Pastoralbesuch in der ukrainischsprachigen Kirchengemeinde des Heiligen Apostel Andreas, Erzbischöfliche Göttliche Liturgie
Wasserweihe am Plattensee und Erzbischöfliche Göttliche Liturgie in Keszthely
Pastoralbesuch, Erzbischöfliche Göttliche Liturgie, Große Wasserweihe und Anschnitt der Vasilopita in der Kirchengemeinde zu den Heiligen Drei Hierarchen in Bregenz
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie, Große Wasserweihe und Anschnitt der Vasilopita in der Kirchengemeinde zum Heiligen Johannes dem Täufer in Innsbruck
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie und Große Wasserweihe in der Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie am Sonntag vor der Theophanie in der Kirche zum Heiligen Georg in Wien

Stellungnahme Seiner Eminenz Arsenios von Austria zu den haltlosen Angriffen gegen Seine Allheiligkeit den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios

Wir leben, meine Brüder, in einer Welt, in der sich das Wort vervielfältigt hat, aber der Sinn schwindet. Wo alles interpretiert, aber nur weniges verstanden wird. Inmitten dieser Verwirrung ist der jüngste Angriff gegen den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios nicht bloß eine weitere Episode politischer Auseinandersetzung. Er ist etwas Tieferes und Schmerzhafteres. Er ist ein Symptom einer geistlichen Krankheit, die sich nicht auf die Grenzen der Diplomatie beschränkt, sondern den Kern unseres kirchlichen Selbstbewusstseins berührt.

Wenn das Wort an den Punkt gelangt, sich in apokalyptische Phraseologie zu kleiden und Vorwürfe der geistlichen Dämonisierung auszustoßen, dann haben wir es nicht mit einer theologischen Meinungsverschiedenheit zu tun, sondern mit einer Entstellung des Glaubens. Die Kirche hat nie gelernt, in Begriffen der Hybris und der Dämonologie über ihren Bruder zu sprechen. Diese Sprache ist nicht die Sprache der Väter, sondern die Sprache der Verwirrung. Und wo die Verwirrung herrscht, dort weicht die Wahrheit zurück und ihren Platz nimmt die Ideologie ein.

Das Ökumenische Patriarchat ist kein Machtmechanismus und kein Werkzeug der Geopolitik. Es ist der historische Mutterschoß der Orthodoxie unserer Völker. Es ist das lebendige Gedächtnis daran, dass die Kirche Nationen gebiert, nicht von ihnen geboren wird. Von Konstantinopel aus wurden die Slawen erleuchtet, dort empfingen sie die Taufe, die Schrift, ihre liturgische Sprache, ihre theologische Identität. Diese Beziehung ist keine Beziehung der Herrschaft, sondern der Mutterschaft. Und die Mutterschaft wird nicht in Begriffen der Macht gemessen, sondern in Begriffen des Opfers und des Gedächtnisses.

Wenn die Kirche mit dem Staat verwechselt wird und der Glaube sich mit nationalen Strategien identifiziert, dann wird das Evangelium verfälscht. Die Orthodoxie ist keine Ideologie kultureller Überlegenheit noch ein Vehikel imperialer Visionen. Sie ist eine Weise des Daseins, eine Gemeinschaft von Personen, eine Übung der Demut. Jeder Versuch, sie in ein Banner geopolitischer Macht zu verwandeln, verrät sie von innen heraus.

Es schmerzt uns tief, dass Brüder sich gegen die Quelle ihrer eigenen geistlichen Geburt wenden. Denn hier wird nicht nur über eine Institution geurteilt, sondern über unsere Fähigkeit, uns zu erinnern. Und ohne Gedächtnis gibt es keine Dankbarkeit. Und ohne Dankbarkeit wird die Undankbarkeit zur Lebenshaltung.

Das Ökumenische Patriarchat antwortet, wie immer, mit Nüchternheit und Würde. Mit der stillen Kraft dessen, der weiß, dass die Wahrheit keine Schreie nötig hat. Doch unsere eigene Verantwortung erschöpft sich nicht im Schweigen. Das Schweigen, wenn es um die Mutterkirche geht, ist keine Neutralität. Es ist Abwesenheit.

Die Verteidigung des Phanar ist kein Akt des Nationalismus, sondern ein Akt der Selbsterkenntnis. Wir verteidigen kein „Lager“, sondern das Gedächtnis unserer Kirche. Wir verteidigen das Recht der Orthodoxie, Kirche zu bleiben und kein ideologisches Anhängsel irgendeiner Macht zu sein.

Im Lärm der Zeiten bleibt der Phanar unbequem, weil er daran erinnert, dass die Kirche nicht von der Macht lebt, sondern vom Dienst. Und vielleicht ist es genau das, was jene fürchten, die ihn bekämpfen. Und vielleicht ist es genau das, was auch wir zu vergessen drohen.

Das Gedächtnis, wenn es beharrt, wird zum Akt des Widerstands. Und die Dankbarkeit, wenn sie ausgedrückt wird, wird zum Akt der Wahrheit. Dieser Wahrheit müssen wir heute dienen, mit Schmerz in der Seele, mit Demut, aber auch mit klarem Wort. Damit in der Verwirrung nicht nur die Ehre einer Institution verloren geht, sondern auch die Seele unserer Orthodoxie.

Erklärung der Metropolis von Austria anlässlich der Ernennung des neuen Erzbischofs von Wien

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Die Orthodoxe Kirche in Österreich empfängt mit Freude die Nachricht von der Ernennung Seiner Exzellenz Josef Grünwidl zum neuen Erzbischof von Wien. Im Geist brüderlicher Liebe und Einheit sprechen wir unsere herzlichsten Glück- und Segenswünsche für den Beginn dieser neuen Sendung aus, die ihm die katholische Kirche anvertraut hat.
Der ernannte Erzbischof Josef hat bereits während seiner bisherigen Tätigkeit als Apostolischer Administrator ein wahrhaft seelsorgliches Herz, einen Geist des Dialogs und eine tiefe geistliche Haltung gezeigt. Sein sanftes Wort, seine Bereitschaft zuzuhören und seine inspirierende Nähe zu den Menschen bezeugen ein Hirtenethos, das nicht herrscht, sondern dient, das nicht dominiert, sondern das Geheimnis der Liebe lebt.
Die Metropolis von Austria erkennt in der Person des neuen Erzbischofs einen Bruder in Christus, einen Mann des Gebets und des Friedens, einen Weggefährten im gemeinsamen Zeugnis des Glaubens.
In einer Zeit, in der die Welt nach Versöhnung und Sinn dürstet, gewinnt das gemeinsame Zeugnis der Christen besondere Bedeutung. Der ökumenische Dialog – Frucht des Vertrauens und der Wahrheit – ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit unserer Epoche. Die Kirche ist berufen zu zeigen, dass Einheit möglich ist und dass die Liebe jede Trennung überwinden kann.
Metropolit Arsenios bringt seine Überzeugung und Zuversicht zum Ausdruck, dass der neue Erzbischof von Wien die brüderliche Zusammenarbeit im Dienst der Einheit und des gemeinsamen Glaubenszeugnisses fortsetzen und vertiefen wird – zur Ehre Gottes und zum Heil der Welt.
Von Herzen wünschen wir, dass der Herr der Herrlichkeit dem neuen Erzbischof Gesundheit, Erleuchtung und Inspiration schenke, damit sein Wort und seine Gegenwart zu einer Quelle des Trostes, der Hoffnung und der geistlichen Erneuerung für das Volk Gottes in Wien und in ganz Österreich werden.

Foto: Copyright : Erzdiözese Wien / Stephan Schönlaub

Erklärung Seiner Eminenz des Metropoliten Arsenios von Austria, zur Wahl des neuen Papstes Leo XIV von Rom

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Mit geistlicher Liebe und aufrichtiger Hochachtung haben wir die Nachricht von der Wahl des neuen Papstes Leo XIV von Rom, des Oberhauptes der Römisch-Katholischen Kirche, vernommen. In Gebet und brüderlicher Verbundenheit vereinen wir uns mit unseren Mitchristen auf der ganzen Welt und rufen die Gnade und Erleuchtung des Heiligen Geistes auf den neuen Pontifex herab, damit er mit Weisheit, Demut und Weitblick seinem hohen und verantwortungsvollen Amt gerecht werde.

Von Herzen wünschen wir, dass diese neue Phase im Leben der Römisch-Katholischen Kirche eine Zeit geistlicher Fruchtbarkeit werde, zur Förderung der Einheit der Kirchen, zur Vertiefung des Dialogs in Wahrheit und Liebe, zur Verteidigung der Menschenrechte, zur Festigung der Gerechtigkeit und zur Stärkung des Friedens in unserer unruhigen Welt.

Wir beten darum, dass der neue Papst ein wahrer Hirte, Vater und geistlicher Führer der Katholische Kirche sei, einer, der durch sein Ethos, sein Wort und sein Beispiel die Menschen inspiriert; der den Glauben der katholischen Gläubigen stärkt, den Schwachen und Leidenden nahe ist und der der Weltgemeinschaft in Demut, Unterscheidungsvermögen und Hingabe dient.

Die Metropolis von Austria, bewahrt stets ein offenes Herz und führt den Dialog der Liebe mit allen, die die Wahrheit und die Einheit in Christus suchen.

Stellungnahmen des Metropoliten Arsenios

2025

 2024

2022

2020

2018

2017

2016

2015

2013

Stellungnahme Seiner Eminenz zu den Überschwemmungen im September 2024

Mit Trauer und Herzschmerz verfolgen wir die Entwicklung der extremen natürlichen Überschwemmungen in Österreich und insbesondere in den Donauregionen. Wir teilen die Angst und die Schwierigkeiten, mit denen Tausende unserer Brüder und Schwestern konfrontiert sind, die gezwungen sind, sich unmittelbar mit noch nie erlebter Katastrophe und Gefahr auseinanderzusetzen, und wir beteiligen uns aufrichtig an den Bemühungen, sowohl die materiellen Schäden als auch den gestörten Seelenfrieden der Opfer und all derer, die sie direkt unterstützen, wiederherzustellen. Besonders lobenswert sind die bewundernswerten Anstrengungen der Rettungsteams, der Feuerwehr und aller Fachleute und Freiwilligen, die in dieser kritischen Zeit unseren betroffenen Bürgern moralische und materielle Hilfe leisten und sich um die Beseitigung der materiellen Schäden kümmern. Wir bitten den allmächtigen Dreifaltigen Gott inständig, seine Barmherzigkeit zu erweisen, die wütende Kraft der Naturgewalten zu bändigen, die Leidtragenden zu ermahnen und jede menschliche Handlung und Energie für sie zu stärken. Wir appellieren daher an alle, in diesem Fall den betroffenen Brüdern in jeder Weise ihr Mitgefühl zu zeigen und unablässig für den Schutz der natürlichen Umwelt zu sorgen.

Stellungnahme Seiner Eminenz zu den Überschwemmungen im September 2024

Mit Trauer und Herzschmerz verfolgen wir die Entwicklung der extremen natürlichen Überschwemmungen in Österreich und insbesondere in den Donauregionen. Wir teilen die Angst und die Schwierigkeiten, mit denen Tausende unserer Brüder und Schwestern konfrontiert sind, die gezwungen sind, sich unmittelbar mit noch nie erlebter Katastrophe und Gefahr auseinanderzusetzen, und wir beteiligen uns aufrichtig an den Bemühungen, sowohl die materiellen Schäden als auch den gestörten Seelenfrieden der Opfer und all derer, die sie direkt unterstützen, wiederherzustellen. Besonders lobenswert sind die bewundernswerten Anstrengungen der Rettungsteams, der Feuerwehr und aller Fachleute und Freiwilligen, die in dieser kritischen Zeit unseren betroffenen Bürgern moralische und materielle Hilfe leisten und sich um die Beseitigung der materiellen Schäden kümmern. Wir bitten den allmächtigen Dreifaltigen Gott inständig, seine Barmherzigkeit zu erweisen, die wütende Kraft der Naturgewalten zu bändigen, die Leidtragenden zu ermahnen und jede menschliche Handlung und Energie für sie zu stärken. Wir appellieren daher an alle, in diesem Fall den betroffenen Brüdern in jeder Weise ihr Mitgefühl zu zeigen und unablässig für den Schutz der natürlichen Umwelt zu sorgen.

Stellungnahme S.Em. Metropolit Arsenios von Austria zum Tod S.H. Papst Benedikt XVI

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Mit großer Trauer und Anteilnahme habe ich die Entschlafung im Herrn von Papst emeritus Benedikt XVI. vernommen. Benedikt XVI. war nicht nur ein großer Papst, sondern auch ein Theologe von bleibender Bedeutung. Seine profunde wissenschaftliche Auseinandersetzung und Kenntnis der Väter der Kirche führten ihn zu einer besonders tiefen und ökumenischen Verbundenheit mit der Orthodoxen Kirche, die Zeit seines Lebens andauerte und zu mehreren bedeutenden Begegnungen führten, darunter auch mit Seiner Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios.

Benedikt XVI. ist jetzt am Ende seiner irdischen Pilgerreise angekommen, auf die er sich seit vielen Jahren im Gebet und in der Stille vorbereitet hat. Sein Amtsverzicht vor fast 10 Jahren hat uns vor allem gezeigt, dass er ein Mann Gottes war, der sein ganzes Leben als Opfer und Hingabe an Gott verstanden hat. In seiner intensiven und aufrichtigen Vorbereitung auf seine Begegnung mit dem ewigen Richter bleibt er uns allen ein leuchtendes Vorbild. Möge der allmächtige und barmherzige Gott ihm die ewige Ruhe schenken!

Foto ©Nikos Magginas, Ökumenisches Patriarchat

Stellungnahme S. Em. des Metropoliten Arsenios von Austria zum Krieg in der Ukraine

Mit tiefer Betroffenheit und Sorge verfolge ich den Krieg in der Ukraine, der uns alle, die wir im zivilisierten Europa des 21. Jahrhunderts leben, unerwartet getroffen hat. Meine innigen Gebete und Hoffnungen sind bei allen Menschen im Kriegsgebiet und ganz besonders bei den unschuldigen Kindern, die in Angst um Leib und Leben fürchten. Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschenrechte und Menschenwürde. Er wendet sich gegen den christlichen Glauben und die christliche Kultur und ist als Sünde ein schwerer Verstoß gegen das Evangelium und die Lehre des Herrn. Als Christen sind wir aufgerufen, in Frieden und Nächstenliebe zu leben. Daher verurteile ich den Angriff auf die Ukraine ausdrücklich und möchte dazu aufrufen, dass wir ohne Unterlass für alle Menschen beten. Möge Gott der Herr allen Opfern beistehen und der Ukraine und der Welt den Frieden schenken.

 

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