Palmsonntag in der Kirche zum Heiligen Georg in Wien

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Am Sonntag, den 28. April 2024, hat Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria, Exarch von Ungarn, die Feierliche Erzbischöfliche Liturgie zum Palmsonntag in der Kirche zum Heiligen Georg in Wien geleitet. Seine Eminenz wurde vom Generalvikar Archimandrit Maximos Rudko, vom Erzpriester des Ökumenischen Throns Ioannis Nikolitsis, von den Presbytern Neboisa Grdinic und Aristides Ganosis, vom Erzdiakon der Metropolis Pater Erasmus Brankovski sowie Diakon Stephan Lorbek liturgisch begleitet. Nach dem Ende der Göttlichen Liturgie wurde Herr Matthias El Far zum Lektor ernannt. Schließlich segnete Metropolit Arsenios in Anwesenheit des griechischen Botschafters George Iliopoulos und der Konsulin Elina Kyriakopoulou die Palmzweige, welche er im Anschluss an die Gemeinde verteilte.

Seine Eminenz wies die Gläubigen in seiner Predigt darauf hin, dass Christus täglich versucht, nach Jerusalem hinaufzusteigen. Wir müssen darauf achten, dass wir wie die Kinder in der Geschichte des Evangeliums Hosanna rufen und ihn in der Stadt unserer Seele willkommen heißen. Er erklärte, dass „Christus nach der Auferstehung des Lazarus in Bethanien triumphierend in Jerusalem einzieht und die Menge des Volkes ihn als König willkommen heißt, die Kinder singen ‚Hosanna, gepriesen sei, der kommt im Namen des Herrn‘ und halten Zweige von Palmen und Bäumen.‘ In der Folge erläuterte er, dass gemäß den Kirchenvätern der Einzug Christi in Jerusalem die Errichtung seines Reiches bedeute. Wie die Kaiser nach einem gewonnenen Kampf mit den Insignien des Sieges in die Stadt zurückkehrten, so zieht auch Christus triumphierend in Jerusalem ein. Die einfachen Umstände mögen dies nicht bezeugen, doch die Herrlichkeit Christi in der heidnischen Welt offenbart sich durch die Unordnung dessen, was in der Erzählung erlebt wurde. Jesus Christus sagte seinen Jüngern, sie sollen einen Esel aus der Stadt holen. Der Esel steht für die Welt der Sünde. Zwei Jünger gingen auf Seinen Befehl los, um den Esel zu holen. Sie stehen für die zwei Testamente, das Alte und das Neue. Diese sollten die Sünde holen, worauf Er saß und sie beherrschte. Dies zeigt, dass der Herr über die ganze Welt herrschen wird. „Es kann durchaus sein“, äußerte Seine Eminenz, „dass diese Welt für mehrere Jahrhunderte einem anderen gehört, doch wird sich die Stunde des Untergangs aller irdischen Mächte und Gewalten ereignen, in der sich alle dem König der Herrlichkeit unterwerfen werden.“ Daher forderte er die Gläubigen auf, den heiligen Dysmas, den Schächer am rechten Kreuz, nachzuahmen. Er sah nicht einen blutrünstigen Mann am Sterben, sondern den König der Herrlichkeit. Und er sagte zu ihm: „Gedenke meiner, Herr, in deinem Reich.” Anschließend wurde dargelegt, dass die Heiligen Väter lehren, dass Christus nicht nur in Jerusalem einziehen und sein Reich errichten will, sondern auch in die Stadt unserer Seele.

Nach Abschluss der Göttlichen Liturgie wurde Herr Matthias El Far zum Vorleser ernannt und die Palmen gesegnet. Er forderte die Gläubigen mit Nachdruck auf, dem liturgischen Programm unserer Kirche zu folgen und die Gottesdienste durch ihre Anwesenheit zu bereichern. Zudem wünschte er allen eine gesegnete Karwoche und eine glückliche Auferstehungsfeier.

Fotos: 

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