Festliche Gottesdienste zu Weihnachten in der Metropolis von Austria und im Exarchat von Ungarn

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Die vierzigtägige Zeit der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Christi fand in zahlreichen Gottesdiensten an und nach Weihnachten in der Metropolis von Austria und im Exarchat von Ungarn ihren Höhepunkt.

In Wien wurden am Freitagmorgen des 23. Dezembers 2022 die Großen Stunden und die Göttliche Liturgie zum Gedächtnis der zehn kretischen Märtyrer gefeiert. Am Freitagabend, dem Vorabend des Festes, wurden die festliche Vesper sowie eine abendliche Göttliche Liturgie gefeiert, welcher Seine Eminenz Metropolit Arsenios vorstand. Mit ihm feierten neben Priestern und dem Erzdiakon der Metropolis von Austria zahlreiche Gläubige in der Kathedrale. Gegen Ende der Göttlichen Liturgie wurde die Weihnachtsbotschaft von Metropolit Arsenios verlesen, in der er dieses Jahr besonders auf den Frieden als Gabe Gottes an die Menschen und die ganze Schöpfung, insbesondere in der Geburt des Gottmenschen und Friedensfürsten Jesus Christus, einging. Trotz des Krieges und zahlreicher anderer Schwierigkeiten wünschte der Metropolit, dass wir den Frieden in Christus empfangen und Wirklichkeit werden lassen können, zur Versöhnung mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und mit unserem Schöpfer.

Am Festtag selbst, am 25. Dezember, sang der Chor der Metropolis während der Feier des Orthros die Hymnen der Geburt Christi. Metropolit Arsenios stand der Göttlichen Liturgie des hl. Basilius des Großen vor, umgeben vom Klerus der Metropolis. Vor den versammelten Gläubigen wurde sodann die Weihnachtsbotschaft Seiner Allheiligkeit des Ökumenischen Patriarchen verlesen, in der er uns, „die wir von Gott alles empfangen haben“ auffordert, uns „mehr als die übrigen Menschen für den Frieden einzusetzen“, denn „keinesfalls kann man akzeptieren, dass Vertreter der Religionen Fanatismus schüren und die Flamme des Hasses anfachen“.

1621924638.jpgMetropolit Arsenios segnete anschließend in der Feier der Artoklasie die Brote und wünschte allen Mitfeiernden gesegnete und frohe Weihnachten. Täglich mögen wir uns daran erinnern, so der Metropolit, dass Christus in der demütigen Krippe zu Bethlehem geboren wurde. Dieser Glaube verändere unser Leben, da das Dunkel unseres Geistes und unserer Seele vertrieben werde und uns das unauslöschbare Licht der Gotteserkenntnis aufgehe. Möge Christus, das wahre Licht, uns erleuchten und heiligen, wünschte Metropolit Arsenios, „denn nur Er kann in unserem Leben Gerechtigkeit bringen, den Frieden, die Liebe, die Versöhnung und die Hoffnung auf Erlösung.“

Im Anschluss an die Göttliche Liturgie sang der Chor traditionelle griechische Weihnachtslieder und an alle wurden Süßigkeiten verteilt.

Die Feierlichkeiten zu Weihnachten wurden am Montag, den 26. Dezember 2022, am Fest der Synaxis der Gottesgebärerin, fortgesetzt mit einer Bischöflichen Göttlichen Liturgie, der wiederum Metropolit Arsenios vorstand. Am 27. Dezember wurde das Gedächtnis des ersten Märtyrers Stephan begangen.

Das Weihnachtsfest wurde auch in den Pfarren der Metropolis von Austria und des Exarchats von Ungarn feierlich begangen. In Graz und in Salzburg etwa sangen die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schule ebenfalls traditionelle griechische Weihnachtslieder für die Gläubigen.

Fotos: Metropolis von Austria

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