Festtag des hl. Arsenios des Kappadokiers und Namenstag von Metropolit Arsenios von Austria

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Am Donnerstag, den 10. November 2022, wurde in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit feierlich das Gedächtnis des hl. Arsenios des Kappadokiers begangen, gleichzeitig auch der Namenstag Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn und Mitteleuropa. An den Festlichkeiten nahmen auch Seine Exzellenz Bischof Paisios von Apameia sowie die Kleriker der Metropolis von Austria und des Exarchats von Ungarn teil. Außerdem erwiesen zahlreiche Gläubige und Besucher dem gotttragenden und wunderwirkenden hl. Arsenios dem Kappadokier die Ehre und beglückwünschten ihren Bischof zu seinem Namenstag.

Begonnen wurden die Festlichkeiten mit der Feier der Vesper am Vorabend, der Bischof Paisios im Thron vorstand und die gemeinsam von zahlreichen Klerikern und Gläubigen gefeiert wurde, gefolgt von der Feier der Artoklasie. Außerdem bestand die Gelegenheit zur Verehrung der Reliquien des hl. Arsenios. Der Festtag selbst wurde mit der Feier des Orthros eröffnet, dem Bischof Paisios von Apameia im Thron vorstand. Der daran anschließenden Göttlichen Liturgie stand Metropolit Arsenios vor, mit ihm feierten Bischof Paisios und zahlreiche Kleriker aus Österreich und Ungarn. In der Festgemeinde nahmen auch Vertreter verschiedener kirchlicher und schulischer Einrichtungen teil sowie Besucher aus Griechenland und anderer Länder. In seiner Predigt sprach Bischof Paisios eindrücklich über das Leben des hl. Arsenios, den Vater der verfolgten Christen in Kappadokien, der diese heiligte, unter ihnen Wunder wirkte und bis heute mit allen Heiligen für die Erlösung der Menschen Fürbitte einlegt. Bischof Paisios legte dar, dass Heiligkeit sich aus der Liebe zu Gott und aus der aufopfernden Darbringung für die Menschen entwickle. Jeder Christ, so Bischof Paisios, strebe nach Heiligkeit in der Kirche durch Anleitung seines geistlichen Vaters, der sich – wie der hl. Arsenios selbst – bis zur Selbstaufgabe für seine Herde hingibt und den Glauben und die heilige Überlieferung ungetrübt und unverändert bewahrt. Anschließend sprach Bischof Paisios auch über das Wirken und den Einsatz von Metropolit Arsenios, der dem Heiligen, dessen Namen er trägt, mit leuchtendem Beispiel nachfolge und von Gott gewürdigt wurde, sowohl in Österreich als auch in Ungarn zahlreiche und vielgestaltige Tätigkeiten mit Eifer und Geduld in seiner Hirtensorge zu verfolgen und dabei der Kirche Kirche und dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel treu zu bleiben. Die versammelten Gläubigen rief er dazu auf, auf die Fürsprache des hl. Arsenios für ihren Bischof um göttliche Stärkung, Gesundheit und ein langes Leben zu beten.

Metropolit Arsenios sprach in seiner Ansprache Bischof Pasios seinen Dank für dessen geistvolle und erbauliche Ausführungen über den hl. Paisios und die Segenswünsche aus. Mit Blick auf seinen bereits elfjährigen Dienst als Bischof bezeichnete er diesen als bisweilen leidgeprüften Weg, der unseren Blick auf die zahlreichen Verpflichtungen und das schwere Kreuz des Ökumenischen Patriarchen lenkt. Die Gläubigen lud er dazu ein, sich an diesem Bemühen zu beteiligen und – wie Simon von Kyrene – einen Teil seines Kreuzes mitzutragen. Schließlich dankte Metropolit Arsenios allen Klerikern, allen Vertretern der Gemeinde, dem Chor, dem Personal der Metropolis und allen Gläubigen für ihr Kommen, ihr Mitfeiern und ihre Segenswünsche.

Am Ende der Göttlichen Liturgie wurden die Kollyva des Heiligen gesegnet, eine Artoklasie gefeiert und der byzantinische Chor sang für seinen Metropoliten das „viele Jahre“. Anschließend folgte ein Empfang im Rigas-Feraios-Saal der Metropolis von Austria, der von den Frauen des „Philoptochon“ der Metropolis von Austria vorbereitet wurde, und zu dem alle herzlich eingeladen waren, um gemeinsam mit ihrem Metropoliten zu feiern.

Fotos : © Metropolis von Austria 

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