Hygienevorschriften für Gottesdienste ab dem 15. Mai 2020
Pressemitteilung zur Grundsteinlegung des Klosters Maria Schutz in Sankt Andrä am Zicksee im Juni 2020
Sonntag der Orthodoxie
Sonntag des Käseverzichts im Exarchat in Ungarn
Pastoralbesuch in Salzburg

Live-Fragerunde mit Metropolit Arsenios

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Liebe Freunde! An diesem Samstag (16. Mai 2020) um 19 Uhr organisieren wir erneut eine Live-Fragerunde zum Thema "Liturgisches Leben in Zeiten der Pandemie" mit s. Em. Metropolit Arsenios von Austria, die auf dem Youtube-Kanal der Metropolis zu sehen sein wird. Wie bereits üblich, wird im Rahmen dieser Veranstaltung die Möglichkeit bestehen, seiner Eminenz eine Frage zum vorgeschlagenen Thema online zu stellen. Bitte schicken Sie Ihre Frage als private Nachricht über die Facebook-Seite der Metropolis von Austria oder direkt als Kommentar zu Beginn des Vortrages. Alle sind herzlich willkommen!

„… als die Türen verschlossen waren, bist Du eingetreten, die Freude aller Menschen …“

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Metropolit Arsenios von Austria, Exarch von Ungarn und Mitteleuropa

„Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!“ [1]

Wir feiern die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus als die Krone und den Höhepunkt aller Feste unserer Kirche. Ohne die Auferstehung gäbe es kein anderes Fest, denn unser Glaube könnte ohne die Annahme und Erfahrung der Auferweckung des menschgewordenen Sohnes Gottes als geschichtliches und erlösendes Ereignis nicht bestehen. Sie wird in der Tradition der Kirche als wahres und lebendiges Geschehen erlebt. Ohne die Auferstehung ist alles Lüge.

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Erste Lockerung der Gottesdiensteinschränkungen ab 15.Mai

Ab 15. Mai 2020 wird es in Absprache mit der österreichischen Bundesregierung zu einem ersten Schritt der Öffnung der Gottesdienste für das Kirchenvolk kommen. Die Gottesdienste dürfen prinzipiell wieder öffentlich gefeiert werden, allerdings unter gewissen Auflagen, wie etwa:

  • Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz während des Gottesdienstes.
  • Ein Sicherheitsabstand von 2 Metern in alle Richtungen zwischen den Gläubigen.
  • Pro 20 m² Kirchenraum darf nur maximal 1 Person in die Kirche kommen.

Besonders die letzte Vorgabe stellt die Kirche vor gewisse Probleme, da dies auf Grund der eher kleinen Kirchengebäuden in der Praxis nur eine Teilnahme von wenigen einzelnen Gläubigen ermöglicht. Die Metropolis von Austria sieht sich daher dazu gezwungen, die Gottesdienste auch weiterhin bei verschlossenen Türen zu zelebrieren. Die Gläubigen, die an den Gottesdiensten teilnehmen möchten, müssen sich vorab telefonisch oder per E-Mail an das Büro der Metropolis von Austria oder ihren zuständigen Gemeindepriester wenden. Sie erhalten dann eine Mitteilung, an welchem Tag es noch Platz gibt und sie persönlich an der Liturgie teilnehmen können.

Metropolit Arsenios und die Priester in Wien werden die täglichen Gottesdienste weiterhin wie gewohnt zelebrieren. Eine Live-Stream-Übertragung (über den YouTube-Kanal der Metropolis) findet bis auf weiteres aber nur an den Sonntagen ab 8.00 Uhr, sowie an folgenden Tagen statt:

  1. 23. April 8.00 Uhr Hl. Georg
  2. 1. Mai 8.00 Uhr Hl. Prophet Jeremias
  3. 8. Mai 8.00 Uhr Hl. Johannes der Theologe
  4. 13. Mai 8.00 Uhr Mittpfingsten
  5. 21. Mai 8.00 Hl. Konstantin und Elena
  6. 26. Mai 20.00 Agrypnie zum Abschluss des Osterfestkreises
  7. 28. Mai 8.00 Christi Himmelfahrt

Die Kathedrale zur Hl. Dreifaltigkeit in Wien steht jede Woche von Montag bis Samstag auch von 10.00 bis 13.00 Uhr zum privaten Gebet offen. Außerdem ruft der Metropolit alle Gläubigen dazu auf, weiterhin jeden Abend um 20.00 Uhr miteinander und füreinander und besonders für alle diejenigen, welche erkrankt sind oder sich um die Kranken sorgen und bemühen, zu beten.

Die Metropolis von Austria bittet um Verständnis, dass eine komplette Öffnung der Gottesdienste noch nicht möglich ist und hofft, dass in den folgenden Wochen weitere Schritte zur Lockerung der Beschränkungen erfolgen werden und wir alle bald wieder die Möglichkeiten haben, gemeinsam zu beten und die Gottesdienste zu feiern. In der Zwischenzeit betet die Kirche weiter täglich für Sie und wir beten weiter auch von zu Hause aus täglich füreinander, auf dass die Krise bald überwunden werde und wir gestärkt im Glauben und gestärkt in der Liebe und Fürsorge füreinander daraus hervorgehen mögen.

Osterbotschaft des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios

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"In Gottes Reich gibt es weder Schmerz noch Tod, sondern Leben, das nicht endet." - Das betont Seine Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios I. in seiner diesjährigen Osterbotschaft. Der Glaube an Christus gebe die Kraft, Ausdauer und Geduld, "die Prüfungen zu ertragen", denn "Christus ist es, der jede Krankheit heilt und uns vom Tod erlöst", schreibt der Patriarch. Die derzeit wütende Corona-Pandemie zeige, "wie zerbrechlich der Mensch ist, wie leicht ihn Schrecken und Verzweiflung befallen“ und „dass der Mensch nicht imstande sei, sein Leben kraftvoll zu meistern, wenn er glaubt, der Tod sei die unbesiegbare Realität und die unüberwindliche Grenze“, so Patriarch Bartholomaios: "Es ist schwer, menschlich zu bleiben, wenn wir keine Hoffnung auf die Ewigkeit haben." Das Vorhandensein von Schmerz und Tod aber, so greifbar es auch ist, "ist nicht die letzte Wirklichkeit. Diese ist vielmehr die endgültige Vernichtung des Todes."

Den Wortlaut der Osterbotschaft des Patriarchen finden Sie hier.

Osterbotschaft von Metropolit Arsenios

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Die frohe Botschaft der Auferstehung ist ein "Anker der Hoffnung" und Grund zu Freude und Frohmut für alle Menschen. Mit Seiner Auferstehung hat Christus dem Menschengeschlecht das Leben geschenkt und mit diesem auch allen Verstorbenen, die der Macht des Todes unterworfen waren. - Das schreibt Metropolit Arsenios in seiner heurigen Osterbotschaft an die Gläubigen der Metropolis von Austria: "Wir wissen, dass wir nicht alleine sind und uns nicht hilflos abmühen müssen, sondern den auferstandenen Christus als Mitstreiter und Wegbegleiter haben, den Sieger über den Tod. Nichts, ja nicht einmal das Coronavirus oder irgendeine andere Bedrohung kann die Furcht vor dem Tod in unsere Herzen säen, denn ‚Christus ist auferstanden!‘“

Der Metropolit ruft die Gläubigen auf, "in diesen schwierigen Tagen, in denen die Menschheit von einer Versuchung erschüttert wird, die unser eigenes Leben und das unserer Mitmenschen beeinflusst, unseren Glauben unversehrt und standhaft zu bewahren und unsere Hoffnung auf unseren auferstandenen Herrn nicht verlöschen zu lassen, der die Vergänglichkeit und den Tod, den Schmerz und die Angst besiegt hat".

Den Wortlaut der Osterbotschaft finden Sie hier.

Die Freude der Auferstehung und das Kreuz

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Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn und Mitteleuropa

Meine geliebten Brüder und Schwestern, die Fastenzeit ist zu Ende, bald schon gelangen wir an das Ende der Hohen und Heiligen Karwoche und feiern das Fest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Diese Fastenzeit war heuer eine ganz besondere für die gesamte Orthodoxe Kirche, aber natürlich auch für alle anderen Konfessionen und religiösen Gemeinschaften. Wir wurden mit einer Krankheit konfrontiert, mit Leid, Tod und mit Unsicherheit auf globalem Niveau. In dieser schmerzhaften Situation müssen die Gläubigen sich des Kelchs des Lebens enthalten, sie müssen weit entfernt von Christus bleiben und in ihrer leiblich-seelischen Existenz Seiner Gegenwart und des göttlichen Trostes entbehren. Im Fall dieser Krankheit lebt unsere Heilige Kirche aus Liebe zum Nächsten genau jene grenzenlose Liebe, wie sie uns von Christus selbst gelehrt wurde: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Mt 22,39)

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Botschaft von Metropolit Arsenios zur Heiligen Karwoche

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Metropolit Arsenios ruft die alle Gläubigen in seinem Hirtenbrief dazu auf, sich intensiv an den Feiern in der Karwoche und zu Ostern zu beteiligen, auch wenn dies physisch nicht möglich ist. Er appelliert an die Gläubigen, "keine Angst zu haben, sondern mutig zu sein und Hoffnungsträger" zu werden. Wörtlich schreibt der Metropolit: "Nicht einen einzigen Augenblick lang wollen wir die Versicherung unseres Herrn Jesus Christus vergessen, der Menschen geworden ist für das Heil der Welt. Er kennt und sorgt sich um unser Eintreten und unser Scheiden aus dieser Welt und vollbringt alles zum Guten."

Die kommenden Tage bis zum Tag der Auferstehung seien Gelegenheiten, "nicht nur für einige wenige Stunden der inständigen Sammlung vor den Bildschirmen, von denen aus wir mit Gottesdienste mitfeiern werden, sondern um uns mit Enthaltsamkeit und wahrer Hinwendung des Geistes und Herzens zu unserem Vater zu erheben". Gerade weil der Glaube immer "durch die Taten wirksam ist", ermutigt der Metropolit die orthodoxen Christen auch zur solidarischen Zuwendung zu den Mitmenschen: „Wir wollen unseren Mitmenschen Gaben und Segen darbringen, uneigennützige materielle und geistige Güter aus Liebe und Barmherzigkeit.“

Hier finden Sie die Botschaft des Metropoliten im Wortlaut.

Live-Fragerunde mit S. Em. Metropolit Arsenios zu geistlichen Themen

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Am kommenden Donnerstag, den 9. April, wird auf der Youtube- und Facebook-Seite der Metropolis von Austria eine deutschsprachige Online-Fragerunde mit S. Em. Metropolit Arsenios stattfinden. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch die Möglichkeit bestehen, dass Sie Metropolit Arsenios Ihre Frage(n) zu den angesprochenen geistlichen Themen per Messenger stellen. Sie sind herzlich dazu eingeladen und wir freuen uns, Sie auch auf diese Art und Weise treffen zu können.

Das Plakat finden Sie hier.

Botschaft des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios an das Kirchenvolk aus Anlass der Coronavirus-Pandemie (18. März 2020)

Brüder und Kinder im Herrn,

Aus dem Phanar, aus dem Herzen der Basileuousa, der königlichen Stadt, aus der Stadt der Hagia Sophia, der Großen Kirche, wende ich mich an Euch, meine Geliebten, an jeden Einzelnen und jede Einzelne von Euch; ich tue dies aus Anlass der beispiellosen Umstände und der Prüfung, die wir als Menschheit gerade durch die globale Bedrohung der neuen Coronavirus-Pandemie durchmachen, die als Covid-19 bekannt ist.

Das Wort der Kirche, der Mutterkirche, kann hier nicht fehlen. Und unser Wort ist, wie wir aus den Erfahrungen der Jahrhunderte gelernt haben, eucharistisch, unterweisend, ermutigend und tröstend.

Die gesamte Botschaft finden Sie hier.

Die Videoaufzeichnung der Botschaft finden Sie hier (Griechisch) oder hier (Englisch).

So Mo Di Mi Do Fr Sa

Fastenkalender


So Mo Di Mi Do Fr Sa

Ἐπὶ τὰς πηγάς /
Zu den Quellen

Schriftlesung am Sonntag

24.05.2020: Sechster Sonntag nach Ostern

Schriftlesungsarchiv

 

Ihre Spende


Die Metropolis von Austria organisiert eine Vielzahl an karitativen, seelsorgerlichen und kulturellen Aktivitäten in Österreich und Ungarn. Da unsere Diözese, wie auch unsere Gemeinden, sich ausschließlich von Spenden finanzieren, sind wir für jede Hilfe und Unterstützung herzlich dankbar!

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St. Andrä am Zicksee

Details zum liturgischen Programm finden Sie auf der Website des Klosters.

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