Osterbotschaft S. Em. des Metropoliten Arsenios 2023

Dem Klerus und allen Gläubigen der heiligen Metropolis von Austria und des Exarchates von Ungarn

OSTERN, 2023

Liebe Brüder und Schwestern, meine geliebten Kinder im Herrn!

Wieder einmal ist durch die Gnade des heiligen Dreieinigen Gottes die Fülle der Zeit gekommen, um mit heiliger Freude und Jubel die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus erleben zu können, der für das Heil des Menschengeschlechts Fleisch geworden, gestorben und begraben worden ist. Wir, die „Nahen“, die in Seinem Namen Getauften, die Christen, die Glieder Seines Leibes, die Kinder Seiner Kirche und die übrigen „Fernen“ in der ganzen Menschheit haben wieder einmal die Gelegenheit, trotz der widrigen und irreführenden Umstände des Alltags, das Leiden und die Auferstehung des Gottesmenschen als Ereignisse zu erkennen, die die Gegenwart und die Zukunft des Universums bestimmen.

„... denn meine Adamsnatur blieb Dir nicht verborgen, und durch Dein Begräbnis machst Du mich, der zugrunde gegangen ist, neu, o Menschenliebender“, singt der Hymnograph im Kanon des Großen Samstags. Der Schöpfer hat in der Person seines Sohnes die Menschen, die Nachkommen Adams, mit sich selbst versöhnt, ohne ihnen Fehler anzurechnen. Er, der keine Sünde kannte, wurde am Kreuz um der Menschen willen „Sünde“, um die „Versöhnung“ des Geschöpfes mit seinem Schöpfer zu ermöglichen. Einer ist für alle gestorben, „damit die Lebenden nicht mehr für sich selbst leben, sondern für Den, der für sie gestorben und auferstanden ist“, schreibt der Apostel Paulus. „Das Alte ist vergangen, und siehe, es ist alles neu geworden“. Deshalb ist jeder, der zu Christus gehört, eine neue Schöpfung.

Den Aposteln und ihren Nachfolgern, allen uns Christen, hat Gott den „Dienst der Versöhnung“ der Menschen mit Gott anvertraut (2. Kor 5 14-21), welcher eine Aufgabe ist, die unsere gottesleugnende Zeit besonders braucht. Die Gemeinschaft mit dem auferstandenen Herrn lässt uns erkennen, dass nicht alles so ist, wie es scheint, sondern, dass alles neu sein kann, erneuert, geheiligt und wahr. Wir sind neue Menschen! Durch seine Auferstehung hat der Herr uns das Leben geschenkt. Wir haben keine Angst vor dem Tod, denn dieser schreckliche Moment unserer Existenz ist zu einem „Pessach“ geworden, zu einem Auszug in einen anderen Lebenszustand.

Unsere Vereinigung mit Christus ist eine ununterbrochene Teilnahme am Paschafest, am Übergang vom Zeitgeschehen und von der Vergänglichkeit zur Ewigkeit und Unvergänglichkeit. Die Liebe Gottes entfremdet uns nicht, sondern verbindet uns mit unseren Mitmenschen. Sie führt uns zur Liebesgabe unserem Nächsten und der ganzen Schöpfung gegenüber. Indem wir die Auferstehungskerze in unserem Geist und in unserem Herzen brennen lassen, erhellen wir mit dem Licht der Erkenntnis und der Wahrheit den Weg unseres Lebens und die Schritte der Menschen um uns herum, nicht nur in Richtung der Versöhnung, sondern auch zur Vereinigung mit Christus, der Quelle des Lebens, „durch den alles geschaffen wurde“.

Als gottesfürchtige und intelligente Menschen erkennen wir die „Schöpfungen“ und ihre Folgen in allen Bereichen der hoch entwickelten materiellen Zivilisation und nutzen sie zum Guten. Wir beten jedoch nur den „Schöpfer“ an, durch die Teilnahme an den heiligenden Handlungen seiner Kirche und besonders durch den Empfang des göttlichen und allerheiligsten Sakramentes, des Leibes und Blutes Jesu Christi, der gestorben und von den Toten auferstanden ist.

„Schmeckt und seht, dass der Herr gut ist“ (Ps 33,9), hat David prophetisch gesungen.

Den Dienst der Göttlichen Liturgie offenbarte der menschenliebende Gott durch seinen Sohn vor der Passion. Er hat uns aufgerufen, mit reiner Seele und reinem Leib den Weg zum Golgotha, den der Heilige Altar repräsentiert, zu gehen, um die wiederholte Opferung und die fortwährende Auferstehung unseres Erlösers zu leben und damit wir alle in Brüderlichkeit, mit den Heiligen und der Gottesmutter, verkünden: „Christus ist wahrhaftig auferstanden!“

Ich bitte Euch auch inständig: Beten wir alle gemeinsam für den Frieden in der Welt, und das Ende des Krieges in der Ukraine auf dass unsere Schwestern und Brüder wieder in Frieden leben können.

Mit diesen demütigen Gedanken wünsche ich Euch als Euer Bischof von Herzen ein frohes Osterfest und eine gesegnete Auferstehungszeit. Mögt Ihr beständig voranschreiten auf dem Weg, der vom Licht unseres auferstandenen Herrn erleuchtet wird. Mögt Ihr stets die unauslöschliche Freude der Auferstehung und Seinen Frieden in Eurem Herzen tragen!

Brüder und Schwestern: Christus ist auferstanden!

Mit väterlicher Liebe und österlichen Wünschen,

Euer Bischof
† Metropolit Arsenios von Austria

Osterbotschaft von Metropolit Arsenios 2019

Prot.Nr. 000066.190423

OSTERN, 2019

Dem Klerus und allen Gläubigender heiligen Metropolis von Austriaund des Exarchates von Ungarn

„Nun wird alles von Licht erfüllt, der Himmel und die Erde, und auch die Unterwelt …“

Liebe Brüder und Schwestern, meine geliebten Kinder im Herrn!

Inmitten der festlichen Freude, in der alles überwältigt ist vom Lichte der AuferstehungChristi und alles diesen Glanz widerscheinen lässt, lädt unsere Heilige Kirche all ihre Kinder ein,unsere Gesichter und Herzen von Licht erfüllen zu lassen, auf dass wir alle, in Liebe und Friede mit dem lebensschaffenden Licht der Auferstehung vereint werden.

Diese überfließende Fülle des Lichts in unserem Leben und in unserem Alltag widerzuspiegeln, dazu sind wir aufgerufen. Ein weiteres Mal wird uns die Gelegenheit geschenkt,zu verstehen und fest zu glauben, dass Christus, das Licht der Welt, von den Toten auferstanden istund die Unterwelt besiegt hat, den Tod, den Teufel und die Sünde. In diesem wahren Glauben können wir im Schein des Lichtes der Auferstehung die Tiefe unserer Existenz begreifen. Das Licht ohne Abend und ohne Ende, das aus dem leeren Grab des Lebensspenders hervorquillt, es vertreibt die vielerlei Schatten unserer Zeit, die uns bedrohen und ängstigen. Der Gottmensch Jesus hat aus Liebe zum Menschen, Seinem Geschöpf, das Kreuz auf sich genommen, ist in die Unterwelt hinabgestiegen und hat den Tod vernichtet, auf dass wir ewiglich mit Ihm leben können, ohne Trauer und ohne Furcht. So können auch wir von Licht erfüllt werden und selbst Licht werden, „Licht Christi“, inmitten der weltlichen Gesellschaft, die dürstet nach Licht und Wahrheit.

Diesen strahlenden, himmlischen und lebensbringenden Überfluss des Lichts beschreibt auch der Völkerapostel Paulus kurz, aber treffend: „Wenn also jemand in Christus ist, dann ist ereine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ (2 Kor 5,17). Christus ruftuns in ein neues, lichtvolles und erneuertes Leben. Wenn wir es zulassen, so wird dieses neue Leben eine Realität, mit der Er uns in Seiner Kirche reich beschenkt, mit väterlicher Sorge und tiefster Liebe, damit wir von diesem Zeitpunkt an auf ewig mit Ihm leben, im Lichte Seiner heiligen Gegenwart.

Dies wird das wahre „Pascha“, sein, der rettende „Übergang“ von uns allen vom Leben der Sünde in die Wahrheit der Gnade, von den verschiedenen dunklen Pfaden dieser Welt hin zumeinzigartigen Weg des Lebens, in das Licht unsers auferstandenen Erlösers und Retters.

Mit diesen herzlichen und väterlichen Gedanken empfangt alle den österlichen Kuss, wie auch den süßklingen und siegreichen Gruß: Christus ist auferstanden, Brüder und Schwerstern!

Mit väterlicher Liebe und österlichen Wünschen,

Euer Bischof

† Metropolit Arsenios von Austria

Weihnachtsbotschaft von Metropolit Arsenios 2018

Prot. Nr. 000192.181214

WEIHNACHTEN, 2018

An den heiligen Klerus und das fromme Kirchenvolk
der Metropolis von Austria und des Exarchats von Ungarn

Meine geliebten Kinder,

Ein weiteres Mal lädt uns unsere Heilige Kirche dazu ein, vor der Krippe zu stehen und gemeinsam, aber auch jeder Einzelne ganz persönlich, Anbeter des Göttlichen Kindes zu werden, des Sohnes und Logos Gottes, der Fleisch angenommen hat aus Liebe zum Geschlecht der Menschen und „sich entäußerte“, um Sein Geschöpf, den Menschen, zu retten. 

Gleichzeitig ertönen in unseren Ohren die wohlklingenden Worte der Hymnographie, die uns zu Beginn mit dem „Kommt, ihr Gläubigen, und seht“ rufen, zu kommen und zu sehen, auf dass wir zunächst Betrachter des Mysteriums werden, ohne jedoch statisch in diesem Zustand zu verbleiben. Nahtlos schließt sich die Einladung des Psalmisten an, indem er spricht: „folgen wir also“. Er fordert uns alle auf, nicht neben dem Mysterium stehenzubleiben, sondern an diesem teilzuhaben, dem strahlenden Stern zu folgen, unser Leben zu erhellen, unsere Gedanken zu verändern, jedem Tag Sinn zu verleihen und die Größe der Gabe zu bedenken und zu verstehen, den Reichtum der Wohltaten der Entäußerung (Kenose) Gottes aus Seiner unendlichen Liebe zum Menschen.

In diesem Rahmen fordert unsere Kirche uns alle auf, sich nicht auf das Sichtbare zu beschränken, sondern einzutreten in das, was Weihnachten eigentlich ist. Betrachten wir Weihnachten als einzigartiges Geschenk des Himmels an die Erde und erleben wir es als ein persönliches Geschehen, das kommt, um unser Leben zu erneuern.

Schmuck und Geschenke geben Weihnachten nicht seine Bedeutung. In wenigen Tagen werden diese vergangen sein, und wir warten auf sie die nächsten Jahre. Das große Geschenk von Weihnachten ist jedoch, dass der fleischgewordene Christus selbst nicht nur für einen Tag bei uns bleibt. Er ist gekommen, um dauerhaft bei uns zu sein, in der Göttlichen Eucharistie, im Leben der Kirche, in den Heiligen Mysterien, in der Gnade und im Segen Gottes.

Aus diesem Grunde möchte ich mich dieses Jahr väterlich an euch alle wenden, die gesegneten geistlichen Kinder der Heiligen Metropolis von Austria und des Exarchats von Ungarn, und euch bitten, dass wir alle versuchen wollen, das wahrhafte Weihnachten zu erleben, innerlich, geistig und ewiglich. Bewahren wir in unserem Geist und in unserem Herzen die Größe Gottes, der sich entäußert hat, der Fleisch angenommen hat, um für uns unsere ursprüngliche Schönheit wieder zu erlangen, die Größe Seiner Herrlichkeit. Wir wollen verstehen, dass der fleischgewordene Gott uns den wahrhaften Lebenswandel erhellt, nämlich in der liebenden Darbringung und in der willentlichen Entäußerung. Er lehrt uns, mit dem Anderen und für den Anderen zu leben.

Ich bitte euch, dieses himmlische Geschenk zu behalten, es wertzuschätzen, es zu verstehen und es wahrhaft zu leben. Nicht nur einen Tag lang, sondern an jedem Tag und zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens. An den leichten und freudvollen Tagen, besonders aber an den schwierigen und traurigen. Erinnern wir uns daran, dass wir nicht alleine sind, sondern „Teilhaber geworden sind an der göttlichen Natur“, dass wir also als Personen mit unserem Gott selbst kommunizieren, nicht nur einmal im Jahr und gelegentlich, sondern ewiglich und unendlich.

Mit diesen demütigen Gedanken wünsche ich euch von Herzen, dass ihr mit Freude eintretet in die kommenden gesegneten Weihnachtsfeiertage und dass wir gewürdigt werden, in rechter Weise an die Schwelle des Neuen Jahres 2019 zu treten, in welchem wir eingeladen sind, mit Früchten und Taten der Liebe und der Versöhnung zu bereichern, besonders aber, auf geistliche Weise Frucht zu bringen, um die Herzen der Menschen schöner und weiter zu machen.

Mit väterlicher Liebe und segensreichen Feiertagswünschen

† Metropolit Arsenios von Austria

Osterbotschaft 2018 von Seiner Eminenz Metropolit Arsenios von Austria

α.α. 000061.180403

OSTERN, 2018

Dem Klerus und allen Gläubigen
der heiligen Metropolis von Austria
und des Exarchates von Ungarn

Liebe Brüder und Schwestern, meine lieben Kinder im Herrn!

Wie jedes Jahr würdigt uns die Gnade Gottes, den Sieg des Lebens über den Tod zu feiern. Das Leben hat den Tod besiegt – der Tod hat keine Macht mehr! Die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus ist ein wahrhaft weltenwendendes Ereignis, das die ganze Menschheit und jeden einzelnen Menschen ganz persönlich betrifft. Wir Menschen, indem wir Gottes ausgestreckte Hand ergreifen, können voll Vertrauen hoffen, dass nicht Leid, Dunkelheit und Tod das letzte Wort haben werden, sondern Freude, Licht und das ewige Leben mit Gott.

In der näheren Betrachtung der Auferstehungsikone werden wir feststellen, dass sie den Abstieg Jesu in Unterwelt darstellt. „Mit dem Leib warst Du im Grabe, mit der Seele in der Unterwelt als Gott ... warst Du Christus“, so bekennen wir jubelnd in der österlichen Liturgie. Wahrhaftig, es ist ein Grund zur Freude für die Menschen! Christus wurde vom Tode auferweckt und mit Christus die ganze Menschheit. Der Herr ist „zu den Toten“ hinabgestiegen und brachte ihnen das Königreich Gottes und hat sie mitauferweckt und sie der Gemeinschaft mit Gott zugeführt. Der Herr macht den Menschen lebendig! Christus hat die Macht des Sündentodes gebrochen und reicht uns die Hand, die wir durch die Sünde von Gott getrennt sind, mit Ihm in die himmlische und lebenspendende Gemeinschaft mit dem Vater und dem Heiligen Geist einzutreten.

Mit diesen Gedanken möchte ich Euch inständig bitten: Ergreifen wir das Leben, das Christus uns anbietet und preisen und loben wir Gott für Seine unendlich große Menschenliebe. Danken wir ihm, dass er uns den Weg öffnet, unser Leben in einer neuen Freiheit und Liebe in der Gemeinschaft mit Ihm und unseren Brüdern und Schwestern zu leben.

Ich umarme Euch und wünsche Euch allen von Herzen, dass wir Ostern erleben und den Schritt des Lebens machen, der in das Leben der Auferstehung führt und dass wir stets die Freude und den Segen der Gemeinschaft erfahren!

Christus ist auferstanden! Der Herr ist wahrhaft auferstanden! Seid guten Mutes, fürchtet euch nicht!

Mit väterlicher Liebe und österlichen Wünschen,
Euer Bischof
† Metropolit Arsenios von Austria

Weihnachtsbotschaft von Metropolit Arsenios 2017

Prot. Nr. 000254.151217

WEIHNACHTEN, 2017

Dem heiligen Klerus und frommen Kirchenvolk
der Metropolis von Austria und des Exarchates von Ungarn

Für ein weiteres Jahr lädt unsere Heilige Kirche alle ihre Kinder ein, das große Ereignis der Geburt des Sohnes und Logos Gottes „für uns und zu unserem Heil“, zu leben. Sie ruft uns dazu auf, nicht nur Zeugen zu sein, sondern Mit-Teilhaber an diesem weltrettenden Ereignis zu werden.

Die Lehre der Kirchenväter betont in einem einzigen Satz die Größe und die Wichtigkeit des Weihnachtsfestes: „Gott wurde Mensch, damit der Mensch Gott werde“. Genau in diese Wirklichkeit lädt uns die Kirche ein, unser Leben einzubringen, unserem Alltag Sinn zu geben, unsere Leidenschaften und Fehler zu besiegen und auf dem Weg zu wandeln, den unser barmherziger Gott uns mit Seiner Fleischwerdung und mit Seinem ganzen Göttlichen Heilsplan weit eröffnet hat.

Es ist wahr, dass der Herr „sich entäußerte“, das heißt, „sich entleerte“, in Seiner unbegreiflichen Herabkunft sich erniedrigte, um das Menschengeschlecht zu retten. Die Fleischwerdung des Logos, die Göttliche Geburt, hatte nur eine einzige Motivation, nur ein einziges Ziel: die Liebe Gottes zum Menschen, die Einladung, dass der Mensch auf ewig mit Gott lebe. So kommt Christus nicht in die Welt, um einen Lebensstil zu predigen, sondern um selbst das Leben für die Menschen zu sein. Dies hat entscheidende Bedeutung in unserem Alltag als Christen. Mit unserem Leben in der Heiligen Kirche und in der Teilhabe an ihren Heiligen Mysterien, an erster Stelle der Göttlichen Kommunion, leben wir unverkürzt die Größe der Liebe und des Geschenkes Gottes an den Menschen.

Mit diesen Gedanken, möchte ich Euch väterlich einladen, unser ganzes Leben, so gut wie möglich, auf diese Weise in das Weihnachtsfest einzugliedern, wie auch an allen Heiligen Zwölf Tagen der Weihnachtszeit. Diese Tage mögen nicht nur oberflächliche Änderungen mit sich bringen, sondern Beginn eines neuen Lebens werden, damit wir die Ewigkeit erben, das vollendete Leben mit unserem Gott und Vater.

Mit all meiner Liebe wünsche ich Euch schöne und gesegnete Weihnachten, voller Gnade unseres Dreiheiligen Gottes, damit die Teilnahme an diesem Göttlichen Fest auf lebendige und „entäußernde“ Weise geschehe, damit sie den Beginn eines neuen rettenden Weges werde.

Unser Herr segne das neue Jahr 2018, das bald beginnt, und schenke einem jeden einzelnen und allen gemeinsam Seine reichen Gaben und Seinen Segen.

Mit väterlicher Liebe und segensreichen Feiertagswünschen
† Metropolit Arsenios von Austria

Osterbotschaft S.E. des Metropoliten Arsenios 2017

Prot.Zl. 000064.170407

OSTERN, 2017

Dem Klerus und allen Gläubigen
der heiligen Metropolis von Austria
und des Exarchates von Ungarn

„Lasst uns die Sinne reinigen, und wir werden schauen, wie Christus im unzugänglichen Lichte der Auferstehung erstrahlt ...“

Liebe Brüder und Schwestern, meine lieben Kinder im Herrn!

Der große Tag des Festes der Auferstehung Christi erscheint vor uns und lädt uns ein, mit gereinigten Sinnen das Licht, das unsere Existenz und unser ganzes Leben erleuchtet, zu „sehen“ und mehr noch, es zu leben, den auferstandenen Christus.

Der Lebensspender, Christus ruft uns dazu auf, am Erlebnis des Kreuzes teilzunehmen, Teilhaber an der Freude der Auferstehung zu werden und unsere Existenz und unser Leben in das Mysterium Seiner Auferstehung hineinzutragen.

Ostern ist nicht allein mit der Karwoche und der Auferstehungsfeier gleichzusetzen. Das Fest der Feste beschränkt sich nicht auf einige wenige Tage des liturgischen Jahres. Es ist das Hochfest der Hochfeste, das uns jeden Tag beeinflusst und unserer ganzen Existenz erst Sinn verleiht!

Wir feiern die Tatsache, dass unser Gott ein Gott des Lebens ist. Wir jubeln darüber, dass Er den Tod besiegt hat. Wir erinnern uns nicht nur einfach an ein Ereignis aus der Vergangenheit, sondern leben heute die Bedeutung des Opfers Christi am Kreuz, nicht nur emotional, sondern existenziell, als Zeichen der Änderung unseres eigenen Lebens, als Möglichkeit der Umkehr und Rückkehr zu Ihm. Die österliche Freude ist dann wahrhaft, wenn dieses Fest der Anlass wird, das Königreich Gottes zu leben, wenn der alte Mensch zum neuen Leben geführt wird, zum Leben der Auferstehung.

Väterlich wünsche ich euch, dass das abendlose Licht der Auferstehung Christi eure Schritte und euren Weg erleuchte. Es erfasse mit seinem Schein eure Familien und jeden einzelnen persönlich, damit sich euer Leben an diesem unauslöschlichen Licht ausrichte, dem es möglich ist, jegliche Finsternis zu besiegen und die menschliche Existenz zu erleuchten und sie so des ewigen Lebens und des Erbarmens unseres Heiligen Dreifaltigen Gottes zu würdigen.

Christus ist auferstanden, Brüder! Der Herr ist wahrhaft auferstanden!

Mit väterlicher Liebe und österlichen Wünschen,
Euer Bischof
† Metropolit Arsenios von Austria

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