Ungarn: 20-jähriges Jubiläum der Kirche und Diakonweihe in Beloiannisz

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Am Samstag, 21. Mai 2016 wurde in Beloiannisz in Ungarn das 20-jährige Jubiläum der Kirche zum Heiligen Demetrios und Konstantin und Helena feierlich begangen. Vor Beginn der Göttlichen Liturgie wurde Robert Szentirmai zum Dienst als Lektor und Hypodiakon gesegnet, in Verlauf der Liturgie wurde er zum Diakon geweiht. Metropolit Arsenios stand der Göttlichen Liturgie vor, welche vom Bischofsvikar für Österreich und Erzpriester des Ökumenischen Thrones P. Ioannis Nikolitsis, den Priestern des Exarchates von Ungarn und Klerikern weiterer orthodoxer Gemeinden konzelebriert und von zahlreichen Gläubigen besucht wurde.


In seiner Predigt gratulierte der Metropolit den Gläubigen zunächst zum 20-jährigen Bestehen ihrer Kirche und führte aus, wie wichtig eine christliche Kirche in einem Dorf sei und wie sehr die Kirche in Beloiannisz zu einem Zentrum des Lebens des Dorfes geworden sei.


160526 4Das zweite Ereignis, dass an diesem Tag gefeiert werde, sei die bejahende Antwort eines Menschen, Robert Szentirmai, auf die Berufung Gottes zum Dienst in der Kirche. Seit zweitausend Jahren gehe die Kirche ihren Weg. Sie werde dabei  gestärkt durch das Blut der  Märtyrer und durch die Heiligkeit ihrer Mitglieder, zugleich sei sie aber auch konfrontiert mit vielen Anfechtungen und Verfolgungen. Der Metropolit ermunterte den neuen Diakon, sich von diesen Dingen nicht entmutigen zu lassen, sondern vielmehr von diesem Wissen gestärkt zu werden: „Unsere Stärke als Christen und insbesondere als Kleriker ist die Liebe Gottes zu uns Menschen. Mit dieser Liebe können wir 160526 9allen Angriffen wiederstehen. Gehe in die Welt und kämpfe mit der Waffe der Liebe, die Christus dir gibt. Die Menschen brauchen Neuevangelisierung, Zeugnis und Vorbilder, werde du ein Vorbild für alle Menschen und bemühe dich, das Evangelium zu verkünden.“ Metropolit Arsenios wünschte dem neugeweihten Diakon und seiner ganzen Familie viel Kraft  und Freude in für ihre neuen Aufgaben und Gottes reichen Segen und Beistand.

Anwesend waren bei dem Gottesdienst auch der Botschafter Griechenlands in Ungarn,  S.E. Demetrios Giannakakis mit seiner Ehefrau, der Botschafterin Griechenlands in Österreich, I.E. Chryssoula Aliferi, der Präsident der griechischen Minderheitenvertretung in Ungarn, Herr Georgios Koukoumtzis, sowie weitere Vertreter des diplomatischen Corps und der Politik.

160526 7Nach der Liturgie wurde neben der Kirche ein fröhliches Fest gefeiert. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Dorfes boten Lieder, Tänze und Gesänge dar und erfreuten die Zuschauer. Weiters gab es ein gemeinsames Mittagessen für alle Anwesenden, um gemeinsam feiern zu können und die Gemeinschaft der Kirche zu erleben.

Am Sonntag, 22. Mai, zelebrierte Metropolit Arsenios die Göttliche Liturgie in der Kapelle der Hl. Ierotheos und Stephan in Budapest, gemeinsam mit Erzpriester Grigorios Nasinak, Priester Makarios Becke, Erzdiakon Athanasius und Diakon Robert Szentirmai. Metropolit Arsenios sprach über das Evangelium des Tages (Joh 5, 1-15), über den Gelähmten vom Teich Betesda. Der Gelähmte wartete bereits seit 38 Jahren auf Heilung, als ihn aber Jesus fragte, ob er geheilt werde wolle, habe er nicht mit „JA“ geantwortet, sondern bloß gesagt: „Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt.“

Metropolit Arsenios merkte an, wie traurig diese Antwort eigentlich sei. Auch in der heutigen Zeit, in unserem Alltag und sogar in der Kirche hätten wir häufig niemanden, der uns hilft und auch wir versuchten häufig, Dinge alleine zu tun und seien nicht für andere da. Von diesem Mangel an Gemeinschaft, an Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Verbundenheit spreche der Gelähmte vom Teich Betesda. Christus aber habe sich dem Gelähmten zugewandt und ihn geheilt; nicht als Machtdemonstration, sondern als Ausdruck seiner Liebe.

Im gleichen Sinn müssten wir auch das Opfer Christi am Kreuz verstehen: „Wenn wir sein Opfer als Akt der Liebe erkennen, wird diese Erkenntnis unser Leben beeinflussen und verändern. Wenn wir das Opfer Christi aber als ein Recht des Menschen oder als eine Schuld oder Pflicht Gottes betrachten, wird das unser Leben nicht positiv beeinflussen“, sagte Metropolit Arsenios wörtlich und weiter: „Wir müssen die Liebe Gottes erkennen, damit wir auch selbst unsere Mitmenschen lieben können, ganz besonders die sogenannten ‚kleinen Brüder Christi‘, die Armen und Leidenden, in denen wir den Menschen Christus wiedererkennen  können. Durch die Liebe Gottes wurde Christus Mensch, durch die Liebe nahm er den Kreuzestod auf sich und nur durch diese Liebe können wir gerettet werden.“ 

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