Feierliche Kreuzverehrung am dritten Sonntag der Großen Fastenzeit

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Am 19. März 2017, dem dritten Sonntag der Großen Fastenzeit und zugleich Sonntag der Kreuzverehrung, zelebrierte Metropolit Arsenios von Austria die Basilius-Liturgie in der griechisch-orthodoxen Kathedrale zur Heiligen Dreifaltigkeit in Wien. Mit ihm feierten der Erzpriester des Ökumenischen Thrones Bischofsvikar P. Ioannis Nikolitsis, Erzpriester P. Alexander Lapin, Priester P. Sladjan Vasic, Priester P. Nikolaus Rappert, Diakon Prodromos Katona und eine große Zahl an Gläubigen.

Die Evangeliumsperikope dieses Sonntags (Mk. 8,34-9,1) berichtet von der Einladung des Herrn, unser Kreuz auf uns zu nehmen und ihm nachzufolgen. Nicht ohne Grund stellt die Kirche das Kreuz auf dem halben Weg der Großen Fastenzeit ins Zentrum der Betrachtung und Verehrung: In der Zeit der freiwilligen Entsagung und des Verzichts möchte sie damit an die Größe des Opfers des Herrn erinnern und betonen, dass das Kreuz das Zeichen und Vehikel der Errettung ist.

Unser Kreuz zu tragen, könne in mannigfaltigen Kontexten geschehen, so der Metropolit: Es könne in der Familie, in der Arbeit, in der Gesellschaft, in Form einer Krankheit sein, dass wir ein Kreuz zu tragen haben. Ein Kreuz anzunehmen, sei keinesfalls mit dem pathologischen Erleiden eines Unglücks gleichzusetzen, sondern stehe in einer eschatologischen Perspektive. Daher solle man nicht versuchen, dem Kreuz auszuweichen, sondern solle das Kreuz auf sich nehmen, annehmen und nutzen, um das ewige Leben zu gewinnen. Das Kreuz zu tragen, gelinge in der Verbundenheit mit Christus und in der Erfahrung der Vergebung der Sünden, die Gott allein schenken kann. So gehe es bei den Wundern Christi auch niemals um ein vordergründiges Gesundmachen, sondern um die Erfahrung der von der Sünde und den Folgen der Sünde befreienden Liebe Gottes: „Geh und sündige nicht mehr“, „Deine Sünden sind dir vergeben“ sind die Worte Christi, die wir im Kontext der von ihm gewirkten Wunder und Heilungen hören. Durch das Vertrauen auf Christus und durch die Erfahrung der Vergebung der Sünden werde es uns möglich, unsere Kreuze zu tragen. In diesem Sinn sollen wir den Worten des Evangeliums entsprechend keine Angst davor haben, „unsere Seele zu verlieren für das Evangelium und unsere Existenz Christus anzuvertrauen, wie wir es ja auch wieder und wieder in der Liturgie beten: ‚...lasset uns uns selbst und einander und unser ganzes Leben Christus unserem Gott anvertrauen‘“, so der Metropolit wörtlich.

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Der liturgischen Tradition entsprechend ist das heilige und lebensspendende Kreuz in der Feier dieses Sonntags noch mehr als sonst präsent: So wurde der Trisagion-Hymnus durch das Troparion „Dein Kreuz verehren wir, Gebieter, und Deine heilige Auferstehung preisen wir“ ersetzt. Und in feierlicher Form verehrten Klerus und Volk das kostbare und mit Blumen geschmückte Kreuz Christi. Zum Abschluss der Liturgiefeier erhielt jeder Mitfeiernde eine der Blumen zum Gedenken an die Passion des Herrn und zur Ermunterung, die zweite Hälfte der Großen Fastenzeit umso entschlossener mit Christus und auf dem Weg der Kreuzesnachfolge voranzuschreiten.

Nach Liturgiefeier und Agape fand eine Puppentheateraufführung für die Kinder der Gemeinde statt. Die Kinder und ihre Eltern hatten Gelegenheit, eine mit viel Engagement und Liebe gestaltete Aufführung zu genießen.

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