Sorgen bereiteten Metropolit Arsenios die vielen wirtschaftlichen und sozialen Probleme in Europa. Es brauche mehr europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl. Arsenios sprach von einer “europäischen Familie”, in der man sich mit Mitgefühl und Solidarität begegnet und einander hilft. Die Stimme der Kirchen müsse in Europa noch stärker werden, zeigte sich der Metropolit zudem überzeugt.
Formular für Spendendauerauftrag
Nur durch die großzügige Hilfe zahlreicher Menschen guten Willens kann die Metropolis von Austria ihre umfangreichen pastoralen, sozialen und karitativen Aufgaben erfüllen. Auf Wunsch einiger Gläubigen gibt die Metropolis deshalb folgendes Formular für einen Dauerauftrag für monatliche Spenden heraus. Die Metropolis dankt allen Förderern für ihre Hilfe und Unterstützung und wünscht allen Spendern Gottes reichen Segen!
FORMULAR
ANKÜNDIGUNG
Es wird bekannt gegeben, dass am Sonntag, dem 22. März 2026, nach dem Ende der Göttlichen Liturgie, um 11:00 Uhr, in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit (Fleischmarkt 13, 1010 Wien), unter dem Vorsitz Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria, die feierliche Doxologie anlässlich des Nationalfeiertages vom 25. März 1821 stattfinden wird.
Die Festansprache des Tages wird Seine Exzellenz der Botschafter der Hellenischen Republik in Österreich, Herr Georgios Iliopoulos, halten.
Anschließend erfolgt, wie jedes Jahr, die Kranzniederlegung an der Gedenktafel von Rigas Velestinlis am Eingang der Kirche des Heiligen Georg in Wien.
Aus der Metropolis von Austria
Metropolit Arsenios fordert Hilfe für verfolgte Christen im Nahen Osten
Metropolit Arsenios appelliert an die Republik Österreich und die Europäische Union, sich stärker für die verfolgten Christen im Nahen Osten einzusetzen. “Die Gewalttaten, die von Extremisten in Ägypten verübt werden, haben das weltweite Augenmerk in letzter Zeit ausschließlich auf sich gezogen und scheinbar die Auseinandersetzung in Syrien in den Schatten gestellt. Aber auch dort ist die Angst um Leib und Leben zum traurigen Alltag der Christinnen und Christen geworden”, schreibt der Metropolit wörtlich in einer offiziellen Stellungnahme. Es gelte mit allen Mitteln der Politik und Diplomatie “nicht nur ein religiöses, sondern auch ein humanitäres und kulturelles Desaster abzuwenden”.
Feiertag „Entschlafung Marias“ in der Metropolis von Austria
Am Donnerstag, 15. August, feierte Metropolit Arsenios am Feiertag der Entschlafung Marias den Orthros und die Göttliche Liturgie in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit. In einer fünfzehntägigen Fastenzeit hatten sich die Gläubigen auf dieses bedeutende Fest vorbereitet und viele haben an der Liturgie und der Heiligen Kommunion teilgenommen. Bereits am Vorabend (14. August) wurden die Vesper und das Lob (Enkomion) auf die Gottesmutter gefeiert.
In seiner Predigt betonte Metropolit Arsenios die Bedeutung des hohen Feiertages der Gottesmutter und deren Wichtigkeit für das Leben der Christinnen und Christen weltweit. Die Gottesmutter sei nicht nur die Leiter und das Tor, über welche Gott auf die Erde gekommen ist, sondern sie sei auch die Brücke zwischen Gott und den Menschen.
Abendessen zum Ende des Ramadans
Am 13. August lud Bundeskanzler Werner Faymann die Repräsentanten aller anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften Österreichs zu einem gemeinsamen Abendessen. Anlass für das Zusammentreffen im Bundeskanzleramt war das traditionelle Fastenbrechen zum Abschluss des islamischen Fastenmonats Ramadan. An der Begegnung nahmen u.a. Metropolit Arsenios, Kardinal Christoph Schönborn, Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Fuat Sanac, teil.
Er sei stolz, so Bundeskanzler Faymann, “dass das Verhältnis zwischen den Religionsgemeinschaften und der Regierung von Offenheit, gegenseitiger Anerkennung und großem Respekt geprägt ist”. Die Zusammenarbeit müsse in den Vordergrund gestellt werden, sagte der Kanzler.
Ungarn: Fest des Propheten Elias am Plattensee
Am Festtag des Propheten Elias hat Metropolit Arsenios in seiner Funktion als Exarch von Ungarn im Kloster der Verkündigung der Gottesmutter am Plattensee (Balaton) die Göttliche Liturgie zelebriert. Zahlreiche Gläubige besuchten den Gottesdienst am 20 Juli. Gemäß der Tradition wird der Prophet Elias im besonderen in Kapellen verehrt, die sich auf Gipfeln von Bergen oder auf Hügeln befinden, weil er in einem feurigen Wagen mit feurigen Rossen in einem Sturmwind zum Himmel entrückt wurde.
Das neuerrichtete Kloster am Plattensee wird von einer Mönchsgemeinschaft bewohnt, die die Bauarbeiten selbst durchgeführt hat. Die Existenz des Klosters und die Präsenz der Mönche soll dazu beitragen, den Aufbau der Seelsorge für die orthodoxen Christen in dieser Gegend zu verstärken. Die Gläubigen bringen den Mönchen großes Vertrauen entgegen.
Interreligiöse Konferenz in Graz
Der Dialog zwischen den christlichen Kirchen wie auch der Dialog zwischen den Religionen ist der Orthodoxen Kirche ein großes Anliegen. Das hat Metropolit Arsenios in seinen Ausführungen bei der interreligiöse Konferenz Com Unity Spirit in Graz betont. Die Konferenz vom 17. bis 20. Juli hat führende Persönlichkeiten aller Kirchen und Religionen in die steirische Landeshauptstadt gebracht. Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios übermittelte eine Grußbotschaft.
Metropolit Arsenios hob in seinen Ausführungen die vielfältigen Dialog-Initiativen des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel hervor: Schon im Jahre 1902 habe das Ökumenische Patriarchat eine Enzyklika an die Orthodoxen Kirchen und im Jahre 1920 eine Enzyklika an alle Kirchen Christi geschickt mit der Aufforderung, das ökumenische Anliegen aufzunehmen und zu fördern. Die Enzyklika von 1920 habe den ersten offiziellen Vorschlag einer Kirche für die Gründung eines Weltkirchenrates dargestellt. Dieser wurde dann im Jahre 1948 in Amsterdam gegründet.
Bekannt seien auch die zahlreichen Initiativen des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios im Bereich der Umweltproblematik. Seine Bezeichnung als “Grüner Patriarch” sei inzwischen weltweit bekannt und anerkannt, unterstrich Metropolit Arsenios.
Metropolit Arsenios bei Ökumenischer Sommerakademie im Stift Kremsmünster
Ohne karitative Tätigkeit ist der Glaube an Christus sinnlos. Das hat Metropolit Arsenios in seinen Ausführungen bei der Ökumenischen Sommerakademie im oberösterreichischen Stift Kremsmünster betont. Der Glaube müsse sich in der sozialen Praxis bewähren, sagte der Metropolit. Die Gleichwertigkeit von horizontaler (sozialer) und vertikaler (spiritueller) Dimension des Lebens sei zutiefst biblisch begründet. Der Metropolit wies in diesem Zusammenhang auch auf den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. hin. Dieser hat das Jahr 2013 zum Jahr der Weltsolidarität ausgerufen.
„Konferenz europäischer Kirchen“ tagte in Budapest
Vom 3. Juli bis 8. Juli fand in Budapest die 14. Generalversammlung der “Konferenz Europäischer Kirchen” (KEK/CEC) statt, an der 250 Delegierte aus 120 orthodoxen, protestantischen und anglikanischen Kirchen teilnahmen. Alle orthodoxen Kirchen waren vertreten. Der Delegation des Ökumenischen Patriarchats gehörte auch Metropolit Arsenios an.
Bis Montag diskutierten die Delegierten über eine Reform ihres Dachverbandes, der seinen Sitz in Genf hat. Mit der Verabschiedung der neuen Verfassung, die neue Strukturen mit sich bringt, soll nun auch der Sitz der KEK von Genf nach Brüssel verlegt werden.
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