Wien: Metropolit Arsenios auf der Eröffnungssitzung der Interparlamentary Assembly on Orthodoxy (IAO)

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Am Donnerstag 25. Juni nahm Metropolit Arsenios gemeinsam mit  dem serbisch-orthodoxen Bischof Andrej (Cilerdzic), Erzpriester Vladimir Tyschuk von der russisch-orthodoxen Kirche in Wien, sowie weiteren Vertretern der Orthodoxen Kirche an der Eröffnungssitzung des jährlichen Treffens der Interparlamentary Assembly on Orthodoxy (IAO) in den Räumen des Alten Wiener Rathauses teil. Die Parlamentarier hatten gemeinsam mit Vertretern der Orthodoxen Kirche bis zum 29. Juni in Wien verschiedene Sitzungen, wobei das Hauptthema der heurigen Generalversammlung die „Orthodoxen historischen Gemeinschaften in Europa und in der ganzen Welt“ war.

In ihren Begrüßungsreden sprachen sowohl IAO-Präsident Sergey Popov – er ist auch Mitglied der russischen Duma – als auch der Interims-Generalssekretär der IAO,  Ioannis Amanatidis, seines Zeichens auch Mitglied des griechischen Parlaments, von der enormen Bedeutung dieser Versammlung für die orthodoxen Länder, die Orthodoxie im Allgemeinen sowie für die Staatengemeinschaft insgesamt.  So sollen die Beziehungen zwischen der Orthodoxie und allen Religionen erfüllt sein von Toleranz und der Bereitschaft zum Dialog. Es sei, so die Redner, ein beachtlicher Fortschritt in dieser Richtung in den letzten 50 Jahren erreicht worden, doch bleiben viele Herausforderungen für die Zukunft.

Ein wichtiger Aspekt für die Zukunft wird die Erreichung des Friedens für Nord und Süd sein, sowie die Lösungsfindung für die zahlreichen Konflikte. Die orthodoxen Länder sehen sich auch dem Problem gegenüber mit der Veränderung in der Demographie, so werden diese Gesellschaften immer älter.

Die orthodoxen Parlamentarier, die orthodoxen Staaten sowie die Orthodoxe Kirche sind verpflichtet, um die eigene Identität mit friedlichen Mitteln zu kämpfen und der Intoleranz keine Chance zu geben.

Im Namen seiner Allheiligkeit des Ökumenischen Patriarch Bartholomaios verlas Metropolit Arsenios die Grußworte aus Konstantinopel. In seiner Rede an die Interparlamentarische Versammlung sagte Patriarch Bartholomaios, dass in der orthodoxen Tradition und dem 28. Kanon des 4. Ökumenischen Konzils folgend, von Anbeginn die Organisation und Fürsorge für die orthodoxen Gläubigen außerhalb der kanonischen Gebiete, insbesondere in der Diaspora, von der Mutterkirche von Konstantinopel durchgeführt wurde. Der Patriarch wörtlich: „Demnach ist es kanonisches Recht des Ökumenischen Patriarchats, aber gleichzeitig auch eine charakteristische Besonderheit unserer orthodoxen Nation, dass wo immer man sich findet, Kirchen zu Ehren des Gottes unserer Väter errichtet werden, als ein sicherer Anker und klares Zeichen unserer besonderen Identität…“

Die Existenz von historischen orthodoxen Gemeinschaften, wie beispielsweise in Wien, Venedig oder Budapest, zeige, so Patriarch Bartholomaios, eine „stumme Proklamation der Präsenz des leibhaftigen Herrn Jesus Christus unter uns und die Heiligung aller frommen Gläubigen, die die heilige Kirche begehen im Zentrum jeder Gemeinschaft“.

Patriarch Bartholomaios unterstrich auch, dass die Präsenz der Orthodoxie in einem heterogenen Umfeld diese zu einem Pol der Anziehung für viele andere Menschen macht, die nach Wahrheit und Authentizität der apostolischen und evangelikalen Tradition suchen, die ununterbrochen in unserer heilige Orthodoxen Kirche erfahren wird. Er hob das mannigfaltige und vielfache Zeugnis der Orthodoxie und ihr Beitrag in der Gesellschaft, besonders aber die missionarische Bedeutung für die orthodoxen Gemeinschaften in Europa und in der Diaspora insgesamt sind hervor.

Der Interparlamentarischen Versammlung wurden ebenfalls Grußbotschaften vom russischen Patriarchen Kyrill und vom Patriarchen von Alexandrien Theodoros übermittelt.

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