Bischöfliche Konzelebration in der serbischen Gemeinde zum hl. Nikolaus in Szeged (Ungarn)

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Am Sonntag, den 20. November 2022, reiste S. Em. Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn, begleitet von S. Ex. Bischof Paisios von Apameia, Priester Josef Ötvös und Erzdiakon Maximos Rugyko, auf Einladung S. Ex. Bischof Lukijan von Buda in das ungarische Szeged. Dort feierten sie gemeinsam die Göttliche Liturgie, um des Endes des Ersten Weltkrieges zu gedenken, die Gefallen zu ehren und für den vor zwei Jahren entschlafenen Patriarchen von Serbien Irinej zu beten.

Bischof Lukijan empfing gemeinsam mit den Gemeindepfarrer, Erzpriester Dalibor Milenkovic, und weiteren Klerikern Metropolit Arsenios in der Kirche zum hl. Nikolaus in Szeged. Metropolit Arsenios stand der sich anschließenden Göttlichen Liturgie vor; mit ihm konzelebrierten Bischof Paisios von Apameia und Bischof Lukijan von Buda sowie Kleriker des Ökumenischen Patriarchats und des Patriarchats von Serbien. Im Anschluss an die Göttliche Liturgie wurde für die Seele des entschlafenen Patriarchen Irinej von Serbien gebetet.

Bischof Lukijan sprach Metropolit Arsenios, Bischof Pasios und den Klerikern des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel seinen Dank für ihr Kommen und ihre Teilnahme am Gedenken der Gefallenen des Ersten Weltkrieges sowie für den entschlafenen Patriarchen Irinej aus. Er zeigte sich sehr erfreut über die zahlreichen Besucher und betonte die historischen Beziehungen, welche die Kirchen von Konstantinopel und von Serbien verbinden. Metropolit Arsenios von Austria dankte Bischof Lukijan für die herzliche Einladung; gerne habe er diese angenommen und am festlichen Gedenken des Opfers und des Sieges teilgenommen. „Im Ersten Weltkrieg und darüber hinaus haben Serben und Griechen heroische Kämpfe ausgetragen“, so der Metropolit. Außerdem ging er ebenfalls auf den entschlafenen Patriarchen und auf die Beziehungen zwischen den beiden Kirchen ein, die bereits auf die Zeit des hl. Savvas zurückgingen. „Trotz der verschiedenen Sprachen und Abstammungen sind wir eine Kirche“, betonte der Metropolit weiter, „und als orthodoxe Christen sind wir dazu verpflichtet, die Einheit und Synodalität der Orthodoxen Kirche zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen zu zeigen, zu bekräftigen und zu bewahren“. Metropolit Arsenios gratulierte Bischof Lukijan zum 20-jährigen Jubiläum seiner Inthronisierung als Bischof der Eparchie von Buda, und überreichte ihm einen Bischofsstab mit Segenwünschen für „viele Jahre“ des kommenden Dienstes.

Im Anschluss zogen die Kleriker und Gläubigen gemeinsam zum serbischen Teil des Friedhofs von Szeged, wo der Könige Petar und Aleksandar Karadjordjevic, der serbischen Soldaen und aller Opfer des Ersten Weltkriegs, die ihr Leben für die Freiheit gegeben haben. Alle Mitfeiernden waren zu einer festlichen Agape eingeladen, um ins Gespräch zur künftigen Zusammenarbeit zu kommen. Vonseiten der eingeladenen Kleriker des Ökumenischen Patriarchats dankte Metropolit Arsenios Bischof Lukijan für dessen herzliche Gastfreundschaft.

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