Armen zu geben sowie geraubtes Gut vierfach zu erstatten.

Metropolit Arsenios nahm die Lesung zum Anlass, die Gläubigen aufzufordern, nicht das Materielle zu suchen, sondern vorrangig das Geistliche und Spirituelle anzustreben. Er sagte wörtlich: “Als getaufte Christen müssen wir in unseren Herzen und Seelen sowie in unseren Taten Jesus Christus und seinem Rettung bringenden Evangelium mehr Platz einräumen”.

Ungarn: Feier der Wasserweihe in Keszthely

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Am Samstag, 26. Jänner, reiste Metropolit Arsenios nach Keszthely am Plattensee, um mit der dortigen Gemeinde das Fest der Wasserweihe zu feiern. Zunächst zelebrierte der Metropolit im Beisein zahlreicher Priestern und hunderter Gläubigen die Göttliche Liturgie in der römisch-katholischen Basilika Maria Entschlafung.

In seiner Predigt sprach Metropolit Arsenios über die Bedeutung der Anwesenheit Gottes im Leben der Menschen. Er betonte, dass der Gottesdienst aufgrund der “Weltgebetswoche für die Einheit der Christen” in der römisch-katholischen Kirche des Ortes gefeiert werde, was ein klares Zeichen für die Ökumene und für die Zusammenarbeit zwischen den Schwesterkirchen sei. Nur ein Dialog in Wahrheit und Respekt vermöge zu jenem höchsten Ziel zu führen, welches die gemeinsame Heilige Eucharistie ist.

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Starke Präsenz der Kirchen in Österreich

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Ein starkes Zeichen des Zusammenhalts und der Zusammenarbeit der christlichen Kirchen in Österreich war der diesjährige Ökumenische Empfang von Kardinal Schönborn am Dienstag, 22. Jänner, zu dem die Spitzenvertreter aller Kirchen ins Wiener Erzbischöfliche Palais gekommen waren. Die orthodoxen Kirchen wurden an erster Stelle von Metropolit Arsenios vertreten.

Der Glaube nimmt in Österreich nicht ab, auch wenn die katholische Kirche zahlenmäßig kleiner wird, sagte Kardinal Schönborn. Er verwies auf die Präsenz zahlreicher Kirchen der orthodoxen, orientalischen, evangelischen und freikirchlichen Tradition in Österreich. Ausdrücklich würdigte der Kardinal den Einsatz von Metropolit Arsenios für vertiefte Beziehungen zwischen den Kirchen und eine noch bessere Zusammenarbeit in vielen Bereichen. An der Begegnung im Erzbischöflichen Palais nahm auch Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz teil.

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Versammlung des Interkulturellen Vereins Mazedonien

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Am Sonntag, den 20. Jänner, hielt der Interkulturelle Verein “Mazedonien” eine Versammlung im griechischen Restaurant “Orpheas” in Wien ab. Vereinspräsident Charilaos Zikos konnte als Ehrengästen des Abends u.a. Metropolit Arsenios, den Botschafter Zyperns, Costas A. Papademas, den ersten Botschaftssekretär der Botschaft der Hellenischen Republik, Dimitrios Daskalakis, und den früheren griechischen Botschafter Spyridon Georgiles. Gekommen waren auch Vertreter verschiedener griechischer Vereine und Institutionen in Österreich.

Metropolit Arsenios schnitt die traditionelle Vassilopita an und erteilte den Anwesenden seinen Segen. Er betonte seine Freude über die zahlreichen Aktivitäten des Vereins und hob hervor, dass dieser Verein wesentlich zu einer friedlichen, gerechten und konstruktiven sowie historisch basierten Lösung in der Frage des Staatsnamens zwischen der Hellenischen Republik und der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) beiträgt. Weiters forderte Metropolit Arsenios alle Anwesenden auf, im Jahre 2013 solidarisch an der Bewältigung der derzeit existierenden Schwierigkeiten zu arbeiten.

Zu den weiteren Höhepunkten des Abends zählte die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Vereins “Mazedonien” an Frau Dr. Olga Sarantopoulou und Herrn Piero Bordin.

Fest der Theophanie in Ungarn

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Metropolit Arsenios hat am vergangenen Wochenende mit den Gläubigen in Ungarn das Fest der Theopanie gefeiert. Am Samstag, 19. Jänner, besuchte der Metropolit die griechische Gemeinde von Beloiannisz, um die Vassilopita anzuschneiden. An der Feier nahmen der griechische Botschafters in Ungarn, Dimitris Yannakakis, Vertreter des diplomatischen Corps, Bürgermeister Konstantinos Papalexis und die gesamten Gemeinde von Beloiannisz teil. Nach der Erteilung des Segens wünschte Metropolit Arsenios allen Anwesenden ein glückliches Neues Jahr 2013 mit Gottes Hilfe und Seinem Erbarmen. Der Metropolit betonte die Notwendigkeit, auf dem Glauben und der Tradition zu bauen, um die schwierigen Zeiten, mit denen sich die Menschheit global konfrontiert sieht, erfolgreich bewältigen zu können.

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Zweiter Nationalratspräsident Neugebauer besucht Metropolis von Austria

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Am Mittwoch, 16. Jänner, hat Metropolit Arsenios den Zweiten Nationalratspräsidenten Fritz Neugebauer empfangen. Auf eine Führung durch die Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit mit Ausführungen zur Geschichte der Griechen sowie der Metropolis in Österreich folgte ein Gespräch im Festsaal der Kirchengemeinde. An der Begegnung nahm u.a. auch Dr. Aris Enislidis, Präsident der Kirchengemeinde zur Heiligen Dreifaltigkeit, teil.

Hochschätzung für den Beitrag der orthodoxen Kirchen zum Leben Österreichs

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Im Zeichen der Hochschätzung für den Beitrag der orthodoxen Kirchen zum religiösen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Österreich stand am Dienstagabend, 15. Jänner, eine Begegnung zwischen Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz und den Repräsentanten der Orthodoxie mit Metropolit Arsenios an der Spitze. Der Metropolit unterstrich, dass die orthodoxen Kirchen in Österreich “seit Jahrhunderten” präsent sind und einen “integralen Bestandteil des Landes” darstellen. Staatssekretär Kurz hob ebenfalls die “lange Tradition” der orthodoxen Kirchen in Österreich hervor.

Wörtlich sagte Metropolit Arsenios bei der Begegnung im Festsaal des Innenministeriums: “Auf den Errungenschaften unserer Vorväter aufbauend, wollen wir orthodoxen Christen einen neuen Beitrag für das Österreich des 21. Jahrhunderts leisten”. Die Orthodoxe Bischofskonferenz von Österreich habe daher auch die Jugendarbeit zu einer ihrer Prioritäten erklärt.

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Das Neue Jahr in der serbischer Kirchengemeinde

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Am Montagabend, 14. Jänner, zelebrierte Metropolit Arsenios zum Beginn des Neuen Jahres nach julianischer Zeitrechnung auf Einladung der serbisch-orthodoxen Kirche eine Vesper mit Dankgebet in der serbisch-orthodoxen Auferstehung Christi-Kirche in Wien-Leopoldstadt. Die orthodoxen Christen fühlten sich in Österreich “gut aufgenommen”, sagte der Metropolit. Umso mehr sei es notwendig, dass die orthodoxen Christen ihren Glauben “gemeinsam bezeugen”: “Wir sind allle eins in Christus”.

Metropolit Arsenios dankte Bischof Irinej, Bischofsvikar Petar Pantic und dem Vorsteher der Kirche, Vater Drago Vujic, herzlich für die Einladung. Wörtlich sagte er, “dass dieser Empfang uns einmal mehr verdeutlicht, dass die serbische orthodoxe Kirche in Wien und Österreich integriert und wohlwollend aufgenommen ist.” Metropolit Arsenios würdigte auch die Entfaltung und das Wachstum der Gemeinde der serbisch-orthodoxen Auferstehung Christi-Kirche. Dies sei nur durch “innere und äußere Eintracht” möglich geworden, so Metropolit Arsenios.

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Metropolit Arsenios besucht Gemeinden in Innsbruck und Bregenz

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Metropolit Arsenios hat am vergangenen Wochenende die griechisch-orthodoxen Gläubigen in Tirol und Vorarlberg besucht. Am Samstag, 12. Jänner, feierte der Metropolit in Innsbruck mit den dortigen Gläubigen die Göttliche Liturgie. Die serbisch-orthodoxe Kirche stellte für den Gottesdienst ihre Schulkapelle in der Siebererstraße zur Verfügung. Nach der Liturgie mit anschließender Heiliger Wasserweihe und dem Anschneiden der traditionellen Vassilopita (Neujahrskuchen) fand ein gemeinsames Essen statt, bei dem die Gläubigen die Möglichkeit nutzten, mit Metropolit Arsenios ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig wurden die bevorstehenden Besuche des Metropoliten koordiniert, denen die Tiroler griechische Gemeinde mit Freude entgegen sieht.

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Metropolit Arsenios: Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung

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Die Schöpfung und die daraus erwachsenen Ressourcen sind dem Menschen von Gott anvertraut. Schöpfung und Ökologie sind untrennbar miteinander verbunden. Das hat Metropolit Arsenios am Freitag, 11. Jänner, bei der internationalen ökumenischen Fachtagung “Gerechtigkeit in einer endlichen Welt” an der Universität Wien betont. Der Metropolit erläuterte in seinem Vortrag die orthodoxe Schöpfungslehre und unterstrich den starken Einsatz der Kirche im Bereich des Umweltschutzes.

Wie Metropolit Arsenios sagte, habe bereits der Ökumenische Patriarch Dimitrios I. 1989 eine Einladung an die gesamte Christenheit ausgesprochen, den 1. September jedes Jahr als “Tag der Schöpfung” zu begehen. Diesen Gedanken aufgreifend setzt sich Patriarch Bartholomaios I. aktiv für den Umweltschutz ein, sodass er gemeinhin auch als “grüner Patriarch” bezeichnet wird.

Metropolit Arsenios verwies auf zahlreiche weltweite Umweltschutz-Initiativen des Patriarchen, vom Amazonas bis zum Schwarzen Meer. Arsenios: “Christlicher Glaube darf sich nicht bloß in Worten erschöpfen, es braucht auch tatkräftiges Handeln in und für diese Welt, für die wir alle verantwortlich sind.”

An der Tagung nahmen Kirchenvertreter aller Konfessionen und Klima- sowie Wirtschaftsexperten teil. Der evangelische Bischof Michael Bünker sagte, dass die Kirchen zu Themen wie Armut und Menschenwürde nicht schweigen dürften, ebenso wenig bei Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

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