Metropolit Arsenios in Ungarn

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Vom 5. bis 7. März besuchte Metropolit Arsenios das Exarchat von Ungarn. Am Samstag hatte der Metropolit verschiedene Termine und Gespräche mit Priestern und Laien des Exarchates, um über die Entwicklung der pastoralen Arbeit in Ungarn zu sprechen und verschiedene Möglichkeiten zu prüfen. Am Abend nahm er an der Feier der Vesper in der Kapelle der Hl. Ierotheos und Stephan in Budapest teil, im Anschluss fand eine Besprechung mit den Gläubigen der Gemeinde über die Organisation und Entwicklung der Gemeinde statt. Der Metropolit ermunterte die Gemeinde, mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu entwickeln und schlug verschiedene Aktivitäten vor, welche die Gemeinde unternehmen könnte. Die Gläubigen zeigten sich sehr interessiert und motiviert, ihr Gemeindeleben und ihre missionarische Arbeit in Ungarn weiter auszubauen.

Am Sonntag feierte Metropolit Arsenios gemeinsam mit den Priestern Grigorios Nasinak und Makarios Becke, Erzdiakon Athanasius und zahlreichen Gläubigen die Göttliche Liturgie in der Kapelle der Hl. Ierotheos und Stephan. In seiner Predigt sprach der Metropolit über die Bedeutung der beginnenden Fastenzeit. Er führte aus, dass das Fasten nicht die Erfüllung eines ethischen Gebotes sei, sondern eine ontologische Bedeutung habe, nämlich die Begegnung des Menschen mit Gott zu fördern. Die Fastenzeit könne uns helfen, zu verstehen, dass der Mensch ohne Gott nicht existieren könne, nur in der Begegnung mit Gott könne der Mensch völligen Frieden finden.

Er bat die Gläubigen auch, für den erkrankten Bischofsvikar, Erzpriester Josef Kalota zu beten, dass Gott ihm schnelle und vollständige Heilung schenken möge und ihn stärke und ihm beistehe. Nach dem gemeinsamen Kaffee am Ende der Liturgie begaben sich der Metropolit und die Priester ins Krankenhaus, um V. Josef zu besuchen, ihm die Kommunion zu bringen, für ihn zu beten und ihm baldige Genesung zu wünschen.

Am Nachmittag enthüllte Metropolit Arsenios gemeinsam mit dem Botschafter Griechenlands in Ungarn, Herrn Dimitris Giannakakis, eine Gedenkplakette für den großen Hellenisten Endre Horvath. Die Plakette wurde auf Initiative der griechischen Minderheitenvertretung in Ungarn angebracht, der Präsident der Minderheitenvertretung, Herr Georgios Koukoumtzis nahm ebenfalls an der Enthüllung teil .Metropolit Arsenios betonte, wie wichtig es auch gerade in unserer Zeit sei, dass Menschen des Geistes zu Brückenbauern zwischen Kulturen und Staaten würden. Endre Horvath sei ein Beispiel für einen solchen Brückenbauer gewesen, er habe Griechenland und Ungarn auf besondere Weise miteinander verbunden.

Am Montag führte der Metropolit weitere Gespräche, zu Mittag traf er zu einer Besprechung im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens mit dem Stellvertretenden Premierminister Ungarns, Dr. Zsolt Semjén zusammen. Hierbei wurde verschiedene Belange des Exarchates von Ungarn besprochen, sowie die internationale und europäische Lage vor dem Hintergrund der Flüchtlings- und der Finanzkrise thematisiert. Es kam zu einem regen Gedankenaustausch, in welchem der Stellvertretende Premierminister den Willen der ungarischen Regierung hervorhob, das Exarchat von Ungarn zu unterstützen.

 

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24. Januar 2021: 14. Lukassonntag

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