Feier der Liturgie des Heiligen Jakobus am österreichischen und griechischen Nationalfeiertag

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Anlässlich des Festes des Hl. Apostels Jakobus, des Bruders des Herrn, wurde am Sonntag, 26. Oktober, in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit die Liturgie des Hl. Jakobus gefeiert. Diese sehr alte Liturgieform wird in der heutigen liturgischen Praxis nur noch selten verwendet. Ein Anlass ist das Fest des Hl Apostels (23. Oktober). Zahlreiche Gläubige nahmen an dieser besonderen liturgischen Erfahrung teil. Im Anschluss an die Liturgie wurde ein Dankgebet aus Anlass des österreichischen und des griechischen Nationalfeiertags gesungen und für das Wohl und den Segen der beiden Völker gebetet. Danach wurde auf dem griechischen Teil des Friedhofs St. Marx in Wien ein Totengedenken für die Verstorbenen gesungen.

1145507538.jpgMetropolit Arsenios nahm in seiner Predigt Bezug auf das Tagesevangeliums von der Heilung des Besessenen von Gerasa (Lk. 8,26-39) und sprach über die Wichtigkeit und den Nutzen der Freiheit. Der Besessene von Gerasa trug eine Vielzahl von Dämonen ich sich, die sein Leben weitgehend beherrschten, seine Persönlichkeit spalteten und jede Art von menschlicher Gemeinschaft und sozialen Kontakten unmöglich machten. Durch die Begegnung mit Christus wurde er von diesen Dämonen geheilt und war in Einheit mit Christus. Auch an der sozialen Gemeinschaft Gerasas konnte der Geheilte so wieder teilnehmen.

Die Bewohner von Gerasa wollten aber die Einheit mit Christus nicht, da er den Dämonen erlaubt hatte, ihre Schweineherde in den Abgrund zu treiben. Die Zucht von Schweinen war nach jüdischem Recht und Reinheitsgebot zwar verboten, aber sehr gewinnbringend. Christus hatte also den Reichtum und die Pläne der Gerasener gestört, was diese ihm übelnahmen und ihn wegschickten. Sie zogen Einsamkeit und Isolation vor und wollten nicht befreit werden. Jeder Mensch solle aber Christus in Freiheit folgen können um die frohe Botschaft des Evangeliums mit Freude in seiner ganzen Fülle zu erleben, betonte Metropolit Arsenios.

4133999298.jpgDer Metropolit sprach auch über die Bedeutung des Wiederstandes der Griechen im Jahre 1940 gegen die faschistischen Invasoren. Das „Nein“ zur italienischen Besetzung sei ein „Ja“ zur Freiheit gewesen. Heute würden wir alle die Früchte dieser Freiheit in einem vereinten Europa genießen, dessen Bedeutung für seine Bewohner nicht hoch genug geschätzt werden könne. Metropolit Arsenios schloss mit den Worten: „Gemeinsam können wir viel für Europa erreichen!“ Die Botschafterin Griechenlands in Österreich, Chryssoula Aliferi, sprach über die Bedeutung des Westens und wie wichtig das „Nein“ der Griechen 1940 für die westliche Welt gewesen sei. So wie es 1940 wichtig gewesen sei, „Nein“ zu sagen, so sei es jetzt wichtig „Ja“ zu sagen zu einem vereinten und solidarischen Europa.

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17. Januar 2021: Sonntag

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