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Am Samstag, dem 21. März 2026, fand in der griechisch-orthodoxen Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien eine feierliche Gedenkveranstaltung zu Ehren des großen Visionärs und Kunstmäzens Nikolaus Dumba (1830–1900) statt. Die Veranstaltung wurde von der AHEPA Wien und dem Interkulturellen Verein „Makedonien“ organisiert und stand unter der Schirmherrschaft der Griechischen Botschaft in Österreich sowie der Heiligen Metropolis von Austria, mit freundlicher Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für Neugriechische Studien.

In seinem Grußwort würdigte Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria die Persönlichkeit Dumbas als leuchtendes Beispiel für selbstlose Großzügigkeit und hohes ethisches Bewusstsein. Er betonte, dass Dumbas Wirken die griechische Präsenz über die Landesgrenzen hinaus stärkte und den Wert von Kunst und Bildung hervorhob. Damit hinterließ er Spuren in der europäischen Kulturgeschichte, die für heutige Generationen aktueller denn je sind.
Das Programm der Veranstaltung, die in deutscher Sprache abgehalten wurde, umfasste Grußworte Seiner Eminenz Metropolit Arsenios, des Botschafter der Republik Griechenland Herrn Georgios Iliopoulus und der Präsidenten der organisierenden Vereine sowie Fachvorträge von Univ.-Prof. Dr. Maria Stassinopoulou und Dr. Liana Hansmayr (Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien). Die Referentinnen beleuchteten die Geschichte der Familie Dumba in Wien, während der Abend durch ausgewählte klassische Musikstücke umrahmt wurde, welche die enge Verbindung des Geehrten zum Wiener Musikleben unterstrichen.

Fotos: Simos Batzakis