Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst zur “Langen Nacht der Kirchen”

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Gegen jede Form von Rassismus, ausgrenzendem Nationalismus und Diskriminierung von Minderheiten hat sich Metropolit Arsenios ausgesprochen. Gemeinsam mit zahlreichen Vertretern der christlichen Kirchen in Wien stand er der Eröffnungsfeier der Wiener “Langen Nacht der Kirchen 2012″ in der Dreifaltigkeitskathedrale vor.

Metropolit Arsenios wies in seiner Ansprache auch auf die nun schon lang andauernde ökumenische Tradition der “Langen Nacht” hin. Es gelte, mit offenen Kirchentüren, vor allem aber auch “mit offenen Herzen” die Menschen einzuladen und zu empfangen und ihnen die Frohe Botschaft Gottes zu vermitteln.

Der Glaube an den dreifaltigen Gott ist auch für das konkrete Leben ein “wirksamer Wegweiser”, betonte Metropolit Arsenios in seiner Predigt. Die Gemeinschaft der drei göttlichen Personen sei nicht nur das Ur- und Vorbild der kirchlichen Einheit, sondern auch jeglicher menschlichen Gemeinschaft. Eine menschliche Gemeinschaft, die sich an diesem Bild orientiere, müsse von gegenseitigem Respekt geprägt und frei von allem Missbrauch, aller Unterdrückung und aller Diskriminierung sein, unterstrich Metropolit Arsenios.

Dies sei auch der Grund, warum Fremdenangst, Hass, gefährlicher Nationalismus, jede Herabwürdigung bestimmter Völker immer verurteilt werden müssen, so der Metropolit. Alle Oberhäupter der orthodoxen Kirchen hätten sich gegen jede Diskriminierung und Ausgrenzung gewandt. Religiöse, nationale, sprachliche Minderheiten müssten in ihrer Einzigartigkeit respektiert werden. Eine pluralistische Form des Lebens sei notwendig, in der jegliche rassische, religiöse, gesellschaftliche, politische Diskriminierung kompromisslos zurückgewiesen wird. “Denn jeder Mensch trägt das Bild Gottes in sich”, so Metropolit Arsenios wörtlich. Die Erzählung vom Besuch Gottes in Gestalt dreier Engel bei Abraham an der Eiche von Mamre der biblische Text des ökumenischen Gottesdienstes sei ein Sinnbild für die “Einheit in der Vielfalt” und zugleich ein Beispiel, wie Gott mit den Menschen in Gemeinschaft tritt.

Den Glauben an den dreifaltigen Gott bezeichnete der Metropolit als “Fundament des christlichen Glaubens” und “Quelle der christlichen Existenz”. Das Bild der Trinität gebe den ökumenischen Bemühungen um Versöhnung der getrennten Christen “wirksame Impulse”, sagte Metropolit Arsenios und zitierte den großen russischen Theologen Wladimir Losskij: “Die Trinität ist Fundament allen religiösen Denkens, aller Frömmigkeit und allen geistlichen Lebens”.

Die Einheit der Christen und Kirchen, um die es in der Ökumene geht, sei nicht nur ein frommer Wunsch Jesu, sondern vielmehr sein Auftrag an jeden Christen. Ihn gelte es ernst zu nehmen, so der Metropolit weiter.

An der ökumenischen Feier in der bis auf den letzten Platz gefüllten Dreifaltigkeitskathedrale nahmen u.a. der katholische Wiener Bischofsvikar Dariusz Schutzki, der lutherische Superintendent Hansjörg Lein, Bischof John Okoro von der altkatholischen Kirche, Erzdiakon Viktor Schilowsky von der russisch-orthodoxen Kirche und Pastor Stefan Schröckenfuchs von der methodistischen Kirche teil. Weiters Erika Tuppy von der reformierten, Ioan Moga von der rumänisch-orthodoxen und Abuna Bejimi von der koptischen Kirche.

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