Panorthodoxe Vesper in der rumänischen Kirche

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Am Sonntag, 24. März, fand am späteren Nachmittag die panorthodoxe Vesper in der rumänisch-orthodoxen Kirche zum Heiligen Andreas in Wien Simmering statt. Seit 843 ist der erste Sonntag der Großen Fastenzeit als “Sonntag der Orthodoxie” festgelegt, nachdem die Häresie der Bilderstürmer überwunden worden war. Es zelebrierte Metropolit Serafim der rumänischen Kirche unter Beteiligung zahlreicher Vertreter des orthodoxen Klerus aller Jurisdiktionen. Anwesend waren hochrangige orthodoxe Oberhirten Mitteleuropas, allen voran Metropolit Arsenios von Austria als Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich, der russische Erzbischof Mark von Egorjevsk, der serbische Bischof Irinej von Backa und der bulgarische Weihbischof Antonij. Bischofsvikar Nicolae Dura betonte, dass erstmals seit der Einweihung der Kirche vor einigen Jahren so viele Metropoliten und Bischöfe die Kirchengemeinde mit ihrer Anwesenheit beehren.

Nach der Vesper predigte Metropolit Serafim über die Bedeutung der Ikonen in der Orthodoxie, über die Kraft des Gebetes und des Fastens in der Osterzeit und brachte seine große Freude zum Ausdruck, dass seine Brüder im Amte so zahlreich als bedeutendes Zeichen der Einheit der Orthodoxie mitgefeiert haben.

Anschließend richtete Metropolit Arsenios Grußworte an seine Mitbrüder und die große Zahl an Gläubigen. Er sprach über den Irrtum der Bilderstürmer im 8. Jahrhundert und über deren Umkehr aus der Häresie zur Wahrheit des Glaubens. Metropolit Arsenios sagte wörtlich: “Wir Orthodoxen sind dazu aufgerufen, Solidarität vorzuleben und das Licht in dieser Welt zu sein. Dazu sind auch wir Metropoliten, Erzbischöfe und Bischöfe berufen. Die Orthodoxe Bischofskonferenz in Österreich diene in keiner Weise dem Eigennutz einzelner. Sie diene dem Wohle aller, das heißt dem Wohle der orthodoxen Christinnen und Christen in diesem Land, dem Wohle aller Menschen guten Herzens und guten Willens und dem Wohle der hiesigen gastfreundlichen Gesellschaft”, so Metropolit Arsenios wörtlich: “Wir Orthodoxen sind eine Vielfalt, wie sie heute und hier sichtbar wird. Wir sind aber zuallererst eine Einheit in Vielfalt. Nur diese gelebte Einheit ist Garant unserer geistlichen Entwicklung auch in Zukunft.”

1374892292.jpgNach Metropolit Arsenios richtete Bischof Irinej Grußworte an die versammelten Gläubigen. Er hob die Notwendigkeit des Lebens im wahren, christlichen Glauben hervor und unterstrich die erwähnte Einheit in Vielfalt, die eines weiteren systematischen und gezielten Ausbaus bedarf, damit die Orthodoxie auch in Zukunft wächst, gedeiht und sich entwickelt.

Die seitens der rumänischen Kirche erwiesene Gastfreundschaft gipfelte in einer reichhaltigen Agape für alle Anwesenden.

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