Kirchen in Österreich nehmen soziale Verantwortung wahr

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Die Kirchen sind mehr denn je dazu aufgerufen, ihren nächstenliebenden und konstruktiven Beitrag für die Entfaltung der Solidarität und des Zusammenhaltes in der österreichischen Gesellschaft zu leisten. Das hat Metropolit Arsenios in seinem Impulsreferat bei  einer ökumenischen Dialogkonferenz am 3. Dezember in Wien betont. Die Veranstaltung war der Schlusspunkt des Prozesses “Sozialwort 10+”. Seit Herbst 2013 haben dazu Engagierte aus den 16 Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRKÖ) und darüber hinaus in Lesekreisen, Konferenzen und Dialogveranstaltung über soziale Grundsatzfragen diskutiert und diese schlussendlich zu fünf Schwerpunkten zusammengefasst: Soziale Sicherheit, gerechtes Wirtschaften, menschengerechte Arbeitsbedingungen, Verteilungsgerechtigkeit und die globale Verantwortung der Kirchen.

Wörtlich sagte Metropolit Arsenios in seinen Ausführungen: “Die christlichen Kirchen in Österreich und somit auch die Orthodoxe Kirche nehmen ihre wichtige und unersetzliche Rolle und Aufgabe in der Stärkung des sozialen Zusammenhalts aktiv wahr und widmen sich direkt und sorgfältig den menschlichen Sorgen und Problemen in unserem Land, indem sie die existentiell wegweisende Botschaft des Christentums in den vielen Lebensbereichen der Menschen vermitteln.” Denn die christliche Botschaft habe einen direkten Bezug zum menschlichen Leben. “Wenn es uns nicht gelungen ist, dies wahrnehmbar zu machen, und die Religiosität in Europa schwindet, liegt es nicht an der Wahrheit des Evangeliums und an der Bedeutung der christlichen Botschaft, sondern an unserer Unfähigkeit, diese zentrale Botschaft des Christentums entweder verständlich oder überhaupt adäquat vermittelt zu haben.”

Weiters thematisierte der Metropolit die Schöpfungsverantwortung der Christen: “Die Schöpfung des Menschen und die Entwicklung seiner Beziehung zu Gott berühren ein Kernproblem seit Anbeginn der Zeiten. Es ist dies der Bruch der Gemeinschaft zwischen Mensch und Gott, der Menschen untereinander und der Menschen mit der sie umgebenden Natur. Unser ureigener Lebenssinn besteht darin, diesen Bruch zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und Mensch, zwischen Ebenbild und Gleichnis zu heilen. Die Kirche Gottes leistet dabei nicht nur aktiv Hilfe, sie ist vielmehr der Raum und die Gemeinschaft, innerhalb derer diese Wiederherstellung vollzogen werden kann.”

Alle im ÖRKÖ vertretenen Kirchen waren am 2003 veröffentlichten “Ökumenischen Sozialwort” beteiligt, das nun im Rahmen der Initiative “Sozialwort 10+” aktualisiert werden sollte. Die Katholische Sozialakademie Österreichs (ksoe) war mit der Koordination des Gesamtprojektes beauftragt. ksoe-Direktorin Magdalena Holztrattner überreichte die Ergebnisse von “Sozialwort 10+” zum Abschluss der Dialogkonferenz am 3. Dezember  an den ÖRKÖ-Vorsitzenden Superintendent Lothar Pöll.

Pöll betonte bei der Übergabe, dass sich der ÖRKÖ “mit höchster Professionalität” der Vorschläge annehmen werde. Für den Frieden brauche es zuerst einmal Gerechtigkeit und einen Ausgleich zwischen Arm und Reich. Deswegen seien die Schwerpunkte “gut gewählt”. Die Erde gehöre Gott und nicht den Konzernen oder Banken, so Pöll.

 

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