Drittes Panorthodoxes Jugendtreffen in Wien

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Am Samstag, 21. Juni, fand in Wien das Panorthodoxe Jugendtreffen zum dritten Mal statt. In der Früh zelebrierte Metropolit Arsenios von Austria gemeinsam mit dem orthodoxen Klerus der verschiedenen Jurisdiktionen in Österreich die Göttliche Liturgie in der Kirche des Bildungszentrums Mater Salvatoris. Die Kirche sowie die Räumlichkeiten des Bildungszentrums wurden von den Schwestern vom göttlichen Erlöser in großer Gastfreundschaft für das diesjährige Jugendtreffen zur Verfügung gestellt. Sängerisch hervorragend umrahmt war die Göttliche Liturgie durch den orthodoxen Chor aus Brno, welcher unter der Leitung von Vater Joseph angereist war.

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In seiner Predigt sprach Metropolit Arsenios zu den zahlreichen anwesenden Jugendlichen über die Bedeutung des Mottos des Jugendtreffens „Glaube, Hoffnung, Liebe“, auf welchen das Christentum aufbaut. Wörtlich sagte er: „Weil wir Christen von der Liebe Gottes wissen und an Gott und seine Liebe glauben, haben wir Hoffnung. Unsere Hoffnung ist Zuversicht geworden durch die Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi. Wir wollen Freunde von Christus sein und mit ihm den Weg unseres Lebens gehen.“ Er wünschte den Jugendlichen viel Liebe in ihrem Leben, Liebe zu Gott und zu den Menschen sowie die Hoffnung auf die Gnade Gottes.

751843445.jpgNach dem gemeinsamen Mittagessen fand im Festsaal die offizielle Eröffnung des Dritten Panorthodoxen Jugendtreffens mit einem Grußwort von Metropolit Arsenios statt. Er dankte herzlich den Organisatorinnen und Organisatoren für die geleistete Arbeit, den Vortragenden des Tages, allen mitwirkenden Jugendlichen und Helfern sowie den ehrwürdigen Schwestern als Gastgeberinnen. Besonders betonte er die integrative Kraft des Treffens als Zeugnis des orthodoxen Glaubens und aktiven Beitrag zu der österreichischen Gesellschaft. Des Weiteren fördert 

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das Jugendtreffen dadurch die gelebte Solidarität und Toleranz unter den Menschen. Metropolit Arsenios sagte in diesem Zusammenhang: „Wir alle sind der Leib Christi und damit seine Kirche. Nicht nur ihr als junge Menschen seid die Zukunft unserer Kirche, sondern auch die Kirche muss eure Zukunft sein, weil mit Christus und Seinem Leib, der die Kirche ist, eine hoffnungsvolle Zukunft gewährleistet ist.“

2744176085.jpgNach diesen Eröffnungsworten hielt der Hauptredner des Treffens, Professor Stefanos Athanasiou der Theologischen Fakultät der Universität Bern, einen Impulsvortrag zum Thema „Glaube, Hoffnung, Liebe“. Er hob hervor, dass der Glaube, die Hoffnung und die Liebe gemeinsam die Pfeiler des christlichen Lebens sind. Besonders die jungen Menschen sollten in einer Gesellschaft, wo der Egoismus einen Überhang entwickelt, im Gebet in sich gehen und so eine Communio nicht nur mit Gott, sondern auch mit seinen Mitmenschen aufbauen. Die Aufgabe eines Christen liegt hierbei nicht im egoistischen Gebet zum Selbstzweck. 

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Vielmehr sollte sein Ziel darin bestehen, jedweden Egoismus zu überwinden und die höchste Stufe des Gebetes für alle Menschen zu erreichen. Im Gebet wird sowohl der Glaube gestärkt, die Hoffnung gefördert, wodurch die Liebe ihre höchste Entfaltung erfährt. Nach diesem Impulsvortrag beantwortete der Referent aus Bern zahlreiche Fragen der Jugendlichen, wodurch sich eine inspirierte Diskussion ergab.

3645939381.jpgDanach hatten die einzelnen orthodoxen Kirchengemeinden aus Wien die Gelegenheit, Präsentationen theologischen Inhaltes darzubieten. Ein bulgarischer Jugendlicher berichtete zunächst über die Fastengepflogenheiten der Orthodoxen Kirche. Es folgte eine Präsentation der serbischen Gemeinde zu der Frage, was es bedeutet orthodoxen Glaubens zu sein. Die griechischen Jugendlichen erläuterten in einem theologischen Text die Bedeutung des kürzlich gefeierten Pfingstfestes. Schließlich boten die rumänischen Jugendlichen in einer szenischen Darstellung die Heiligenvita der Märtyrer Timotheus und Maura dar, welche unter dem römischen Kaiser Diokletian ihr Martyrium zum Lobpreis Christi erlitten.

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Das Dritte Panorthodoxe Jugendtreffen klang im Hof des Bildungszentrums aus, wo die Jugendlichen aus verschiedenen Aktivitäten wie zum Beispiel Ikonenmalerei, Gebetsschnurknüpfen, einem theologischen Quiz, Fußballspiel, Basketballspiel wählen konnten. Bei kulinarischen Köstlichkeiten ergaben sich viele interessante Gespräche zwischen Metropolit Arsenios, dem orthodoxen Klerus, den orthodoxen Religionslehrern und den Jugendlichen. Gelobt sei der Herr für diesen gesegneten Tag!

 
 
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