Feier des zweiten Fastensonntags und des Heiligen Grigorios Palamas im Exarchat von Ungarn

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Am Sonntag, 12. März, besuchte Metropolit Arsenios von Austria das Exarchat von Ungarn. In Budapest feierte er die Göttliche Liturgie in der Kapelle der Heiligen Hierotheos und Stephanos. Es konzelebrierten Bischof Paisios von Apameia, Priester Stavrofor Gregorios Nácsinák und Erzdiakon Maximos.

In seiner Predigt hob Metropolit Arsenios von Austria die Bedeutung des zweiten Sonntags der österlichen Fastenzeit und die segensreiche Teilhabe des Heiligen Geistes in der Theologie und dem Glaubensleben der Orthodoxen Kirche hervor. Er betonte, dass die Vergöttlichung (theosis) des Menschen auf das Engste mit der Menschwerdung des Logos verbunden ist, weil der Mensch nur dann durch die Gnade Gottes Vergöttlichung erfahren kann, wenn er akzeptiert, dass der göttliche Logos Mensch wurde. Diese aktive Akzeptanz eröffnet dem Menschen zwar nicht die Teilhabe an der Substanz (ousia), aber an den ungeschaffenen, göttlichen Energien, wie sie vom Heiligen Grigorios Palamas in der Gebetspraxis des Hesychasmus geschaut wurden. Hierbei sind die Askese, das Fasten und das Gebet die integralen Voraussetzungen, um Gott zu begegnen.

Metropolit Arsenios von Austria erläuterte den Weg jedes einzelnen Menschen in der Fastenzeit mit einem bildhaften Gleichnis. In jedem Christen, der sich auf den geistlichen Weg begibt, schlummert ein gefesselter Sünder, der sich nach Kräften bemüht, sich zu entfesseln und auszubrechen, sobald sich dazu die Gelegenheit bietet. Ebenso schläft in jedem Sünder ein gefesselter Heiliger, der dasselbe anstrebt. Dies veranschaulicht unseren geistlichen Kampf als Christen am treffendsten. Deshalb ist es laut Metropolit Arsenios von größter Bedeutung, dass wir in der Periode des Fastens den Weg in Gebet und Demut gehen, um die Gnade Gottes zu erlangen.

Am Ende der Predigt betonte Metropolit Arsenios von Austria, dass an diesem Sonntag sowohl der Heilige Gregorios Palamas, der Erzbischofs von Thessaloniki (14. Jh.), als auch der römische Papst Gregorios Dialogos (Papst Gregor der Große, 6. Jh.) gefeiert werden. Aus diesem Anlass gratulierte er Vater Gregorios Nácsinák herzlich zu seinem Namenstag und wünschte ihm reichen Gottes Segen und viel Kraft für seine zahlreichen pastoralen Aufgaben sowie seiner Familie die reiche Gnade Gottes.

Danach trafen Metropolit Arsenios, Bischof Paisios und der anwesende Klerus die zahlreichen Gläubigen im Saal der Gemeinde, wo es die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch gab.

 

 

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