Österreichischer und griechischer Nationalfeiertag in Wien

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Am Sonntag, 30. Oktober, stand Metropolit Arsenios von Austria der Göttlichen Liturgie in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien vor. Es konzelebrierten Archimandrit Paisios (Larentzakis), der Bischofsvikar und Erzpriester des Ökumenischen Thrones P. Ioannis Nikolitsis und Erzpriester P. Alexander Lapin, sowie die Priester Sladjan Vasic und Nikolaus Rappert. Am Ende der Göttlichen Liturgie wurde eine Doxologie anlässlich der österreichischen und griechischen Nationalfeiertage gesungen und für die Lebenden und die Verstorbenen beider Länder gebetet.

161101 4In seiner Predigt sprach Metropolit Arsenios über das Tagesevangelium vom reichen Mann und dem armen Lazarus (Lk 16,19-31) und über die Unsterblichkeit der Seele. Er führte aus, dass die beiden Männer beide gestorben sind, ihre Seelen aber in Abrahams Schoß weiterleben, und zwar in derselben Weise, wie Sie auf Erden gelebt haben. Nämlich, der Eine lebte weiter in seiner seelischen Einsamkeit, der Andere lebte weiter in Gottes Nähe.
Was den Menschen wirklich reich und was ihn wirklich arm mache, sei nicht materieller Besitz, sondern die Nähe zu Gott. Diese Nähe bereichert unsere Seelen mit Freude und Gnade und gibt ihnen die Erfüllung. Sie erleuchtet die ganze Existenz des Menschen. Durch die Nähe zu Gott wird der Mensch reich. Er hat alles, was er braucht, und ist voll Freude. Oft sehen wir Menschen, die scheinbar alles haben, was sie sich wünschen können, nämlich Wohlstand, Erfolg, Reichtum, die aber trotzdem innerlich traurig und leer sind. Dann wieder sehen wir Menschen, die in materieller Armut und in schwierigen Situationen leben, deren Seelen aber voller Freude und Zufriedenheit sind. Wahrer Reichtum und wahre Armut hängen also davon ab, ob wir Gott nahe sind oder nicht.
Metropolit Arsenios ermunterte die Gläubigen, reich zu werden an Gnade Gottes und sich Gottes Schutz anzuvertrauen. Dieser Reichtum werde erlangt durch die Teilnahme an den Gottesdiensten und Sakramenten, durch persönliches Gebet, sowie durch die Bereitschaft, sich den Mitmenschen zu öffnen und sich in Liebe um sie zu kümmern.
161101 5Am Ende der Göttlichen Liturgie wurde eine Doxologie anlässlich der österreichischen und griechischen Nationalfeiertage gesungen. Außerdem wurde der Tradition des Landes entsprechend ein Totengedenken für die Verstorbenen gefeiert. An den Feierlichkeiten nahmen neben dem Klerus auch Vertreter des Diplomatischen Korps, allen voran  der stellvertretende Botschafter Griechenlands in Österreich, S. E. Herr Nikolaos Sapountzis, und der Botschafter Zyperns in Österreich, S. E. Herr Marios Ieronymides, sowie Vertreter der griechischen und zypriotischen Vereine in Österreich, und zahlreiche Gläubige teil. Herr Sapountzis überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Botschafterin Griechenlands in Österreich, I. E. Frau Chryssoula Aliferi, anlässlich des Nationalfeiertags. Er erinnerte an die Ereignisse des 28. November 1940, an den Tag also, an welchem Griechenland das Ultimatum des italienischen Faschistenführer Benito Mussolini  ablehnte, und daran, dass Europa die gemeinsamen Werte wie Solidarität und Gerechtigkeit hochhalten müsse.
Nach dem Gottesdienst wurde auf dem historischen Friedhof St. Marx ein Totengedenken für die Verstorbenen Griechen Wiens gefeiert und Kränze an der Gedenkstätte des Freiheitskämpfers Alexander Ypsilanti niedergelegt.

 

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