Feier des Sonntags der Kreuzverehrung

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Am 19. März 2023, dem Dritten Fastensonntag und Fest der Kreuzverehrung, feierte Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn und Mitteleuropa, gemeinsam mit P. Ioannis Nikolitsis, Erzpriester des Ökumenischen Thrones, Priester Aristidis Ganosis und Erzdiakon Maximos Rugyko die bischöfliche Göttliche Liturgie in der Wiener Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit. Zahlreiche Gläubige nahmen an der Eucharistiefeier und der Verehrung des Kostbaren Kreuzes teil. 

In seiner Predigt erläuterte Metropolit Arsenios, warum die Kirche die Verehrung des Heiligen Kreuzes inmitten der Großen Fastenzeit festgelegt hatte. Wie bei Athleten, die während ihrer Vorbereitung gestärkt werden müssen, werde das Kreuz, das höchste Symbol des Opfers und des Sieges, von der Kirche dargereicht, um die Gläubigen zu stärken, auf dass sie ihren geistlichen Kampf im „Stadion der Tugenden“ fortsetzen können. Irenäus von Lyon zufolge ist der Mensch mit ausgestreckten Händen in der Form eines Kreuzes geschaffen worden: Er sei dazu berufen, selbst zum Kreuz zu werden, an dem seine Leidenschaften abgetötet werden. Seit den Zeiten des Alten Testaments sei er dazu aufgerufen, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mit göttlichem Beistand danach zu streben, seiner Sendung würdig zu werden: Abraham trug das Kreuz der Gastfreundschaft, Mose das Kreuz der Disziplin, Aaron und die Propheten trugen das Kreuz der Verfolgung, die Heiligen und Märtyrer trugen das Kreuz der Prüfungen, und die jungfräuliche Gottesmutter Maria trug stellvertretend für die ganze Menschheit das Kreuz des Leidens, als sie die ungerechte Kreuzigung ihres Sohnes mitansehen musste, die zur Auferstehung und zur Erlösung des Menschengeschlechts führte. Jeder Gläubige, so betonte der Metropolit, müsse sein Kreuz mit Geduld und Glauben auf sich nehmen, sei es in seinem persönlichen Kampf oder in seinem familiären und gesellschaftlichen Umfeld. Diese persönliche Anstrengung verbinde die Christen in der Kirche und führe sie vom Kalvarienberg zur Auferstehung, schloss der Metropolit.

Am Ende der Göttlichen Liturgie verteilte Metropolit Arsenios zusammen mit dem Antidoron die Blüten des Kreuzschmucks an die Gemeinde.

 

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