Feier der Entschlafung der Gottesgebärerin in Wien

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Am 14. und 15. August wurde in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien das Fest der Entschlafung der Gottesgebärerin feierlich begangen. Am Vorabend des Festes, am Freitag den 14. August, wurde die große Vesper des Festes zelebriert und von Klerus und Gläubigen gemeinsam die Engomia (Loblieder) vor der Ikone der Gottesgebärerin gesungen. Metropolit Arsenios erläuterte, dass die Gottesgebärerin für uns in vielfacher Hinsicht ein Vorbild ist, vor allem in ihrer Demut, ihrer Geduld und ihrer Gottesfurcht. „Ihre Entschlafung war nicht das traurige Ende ihres Lebens, sondern ein neuer Anfang. In Folge der Auferstehung ihres Sohnes lebt die Gottesgebärerin weiter und ist jederzeit bereit, uns zur Seite zu stehen. Alle Christen wenden sich mit ihren Gebeten zu ihr, im Wissen, dass sie uns eine immerwährende Hilfe ist. Heute singen wir die Loblieder an die Allheilige Gottesmutter und bitten um ihren Beistand. Möge unsere Herrin unsere Gebete der Fastenzeit der vergangenen 15 Tage erhören und allen Menschen, die Sie um ihre Hilfe bitten, beistehen“.

3945341563.jpgAm Samstag den 15. August zelebrierte Metropolit Arsenios die Göttliche Liturgie gemeinsam mit Mönchpriester Paisios, Priester Nikolaus von der Antiochenischen Gemeinde, Priester Stefan von der Bulgarischen Kirche, sowie Erzdiakon Athanasius. Eine große Zahl Gläubiger aus allen Orthodoxen Gemeinden Wiens und aus der Umgebung hatten sich zu den Feierlichkeiten zu diesem großen Fest versammelt. Auch Vater Nikon, Mönch aus der Nea Skiti im Berg Athos, sowie zwei Mönche des neuen Klosters Maria Schutz in Österreich nahmen an der Göttlichen Liturgie teil.

2447995163.jpgMetropolit Arsenios erteilte Vater Nikon seinen Segen, zu den Gläubigen zu sprechen, damit diese zum heutigen Fest ein Wort vom Berg Athos, dem „Garten der Gottesgebärerin“ hören konnten. Vater Nikon führte aus, dass die Gottesmutter, trotz ihrer Entschlafung, am Leben ist und Sie unsere Fürbitte an ihren Sohn vermittelt. Vater Nikon betonte: „Nach 2000 Jahren dürfen wir nicht mehr sagen, dass wir an Gott glauben, aber nichts konkretes darüber wissen, wie unser Herr und seine Mutter in unserem Leben wirken. Es handelt sich nicht mehr nur um den Glauben an Gott und um die Huldigung 600419595.jpg der Gottesgebärerin, sondern um eine feste Überzeugung, dass sie stets an unserer Seite sind“.  Er erwähnte auch die zahlreichen Wunder, die den Gläubigen bekannt sind, nicht weil sie davon gehört haben, sondern weil sie sich in ihren Leben ereignet haben. Abschließend forderte Vater Nikon die Gläubigen auf, sich aktiv in die Gemeinde einzubinden, zu beichten und an den gnadenspendenden Sakramenten der Kirche teilzunehmen und die Priestern stets zu unterstützen, denn diese brauchen die Hilfe der Gläubigen, um ihr diakonisches Werk und ihre geistlichen Aufgaben erfüllen zu können.

Am Ende der Liturgie wurden die Artoklasia gesungen, die dargebrachten Brote gesegnet und für die Lebenden und Verstorbenen gebetet. Metropolit Arsenios wünschte allen Gläubigen durch die Fürbitte der Gottesgebärerin Gottes reichen Segen. Er dankte Vater Nikon für sein geistliches Wort und stellte die konzelebrierenden Priester und die Mönche des Klosters Maria Schutz der Gemeinde vor. Der Metropolit brachte seine Freude über die gemeinsame Feier dieses großen Festes zum Ausdruck, zu dem so viele Gläubige zusammengekommen waren und wünschte allen Anwesenden, dass die Allerheiligste Gottesgebärerin auch in Zukunft der Kirche und Ihren Gläubigen hilfreich zur Seite stehen möge.

514426043.jpgIn der orthodoxen Tradition wird dieses Fest auch als „Ostern des Sommers“ bezeichnet. Das Kirchenjahr schließt mit dem letzten Ereignis im Leben der Allheiligen Jungfrau Maria, ihrer Entschlafung, so wie es mit ihrer Geburt im September begonnen hat. Dadurch wird das Leben der Gottesgebärerin den Gläubigen immer wieder ins Gedächtnis gerufen und sie werden ermutigt, während des ganzen Jahres ihre Gebete an die Gottesmutter zu richten.

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24. Januar 2021: 14. Lukassonntag

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