Feier der Theophanie und Große Wasserweihe am Donaukanal 2015

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Am Dienstag, den 6. Jänner 2015 wurde in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien die Göttliche Liturgie zum Fest der Taufe Christi, der Theophanie, gefeiert. Mehrere hundert Gläubige nahmen an der Liturgie und der anschließenden Wasserweihe teil. In seiner Predigt betonte Metropolit Arsenios, dass das Fest der Theophanie eines der größten Feste des Kirchenjahres ist: „Nachdem Gott aus Liebe zu den Menschen Fleisch angenommen und in einem menschlichen Körper geboren wurde, wird uns Menschen klar, dass Er dies getan hat, um in Freiheit Seinen Wunsch zu erfüllen: nämlich die Menschen vor der Verdammnis zu retten. Jesus Christus hat die menschliche Hülle angenommen, um den Menschen das Reich Gottes zu verkünden, aber um gleichzeitig jene Schritte zu tun, derer es bedarf, um die Menschheit aus den Fesseln der Verdammnis zu lösen. Die Taufe Christi wird als eine große Zuwendung des Vaters zu den Menschen hin verstanden, als eine Offenbarung Gottes, weswegen wir heute dieses Fest Epiphanie oder Theophanie nennen, also die Erscheinung Gottes.“

 

 

1794631130.jpgZur Wasserweihe, welche der Feier der Liturgie folgte, erklärte der Metropolit: „Der Weihe des Wassers liegt die Vorstellung zugrunde, dass das Wasser eine der wichtigsten Grundlagen des Lebens ist. So wird es geweiht und die Gläubigen trinken davon und segnen damit ihre Häuser und Wohnungen. In der Segnung spiegelt sich die Verantwortung des Menschen, nicht nur für sich und seine Mitmenschen, sondern für die ganze von Gott dem Menschen überantwortete Schöpfung wider. So ist die Segnung nicht eine Segnung des Flusses oder eines Sees, sondern sie findet stellvertretend für alle Wasser, und darüber hinaus für die ganze Natur statt.“

1469566058.jpgAuch der katholische Bischof von Eisenstadt, Ägidius Zsifkovics war überraschend gekommen, um das Fest der Taufe Christi gemeinsam mit den Orthodoxen Christen zu feiern. Metropolit Arsenios begrüßte Bischof Ägidius herzlich und dankte ihm für seinen Besuch sowie für all seine brüderliche Unterstützung im vergangenen Jahr, insbesondere durch die Stiftung eines Grundstücks für die Errichtung des ersten orthodoxen Klosters in Österreich. Er überreichte dem Bischof als spontanes Geschenk sein Brustkreuz und brachte seinen Hoffnung zum Ausdruck, dass die guten Beziehungen zwischen der Diözese Eisenstadt und der Metropolis von Austria auch in Zukunft blühen und sich vertiefen mögen und reiche Frucht bringen werden, zum Wohle aller Menschen in Österreich. An den Gottesdiensten nahmen auch die Botschafterin Griechenlands Chryssoula Aliferi, sowie der Generalkonsul Griechenlands Demetrios Daskalakis teil.

3853979770.jpgIm Anschluss an die Wasserweihe begaben sich alle Anwesenden zum Donaukanal, um dort entsprechend der Tradition der Kirche die Flüsse und Gewässer zu segnen. Hier betonte der Metropolit die Heiligkeit der Schöpfung, welche der Mensch durch seine Sünden vergessen habe. Die Bedeutung des Festes 1917231636.jpgder Theophanie sei die Wiederherstellung der Beziehung des Menschen zu Gottes Schöpfung, sowie eine Offenbarung der Dreifaltigkeit Gottes –des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Er forderte alle Menschen auf, auf die Warnzeichen der Naturkatastrophen zu achten und ihr Verhalten gegenüber der Schöpfung zu ändern. „Wir als Menschheit tragen eine große Verantwortung für die Erde, auf der wir leben dürfen.“

2675393306.jpgAm Vorabend hatte Metropolit Arsenios bereits in Linz die Göttliche Liturgie und die große Wasserweihe gefeiert. Er lud die Gläubigen ein, die liturgischen Termine des kommenden Jahres wahrzunehmen und alle gemeinsam zusammenzuarbeiten, auf dass auch in Linz eine harmonische und konstruktive Einheit zwischen allen Menschen herrsche.

 

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