Sonntag der Orthodoxie und Panorthodoxe Vesper

Am vergangenen ersten Fastensonntag, den 17. März 2019, beging die Metropolis von Austria mit großer Festlichkeit den „Sonntag der Orthodoxie“, der an den Beschluss des Siebten Ökumenischen Konzils (787) und an die Wiederaufrichtung der heiligen Ikonen nach dem Bilderstreit im Jahr 843 und an den Triumph des orthodoxen Glaubens gegen die Irrlehren erinnert.

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In der sonntäglichen Eucharistiefeier in der Kirche zum hl. Georg zelebrierte Seine Eminenz Metropolit Arsenios gemeinsam mit Bischofsvikar des Ökumenischen Thrones Erzpriester Ioannis Nikolitsis, Erzpriester Alexander Lapin und Erzdiakon Maximos gemeinsam mit zahlreich erschienenen Gläubigen die Göttlichen Liturgie. In seiner Ansprache hob Metropolit Arsenios besonders die Einladung Christi hervor, die, genauso wie damals an Philippus und Natanaël, auch in der heutigen Zeit an jeden einzelnen ergeht. Christus ruft jeden Menschen ganz persönlich in seine Nachfolge und wir sind eingeladen, in vollkommener Freiheit diesem Ruf zu antworten. In Christus erfüllen sich die Verheißungen Gottes und die Sehnsüchte der Menschen und in und mit Christus werden wir, so Seine Verheißung, „große Taten“ vollbringen, indem wir nicht mehr gebunden sind an weltliche Belanglosigkeiten und irdische Machthaber, sondern eintreten in das himmlische Königreich. Am Ende der Göttlichen Liturgie weihte Metropolit Arsenios Dr. Georges Panayotopoulos aufgrund seines vielfältigen und tatkräftigen Einsatzes und seiner Mitarbeit an den Übersetzungen der Liturgie zum Lektor und sprach ihm den Dank der Kirche aus.

1333949294.jpgWie jedes Jahr wurde an diesem besonderen Festtag der Orthodoxen Kirche auch eine gemeinsame panorthodoxe Vesper gefeiert. Dieses Jahr war die Rumänisch-Orthodoxe Kirche Gastgeber des gemeinsamen und die vielen Nationen überschreitenden Gebets, an welchem zahlreiche Gläubige und Kleriker aus den verschiedenen Orthodoxen Kirchen teilnahmen. In seiner Predigt betonte Metropolit Arsenios, dass dieses Fest zwar auf ein bestimmtes historisches Ereignis, nämlich die Beendigung des Ikonoklasmus, zurückzuführen ist, sich aber nicht als bloße Erinnerung darauf beschränkt, sondern „die Gesamtheit des rechten orthodoxen Glaubens“ betrifft. Als die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche zeichnet sich die Orthodoxe Kirche besonders durch ihre Einheit aus, die in der Einheit des Glaubens und in der Einheit ihres Hauptes, nämlich Christus, begründet liegt. „Durch die Taufe werden wir Teil dieser einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, der Kirche Christi, und nicht; leider, oder Gott sei Dank; Teil der griechischen, rumänischen, russischen, serbischen oder einer anderen Kirche", so Metropolit Arsenios wörtlich.

Diese Einheit widerspricht aber nicht einer legitimen Vielfalt in ihrem Ausdruck. Besonders jedoch in der Feier der Eucharistie werden die äußerlichen Unterschiede transzendiert und in der unmittelbare Nähe Gottes zwar nicht ausgelöscht, aber „aufgehoben“. Schließlich sprach Metropolit Arsenios noch über den missionarischen Geist des christlichen Glaubens, der, wie der Sauerteig des Gleichnisses, die Gesellschaft und die Welt durchsäuern muss. Erst an diesen „Früchten“ wird sich unser orthodoxer Glaube zeigen.

Metropolit Arsenios dankte Gott für seinen steten und treuen Schutz der Orthodoxen Kirche in allen schwierigen Zeiten, ebenso dankte er auch den zahlreichen mitfeiernden Gläubigen für ihr Kommen und ihre tatkräftige Mitarbeit im Weinberg des Herrn.

Hier finden Sie die Ansprache des Metropoliten im Wortlaut.

(c) der Bilder

Bild 1: Konstantin Zierhut

Bild 2: orthodoxe-kirche.at

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Zu den Quellen:
Schriftlesung am Sonntag




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