Feier der Großen Wasserweihe in Ungarn

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Am Wochenende des 17. und 18. Jänner 2015 besuchte Metropolit Arsenios das Exarchat von Ungarn, um dort gemeinsam mit den Priestern und Gläubigen des Exarchates die große Wasserweihe zu feiern. Am Samstag, den 17. Jänner besuchte der Metropolit gemeinsam mit Mönchspriester Paisios die Gemeinde in Keszthely am Plattensee. Sie feierten gemeinsam mit Erzpriester Josef Kalota, Mönchspriester Martin, Priester Gregorios Nasinak und den Gläubigen des Exarchates die Göttliche Liturgie und die Wasserweihe in der römisch-katholischen Kirche in Keszthely, welche der dortige Pfarrer wieder einmal großzügig zur Verfügung gestellt hatte. Danach begaben sich alle Anwesenden unter musikalischer Begleitung durch die Kinder in einer feierlichen Prozession zum Plattensee, um ihn zu segnen.

3983924265.jpgDer Metropolit wandte sich in seiner Predigt besonders an die Kinder der Schule des Exarchates in Keszthely, welche an den Feierlichkeiten teilnahmen. Er betonte die Beziehung Christi zu uns Menschen und besonders zu jungen Menschen und die Wichtigkeit, diese Beziehung, diese Freundschaft Christi anzunehmen und zu vertiefen. Nach der Segnung des Plattensees waren alle Anwesenden zum Mittagessen eingeladen um gemeinsam das Fest der Taufe Christi zu feiern. Nach dem Essen trugen die Kinder der Schule Lieder und Gedichte zu den Festen der Geburt und der Taufe Christi vor.

3491100057.jpgAm Sonntag, den 18. Jänner zelebrierte Metropolit Arsenios gemeinsam mit Erzpriester Josef Kalota, Mönchspriester Paisios, Priester Gregorios Nasinak und Priester Makarios Beke die Göttliche Liturgie in der Kapelle des Hl. Hierotheos und Stephanos in Budapest. Nach der Liturgie versammelten sich fast 600 Gläubige gemeinsam mit zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Ungarn, darunter der Botschafter Griechenlands Dimitrios Yannakakis, der Präsident der griechischen Selbstverwaltung in Ungarn Georgios Koukoumtzis, sowie der Beauftragte der Griechen im ungarischen Parlament Laokratis Koranis, auf einem Schiff auf der Donau, um dort gegenüber der vom Moskauer Patriarchat besetzten griechischen Kirche der Entschlafung der Gottesmutter die Wasserweihe und die Segnung der Donau zu feiern. Alle Anwesenden äußerten den Wunsch, dass diese Kirche im Geiste der brüderlichen Nächstenliebe wieder an die griechische Gemeinde zurückgegeben werden möge.

1647651209.jpgDas Schiff fuhr dann von Budapest nach Vác wo die Gläubigen die historische griechische Kirche des Hl. Nikolaus besuchten. In dieser Kirche, welche zur Zeit als Museum genutzt wird, hielt der Metropolit ein Totengedenken für die Stifter der Kirche und segnete die Vasilopita. Es handelte sich um einen sehr emotionalen Moment, da zum ersten Mal seit vielen Jahren in dieser Kirche wieder Gebete und Gesänge erklungen waren. Höhepunkt war das feierliche „Christos Anesti“, welches von allen Anwesenden von Herzen gesungen wurde.

1599406137.jpgIn seiner Predigt betonte der Metropolit die Bedeutung der Bewahrung der Tradition und der Einheit, so dass Gott von uns allen im einmütigen Geist der Liebe gepriesen werden möge. Er führte aus, dass das Wasser die Grundlage allen Lebens, des Lebens der Menschen, der Tiere und der 418740969.jpgPflanzen ist. Deshalb feiern wir am Fest der Erscheinung des Herrn die Wasserweihe, weil wir so die Natur und unsere Umwelt heiligen und weil wir durch das Wasser der Taufe  in Christus geboren werden. Während der Fahrt nach Vác wurde ein Vortrag über die Geschichte der Orthodoxie und des Griechentums in Ungarn gehalten und griechische und ungarische Lieder und Tänze vorgetragen. Während seines Besuches überreichte Metropolit Arsenios auch die Einnahmen des Weihnachtsbazars in Wien, sowie der Spenden während der Gesänge der Weihnachtslieder (Kalanda). Dieses Geld wird für die pastoralen und karitativen Tätigkeiten des Exarchats von Ungarn verwendet werden.

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