Ökumenischer Patriarch feiert Göttliche Liturgie in Wien

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Patriarch Bartholomaios I. stand am Sonntag, 24. November, der Göttlichen Liturgie in der Wiener griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale vor. Der Gottesdienst war der Höhepunkt des Pastoralbesuchs des Patriarchen, der zum 50-Jahr-Jubiläum der Metropolis von Austria nach Wien gekommen war. In seiner Ansprache in der Kathedrale würdigte der Ökumenische Patriarch die Aufbauarbeit der zwei verstorbenen Metropoliten von Austria, Chrysostomos Tsiter (1963-1991) und Michael Staikos (1991-2011), und stellte fest, dass Metropolit Arsenios von Austria die in ihn gesetzten Erwartungen jeden Tag übertreffe. In besonderer Weise dankte Bartholomaios I. Metropolit Arsenios für dessen pastoralen Einsatz in Österreich und in Ungarn, insbesondere in den Bereichen der Jugendarbeit und des Orthodoxen Religionsunterrichts. Er verwies darauf, dass die Gründung der Metropolis von Austria im Jahre 1963 einer der ersten Schritte des Ökumenischen Patriarchats zur Anpassung seiner weltweiten Struktur an neue Gegebenheiten war.

 

2826712434.jpgMetropolit Arsenios erinnerte daran, dass Metropolit Chrysostomos Tsiter mit Kardinal Franz König zusammengearbeitet und die Gründung der Stiftung „Pro Oriente“ gutgeheißen hatte. Ein großer Meilenstein sei die Verabschiedung des bahnbrechenden Orthodoxengesetzes 1967 gewesen. Metropolit Michael Staikos sei aus der Schule seines Vorgängers gekommen, habe sich aktiv für die Ökumene eingesetzt und etwa auch im Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) den Vorsitz ausgeübt. Metropolit Michael sei auch die Gründung der Orthodoxen Bischofskonferenz zu verdanken. Nach der „Wende“ habe Metropolit Michael die Seelsorge im Exarchat Ungarn revitalisiert. An dem Gottesdienst nahmen u.a. auch die Metropoliten Emmanuel von Frankreich und Nektarios von Petra auf Kreta, die Bischöfe Job (russischsprachige Erzeparchie Westeuropa), Irinej von Bačka und David von Kruševac teil. Besonders herzlich begrüßte der Ökumenische Patriarch Bischof Irinej, dem derzeit auch die serbisch-orthodoxen Gläubigen in Österreich anvertraut sind. Weiters waren zahlreiche Vertreter des diplomatischen Corps in Wien, darunter der Botschafter Griechenlands, Themistoklis Dimidis, und der Botschafter Zyperns, Kostas Papademas, anwesend. Auch der Vorsitzende des ÖRKÖ, der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Nicolae Dura, der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker und „Pro Oriente“-Präsident Johann Marte waren anwesend. Zahlreiche Gläubige aller orthodoxen Gemeinden Wiens waren zur Göttlichen Liturgie gekommen, um mit dem Patriarchen gemeinsam zu beten.

Unmittelbar nach dem Gottesdienst segnete und enthüllte der Bartholomaios I. eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Feier des 50-jährigen Jubiläums und die Renovierung der Räumlichkeiten der Metropolis von Austria im Vorraum der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit. Schließlich hatten die Gläubigen die Möglichkeit, die erneuerten Räume der Metropolis und der Griechischen Nationalschule in Wien zu besichtigen.

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